Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
* Marie von Ebner-Eschenbach
14.03.2011

Newsletter 127 - März 2011

Am 20. März 2011 sind in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen. Wir fodern alle Frauen in diesem Land auf, sich an der Wahl zu beteiligen. Zur Prüfung der frauenpolitischen Sensibilität der Parteien nutzen Sie unsere Angebote zur Wahl hier.

Frauen werbt und wählt, jede Stimme zählt, jede Stimme wiegt, Frauenwille siegt! (Elly Heuss-Knapp 1919)

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Pressemitteilung: 100 Jahre Internationaler Frauentag und noch nicht am Ziel!
  • Pressemitteilung: Landesfrauenrat stellt interaktives Wahl-Tool “Damenwahl” zur Landtagswahl 2011 online
  • Dokumentation: Podiumsdiskussion zu 100 Jahre Internationaler Frauentag
  • 23.05.2011 Symposium: Gender-Dschungel

Land Sachsen-Anhalt

  • Daten und Fakten über Frauen in Sachsen-Anhalt
  • Justizministerin Dr. Kolb: Opferschutzbericht soll ressortübergreifend fortgeschrieben werden

Deutschland

  • Online-Aktion gegen Entgeltdiskriminierung gestartet
  • BMFSFJ schreibt Helene-Weber-Preis 2011 aus
  • Projekt “Familienernährerinnen” stellt Homepage online
  • VAMV begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes
  • Frauen sind weniger ehrenamtlich aktiv als Männer
  • Mehr als sieben von zehn Müttern sind erwerbstätig
  • Niedriger Bildungsstand bei jungen Müttern
  • IAB-Kurzbericht: Ostdeutsche Frauen häufiger in Führungspositionen
  • Publikation: Engagiert vor Ort – Wege und Erfahrungen von Kommunalpolitikerinnen

Europa

  • EU-Gerichtshof spricht sich für geschlechtsneutrale Versicherungstarife aus

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Pressemitteilung: 100 Jahre Internationaler Frauentag und noch nicht am Ziel!
Am 19. März 1911 gingen mehr als eine Million Frauen weltweit auf die Straße. Ihre zentrale politische Forderung war das freie, geheime und gleiche Wahlrecht für Frauen. Clara Zetkin schrieb nach diesem ersten internationalen Frauentag: “Das war die wuchtigste Demonstration für die Gleichberechtigung der Frau, die die Welt bis jetzt gesehen hat.” In den folgenden Jahren schlossen sich immer mehr Frauen in immer mehr Ländern diesen Demonstrationen an. Sieben Jahre später, nach Ende des Ersten Weltkrieges, erhielten die Frauen in Deutschland das Wahlrecht. 1977 wurde der 8. März von der Vollversammlung der UN offiziell zum “Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden” benannt. mehr…

Pressemitteilung: Landesfrauenrat stellt interaktives Wahl-Tool “Damenwahl” zur Landtagswahl 2011 online
Zur Begleitung der Landtagswahlen 2011 entwickelte der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. insgesamt 29 Thesen zur frauenpolitischen Prüfung der Wahlprogramme, die mit den Parteien abgestimmt wurden. mehr…

Dokumenation: Podiumsdiskussion zu 100 Jahre Internationaler Frauentag
Am 2. März 2011 führte der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. anlässlich des Jubiläums “100 Jahre Internationaler Frauentag” eine Podiumsdiskussion im Landtag von Sachsen-Anhalt durch. Zum Thema “Was war. Was ist. Was wird sein?” stellten sich die Parteien CDU, SPD, FDP, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Fragen des Landesfrauenrates, deren KooperartionspartnerInnen und Mitgliedsorganisationen. mehr…

23.05.2011 Symposium: Gender-Dschungel
Gemeinsam dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe und dem Evangelischen Kinder- und Jugendbildungswerk lädt der Landesfrauenrat zum Symposium zu Strategien, Inhalten, Netzwerken und Standpunkten ein.
Ort: Ministerium für Gesundheit und Soziales, Magdeburg
Zeit: 9.00 bis 15.30 Uhr
zur Einladung

