Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Menschrechte haben kein Geschlecht.
* Hedwig Dohm
14.02.2012

Rechtsanspruch auf Betreuungsplatz darf nicht auf der Strecke bleiben

DGB: Gegeneinander muss aufhören
Bei der Finanzierung des Krippenausbaus werde derzeit auf allen Ebenen “Schwarzer Peter” gespielt, kritisierte Sehrbrock gegenüber der Saarbrücker Zeitung am 24. Januar. “Dieses Gegeneinander muss aufhören.” Es fehlten noch 230.000 neue Betreuungsplätze und 9.000 ErzieherInnen. Der Rechtsanspruch sei daher “noch nicht in Sack und Tüten”. Sehrbrock forderte die Bundesregierung auf, das ab 2013 geplante Betreuungsgeld zu streichen. Statt dessen müssten die veranschlagten zwei Milliarden Euro in den Krippenausbau investiert werden.
DF: Rechtsanspruch darf nicht auf der Strecke bleiben

Dieser Forderung schließt sich der Deutsche Frauenrat an. “Es wäre politisch unverantwortlich, wenn ein so sinnvolles Vorhaben wie der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren auf der Strecke bliebe wegen des Betreuungsgeldes. Es ist ein unsinniges Projekt, das bekanntlich von der gesellschaftlichen Mehrheit nicht getragen wird”, erklärte die Vorsitzende der Frauenlobby, Marlies Brouwers, in einer Öffnet externen Link in neuem FensterPressemitteilung am 27. Januar.

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