Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Jene Gleichberechtigung ist unentbehrliche Voraussetzung, aber nicht das Ziel.
* Lida Gustava Heynemann
01.10.2013

Wir fordern von der neuen Bundesregierung eine konsistente Gleichstellungspolitik

(fpd) Der Deutsche Juristinnenbund (djb) hat einen umfangreichen Forderungskatalog zur Gleichstellungspolitik in der bevorstehenden Wahlperiode formuliert. Er fordert “von der neuen Bundesregierung vor allem eine konsistente Gleichstellungspolitik”. Diese, so heißt es, müsse “sicherstellen, dass Frauen nicht die Folgen von Gesetzen zu tragen haben, die auf unterschiedlichen Familienbildern beruhen – wie im Falle von Unterhaltsrecht und Einkommenssteuerrecht”. Wörtlich: “Frauen müssen die realistische Chance haben, gleichberechtigt für die eigenständige Sicherung ihrer Existenz zu sorgen, im gesamten Lebensverlauf. Dafür sind u.a. gleiche Karrierechancen und Entgeltgleichheit unerlässlich.”
Der Forderungskatalog des djb umfasst “zentrale frauenpolitisch relevante Politikfelder wie z.B. Gleichstellung in der Privatwirtschaft, im öffentlichen Dienst und im Vergaberecht, ferner Entgeltgleichheit, Vereinbarkeit von privater Sorge und Familie mit der Erwerbsarbeit, eheliches Güterrecht, Unterhaltsrecht, Adoptionsrecht, vertrauliche Geburt, Erbrecht, Menschenhandel, Sexualdelikte, Schutz vor häuslicher Gewalt, Opferschutz, SGB II, Alterssicherung, Krankenversicherung, Betreuungs- und Elterngeld, Steuerpolitik, Migrationspolitik, Staatsbürgerschaft, Europapolitik, Mutterschutz”.

Quelle:
frauenpoliticher dienst (fpd), Erste Oktober-Ausgabe – 01 – 10 – 13 – Folge 599

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