Land Sachsen-Anhalt

Daten und Fakten über Frauen in Sachsen-Anhalt
Anlässlich zum Internationalen Frauentag veröffentlicht das Statistische Landesamt Daten und Fakten zu Frauen in unserem Bundesland. mehr…

Justizministerin Dr. Kolb: Opferschutzbericht soll ressortübergreifend fortgeschrieben werden
Justizministerin plädiert für die Fortschreibung des Opferschutzberichtes. Kolb: “ Es ist mein Wunsch, dass der Opferschutzbericht unter Einbeziehung des Sozial-, Innen- und Kultusressorts weiter entwickelt wird. Nur mit einem solchen umfassenden Ansatz kann die Wahrnehmung aller Opferrechte gelingen.” zur Pressemitteilung des MJ

Deutschland

Online-Aktion gegen Entgeltdiskriminierung gestartet
Entgeltdiskriminierung ist ein Frauenproblem: In Deutschland liegt der durchschnittliche Bruttostundenlohn von Frauen, die in der freien Wirtschaft tätig sind, 23 Prozent unter dem der Männer. Eine Veränderung der Situation ist trotz zahlreicher politischer Weichenstellungen nicht erkennbar. Der geschlechterbedingte Verdienstunterschied hält sich hartnäckig auf gleichbleibend hohem Niveau. mehr…

BMFSFJ schreibt Helene-Weber-Preis 2011 aus
Anlässlich des 100. Internationalen Frauentags gibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Auslobung des Helene-Weber-Preises 2011 bekannt. Mit dem Preis zeichnet die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, Frauen aus, die sich auf besondere Weise in der Kommunalpolitik verdient gemacht haben. mehr…

Projekt “Familienernährerinnen” stellt Homepage online
“Wer ernährt die Familie?” Mit dieser Frage beschäftigt sich das seit Mai 2010 beim DGB Bundesvorstand, Bereich Frauen-, Gleichstellungs- und Familienpolitik laufende Projekt “Familienernährerinnen”. Es zeigt sich: es sind immer mehr Frauen, die den Hauptanteil am Familieneinkommen verdienen und damit die Rolle der Ernährerin einnehmen. mehr…

VAMV begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes
Mit einer aktuellen Entscheidung (1 BvR 918/10) hat das Bundes-verfassungsgericht eine für geschiedene Ehegatten nachteilige Be-rechnungsmethode des Bundesgerichtshofs korrigiert. mehr…

Frauen sind weniger ehrenamtlich aktiv als Männer
Laut neusten Erkenntnisses des Freiwilligensurveys wirkt sich die traditionelle Arbeitsteilung in Beruf und Familie direkt auf das Ehrenamt aus: Weniger Frauen sind ehrenamtlich aktiv als Männer, sie bringen durchschnittlich weniger Zeit für ihr Engagement auf. mehr…

Mehr als sieben von zehn Müttern sind erwerbstätig
Im Jahr 2009 waren in Deutschland 72% der 25- bis 49-jährigen Mütter mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 25 Jahren erwerbstätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2011 mitteilt, lag Deutschland mit dieser Erwerbstätigenquote von Müttern im EU-Vergleich im Mittelfeld. mehr…

Niedriger Bildungsstand bei jungen Müttern
Laut des statistischen Bundesamtes haben junge Mütter unter 25 Jahren überdurchschnittlich häufig einen niedrigen Bildungsstand. So verfügten 2009 mehr als die Hälfte der jungen Mütter in Deutschland über einen Hauptschul- oder Realschulabschluss oder über keinen Schulabschluss und auch keinen beruflichen Abschluss. zur Pressemitteilung des DESTATIS

