Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Der schlimmste Fehler von Frauen ist ihr Mangel an Größenwahn.
* Irmtraud Morgner
21.05.2012

Newsletter 140 - Mai 2012

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Interview der Geschäftsführerin mit Radio Corax in Halle

Deutschland

  • Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung veröffentlicht
  • IAB: Junge Mütter profitieren von betrieblichen Trainingsmaßnahmen
  • Girls'Day und Boys'Day erfolgreich
  • PM KFD und KDFB: Mehr Generationengerechtigkeit für Frauen bei der Rente
  • Anonymisierte Bewerbungsverfahren fördern die Chancengleichheit
  • Gesetzliche Regelungen für mehr Entgeltgleichheit notwendig
  • DESTATIS: 2011 – Verdienstunterschiede von Frauen und Männern bleiben bestehen

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Interview der Geschäftsführerin mit Radio Corax in Halle
Eine Diskussion über Lage und Zukunft kommunaler Gleichstellungspolitik in Halle. mehr…

Deutschland

Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung veröffentlicht
Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V., die Frauenhauskoordinierung e.V. und Weibernetz e.V. – Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung stellen Beratungsstellen und Frauenhäusern einen Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung zur Verfügung. mehr…

IAB: Junge Mütter profitieren von betrieblichen Trainingsmaßnahmen
Betriebliche Trainingsmaßnahmen erhöhen deutlich die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Arbeitslosengeld-II-Empfängern, zeigt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Junge Frauen mit Partner und Kindern profitieren dabei besonders stark. mehr…

Girls'Day und Boys'Day erfolgreich
Am zweiten bundesweit koordinierten Boys'Day – Jungen-Zukunftstag beteiligten sich mehr als 4.700 Einrichtungen und Betriebe. Gemeinsam boten sie insgesamt über 33.500 Jungen die Möglichkeit für einen Tag in Berufe hineinzuschnuppern, in denen Männer bisher unterrepräsentiert sind. Außerdem wurden den Jungen verschiedene Workshops zu Sozialkompetenzen und Lebensplanung fernab tradierter Rollenvorstellungen angeboten. mehr…

PM KFD und KDFB: Mehr Generationengerechtigkeit für Frauen bei der Rente
Katholische Frauenverbände starten Unterschriftenaktion Köln/Düsseldorf, 23.4.2012 – “Wir fordern drei Entgeltpunkte pro Kind für die Anerkennung von Erziehungsleistungen in der Rentenanrechnung und zwar unabhängig vom Geburtsdatum der Kinder”, erklären Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) und Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Gemeinsam starten die beiden Frauenverbände heute eine Unterschriftenaktion für mehr Rentengerechtigkeit zwischen den Generationen. mehr…

Online Petition zum Bundesgleichstellungsgesetz
Nach wie vor ist weder im öffentlichen Dienst noch in der freien Wirtschaft die Gleichberechtigung von Mann und Frau erreicht. Vielmehr stagniert dieser Prozess oder ist eher rückläufig. Die letzten Zahlen zur Entgeltgleichheit zeigen eindringlich, wie weit Deutschland noch von einer Gleichberechtigung der Geschlechter entsprechend Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland entfernt ist. Diese Tatsache, die schon bei dem Entwurf des Bundesgleichstellungsgesetzes bestand, war bei der Entscheidung für das aktive und passive Wahlrecht nur für Frauen im Bundesgleichstellungsgesetz mit entscheidend. mehr…

Anonymisierte Bewerbungsverfahren fördern die Chancengleichheit
Laut Pressemitteilung des Deutschen Frauenrates fördern anonymisierte Bewerbungsverfahren, in welchen Namen, Geschlecht, Alter und Familienstand nicht angegeben werden, die Chancengleichheit. An dem Pilotprojekt, initiiert von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), hatten sich von November 2010 bis Dezember 2011 fünf Unternehmen und drei öffentliche Arbeitgeber beteiligt; 246 Stellen wurden besetzt, mehr als 8.550 Bewerberinnen und Bewerber hatten sich anonymisiert beworben. mehr…

Gesetzliche Regelungen für mehr Entgeltgleichheit notwendig
Frauen bekommen durchschnittlich immer noch 23 Prozent weniger Lohn und Gehalt als Männer. Damit sich das endlich ändert, muss die Politik auch mit gesetzlichen Regelungen für mehr Entgeltgleichheit sorgen. Das forderten Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, und Marlies Brouwers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, im Rahmen der Aktionen zum diesjährigen Equal Pay Day unter dem Motto “Recht auf Mehr!” am Freitag in Berlin. mehr…

DESTATIS: 2011 – Verdienstunterschiede von Frauen und Männern bleiben bestehen
Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen war in Deutschland im Jahr 2011 um 23 % niedriger als der von Männern. Damit hat sich der unbereinigte Gender Pay Gap im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 23. März 2012 mit. mehr…

Termine

31.05.2012 Veranstaltung “Wie alltäglich ist Gewalt in der Familie”
zweitägige Veranstaltung des Studieninstituts für kommunale Verwaltung
Ort: Magdeburg
Programm und Einladung

08.06.2012 Benefizkonzert Soroptimist International – Club Magdeburg
in Zusammenarbeit mit dem Colbitzer Kulturverein e.V.
Ort: Alte Dampfmolkerei Colbitz
Zeit: ab 19.30 Uhr
Einladung

09.07.2012 Konferenz: Lebenswelten von Mädchen heute – Was bedeutet das für die Kinder- und Jugendhilfe?
Zweitägige Veranstaltung des KgKJH
Ort: Bildungshaus Lüttgen-Ottersleben (Magdeburg)
Homepage

22.05.2012 Fachtagung: Was nun? Wenn Frauen die Familie ernähren
Veranstaltung des Projekts “Familienernährerinnen” des DGB
Ort: DGB-Weiterbildungswerk, Hans-Böckler-Str. 39, Düsseldorf
Zeit: 10.00-16.00 Uhr
Homepage

19.06.2012 Ist Altersarmut weiblich?
Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich Böll Stiftung in Kooperation mit der Landesarmutskonferenz/ Fachgruppe Frauenarmut.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Achtung: Frauenarmut!” in Kooperation mit Vertreterinnen der Fachgruppe Frauenarmut der Landesarmutskonferenz.
Die Veranstaltung ist offen für Frauen und Männer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort: Berlin
Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr
Ankündigung des Deutschen Frauenrates

29.06.2012 Symposium: Frauen in der Lebensmitte
Balancen zwischen Erwerbsorientierung, Karriere und Sorgearbeit
Hauptreferat: Balancen zwischen Erwerbsarbeit und Sorgearbeit; Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Justus-Liebig-Universität Gießen, Mitglied der Sachverständigenkommission zum ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
Link

Stellenausschreibungen

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefoerdert durch das Ministerium fuer Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist die Geschaeftsfuehrerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V., Anja Lindner. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie koennen sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

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