IAB-Kurzbericht: Ostdeutsche Frauen häufiger in Führungspositionen
Ostdeutsche Frauen sind stärker an Führungspositionen beteiligt; Erklärung dafür sind unterschiedliche Erwerbsmuster: In den neuen Bundesländern arbeiten Frauen häufiger Vollzeit und unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit seltener, was die Chance auf eine Führungsposition verbessert. mehr…

Publikation: Engagiert vor Ort – Wege und Erfahrungen von Kommunalpolitikerinnen
Die bundesweite Untersuchung wurde von der EAF im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitet. Autorinnen sind Uta Kletzing und Dr. Helga Lukoschat. Die Studie stellt die bisher umfangreichste Untersuchung zu den Werdegängen, Motiven und Erfahrungen von Frauen in der Kommunalpolitik in Deutschland dar. zur Broschüre

Europa

EU-Gerichtshof spricht sich für geschlechtsneutrale Versicherungstarife aus
Am 1. März 2011 fällt der Europäische Gerichtshof ein spektakuläres Urteil: Versicherungen müssen zukünftig einheitliche Tarife für Frauen und Männer anbieten. Denn die bisherige Berücksichtigung des Geschlechts als Risikofaktor in den Versicherungsverträgen ist eine unzulässige Diskriminierung. mehr…

Termine

18.03.2011 Kundgebung: Bündnis gegen Rechts Magdeburg
Ort: Domplatz Magdeburg
Zeit: ab 11.30 Uhr
zum Aufruf

26.03.2011 Wochenendseminar: Existenzgründung für Frauen
Geld & Rosen G.b.R. – die Projekt- und Unternehmensberatung für Frauen und soziale Einrichtungen – veranstalten dieses Seminar für Frauen, denn gerade für sie ist der nebenberufliche Start in die Selbstständigkeit oft die richtige Überlegung. Zuerst hat frau eine Idee: Ich mache mich selbstständig! Es kann ein Marktstand sein, eine Praxis, eine Werkstatt oder ein Hotel. Gedeiht die Idee zum Vorhaben, so wächst auch das Informationsbedürfnis. Die zukünftige Unternehmerin braucht wirtschaftliches und rechtliches Wissen; sie muss lernen, realistisch zu planen.
In diesem Seminar lernen die Teilnehmerinnen so viel Gründungswissen, dass sie selbst herausfinden können, ob ihre Idee tragfähig ist und welche Schritte sie unternehmen müssen.

Verbindliche Anmeldung bis 17.03. im Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage, Tel. 0391-4 04 80 89 oder unter kontakt@courageimvolksbad.de
~ Teilnahmegebühr: 90,00 Euro
Ort: Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage, Magdeburg
Zeit: 10.00-18.00 Uhr und 10.00-15.00 Uhr

13.04.2011 6. Magdeburger Spiegel-Salon
WAS BILDET MICH FÜR92S LEBEN?
ERFAHRUNGWISSENNEUGIER

TN-Gebühren: 5 €
Ort: Cafe Rossini im Opernhaus Magdeburg
Zeit: 20.00-22.00 Uhr
zur Einladung

14.04.2011 Seminar: Zukunft planen mit einer Potenzialanalyse
Wer sollte kommen?
Wer sich beruflich verändern und umsteigen möchte. Berufsein- und Wiedereinsteiger, die noch die richtige Tür suchen. Wer sich in seinem Berufsleben weiterentwickeln und Karriere machen will.
Warum sollten Sie kommen?
Sie erlangen mehr Klarheit über die eigenen Kompetenz-Potenziale. Sie können konkrete berufliche und private Ziele formulieren. Sie lernen andere Wege kennen, den richtigen Job zu finden. Sie planen die eigene Laufbahn gezielter.
Veranstalter: ISW
Ort: Intercity Hotel, Bahnhofstraße 69, Magdeburg
Zeit: 10.00 bis 16.00 Uhr
zur Einladung

Stellenausschreibungen

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist die Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Manuela Knabe-Ostheeren. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

Kontakt:
Große Diesdorfer Straße 12, 39108 Magdeburg
Tel.: 0391-7317337
Mail: info@landesfrauenrat.de

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