Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Frau gehört nicht mehr ins Haus, sie gehört in dieses Haus: den Reichstag.
* Minna Cauer
25.03.2013

Newsletter 149 - März 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

wir suchen aktuell für unser Projekt “jung.weiblich.engagiert. in Sachsen-Anhalt” engagierte Mädchen und junge Frauen, die sich ehrenamtlich in Sachsen-Anhalt einbringen und sich selbst und ihren Verein vorstellen möchten. Wenn Sie junge Frauen kennen, dann schauen Sie doch auf unseren Aufruf .

Der Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle wünschen frohe Ostern!

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Jährliche Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates
  • Politische Straßenbahnfahrt durch Halle
  • Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag zum Thema Kommunalwahl 2014
  • Netzwerkstelle Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz jetzt online
  • Homepage Netzwerk Frauen und Gesundheit im neuen Gewand

Deutschland

  • djb-PM: Fünf häufige Irrtümer über das Ehegattensplitting
  • Frauenunion-PM: Durchbruch bei den Kindererziehungszeiten in der Rente!
  • Kampagnenstart: Schwere Wege leicht gemacht
  • DESTATIS: Verdienstunterschiede von Frauen und Männern bleiben weiter bestehen
  • Bundesweites Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen aktiv
  • PM: Prozesskostenhilfe – Zweiklassenjustiz ist nicht akzeptabel
  • BMJ: Durchbruch für die Opfer sexualisierter Gewalt
  • djb-PM: Schutz der “Altehe” – Mitnichten eine Reform des Unterhaltsrechts
  • Homepage: Faktencheck Kaiserschnitt
  • UN-Frauenrechtskommission muss Abschlussdokument zu Gewalt gegen Frauen nachbessern
  • Katholische Frauengemeinschaft begrüßt Zusagen der Bischöfe zu mehr Frauen in Führungspositionen
  • Arbeitslosigkeit unter AkademinkerInnen am geringsten: Geschlecht spielt bei Arbeitslosigkeit nur eine untergeordnete Rolle
  • DESTATIS: 55 % der nicht erwerbstätigen Mütter suchen keine Arbeit, weil sie Kinder betreuen

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Jährliche Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates
Am 16. März 2013 trafen sich die Delegierten des Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt, um das Jahr 2012 auszuwerten und gemeinsam die Arbeitsinhalte des Verbandes für das Jahr 2013 abzustimmen. mehr…

Politische Straßenbahnfahrt durch Halle
Am 08.03.2013 fanden im gesamten Bundesland Aktionen und Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag statt. Der Landesfrauenrat beteiligte sich u.a. an der politischen Straßenbahnfahrt in Halle. Gemeinsam mit dem DGB, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Halle und der Rosa-Luxemburg-Stiftung lud er Frauen aus den unterschiedlichen Wirkungsbereichen ein, während einer zwei stündigen Stadtrundfahrt in Diskussion zu treten. mehr…

Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag zum Thema Kommunalwahl 2014
Am 06.03.2013 fand die gemeinsame Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung, der Landesfrauenrates, der LandesArbeitsGemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Merseburg statt. Ziel der Veranstaltung, der mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beiwohnten, war es, für das Engagement von Frauen in der Kommunalpolitik zu werben und das Engagement von Frauen in Kommunalpolitik und Gesellschaft zu würdigen. mehr…

Netzwerkstelle Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz jetzt online
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. konnte zum Ende des Jahres 2012 mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt ein Projekt ins Leben rufen, welches zum Ziel hat, die Bekanntheit des Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Sachsen-Anhalt zu verbessern. Das AGG – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist als deutsches Bundesgesetz seit 2006 in Kraft. zur AGG-Homepage

Homepage Netzwerk Frauen und Gesundheit im neuen Gewand
Der Landesfrauenrat hält neue Homepage für das Netzwerk Frauen und Gesundheit vor. Das Netzwerk verbreitet Informationen und Kenntnissen zum Thema “Frauen und Gesundheit” für verschiedenste Multiplikatorinnen in Sachsen-Anhalt. mehr…

Deutschland

djb-PM: Fünf häufige Irrtümer über das Ehegattensplitting
Das Ehegattensplitting zu verstehen ist nicht einfach. Seine Funktionsweise ist außerhalb des Steuerrechts wenig bekannt. Über die Wirkungen streiten Politik und Wissenschaft schon lange. Streit besteht auch über die Spielräume des Gesetzgebers für alternative Lösungen. Mit der Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft sind neue Fragen hinzugekommen. zur PM des djb

Frauenunion-PM: Durchbruch bei den Kindererziehungszeiten in der Rente!
“Eine entscheidende Weichenstellung für die Mütterrente ist erfolgt! Der Einstieg in die bessere Anerkennung der Kindererziehungszeiten für Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, ist beachtlich. Ein Rentenpunkt bedeutet monatlich rund 28 Euro mehr Rente pro Kind (Ost: 25 Euro). Dies ist zugleich Anerkennung von Lebensleistung und ein Beitrag gegen die Altersarmut von Frauen”, freut sich Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands. zur PM der FU!

Kampagnenstart: Schwere Wege leicht gemacht
Am Internationalen Frauentag 2013 startete die bundesweite Kampagne der Frauenhäuser “Schwere Wege leicht machen”. Dazu finden in vielen Städten in Deutschland Infostände und Aktionen der örtlichen Frauenhäuser statt. Die Frauenhäuser informieren über ihre Situation und sammeln Unterschriften auf Postkarten und Listen mit dem Text: mehr…

DESTATIS: Verdienstunterschiede von Frauen und Männern bleiben weiter bestehen
Im Jahr 2012 war der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen mit 15,21 Euro um 22 % niedriger als der von Männern (19,60 Euro). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 21. März 2013 mitteilt, hat sich der Verdienstabstand zwischen den Geschlechtern im Vergleich zu den Vorjahren somit bundesweit nicht verändert. Auch die Ergebnisse für Ost- und Westdeutschland weisen kaum Veränderungen auf: So betrug 2012 der unbereinigte Gender Pay Gap im früheren Bundesgebiet 24 %, in den neuen Ländern lag er bei 8 %. zur DESTATIS-PM

Bundesweites Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen aktiv
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat das bundesweit einmalige Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” am 6. März gestartet. Über die kostenlose Beratungsnummer – 08000 116 016 – können Frauen 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr kompetente Ansprechpartnerinnen erreichen, die ihnen bei allen Formen von Gewalt vertraulich und anonym zur Seite stehen. mehr…

PM: Prozesskostenhilfe – Zweiklassenjustiz ist nicht akzeptabel
Die geplanten massiven Einsparungen bei der Beratungs- und Prozesskostenhilfe, über die heute der Rechtsauschuss des Bundestags in einer Anhörung berät, würden überproportional zu Lasten von Frauen und besonders Alleinerziehenden gehen. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV), der Deutsche Frauenrat (DF), der Deutsche Juristinnenbund (djb) sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) fordern den Gesetzgeber auf, von den geplanten Einschnitten Abstand zu nehmen. mehr…

BMJ: Durchbruch für die Opfer sexualisierter Gewalt
Endlich ist der Durchbruch nach eineinhalb Jahren geschafft: Mit der Zustimmung des Rechtsausschusses werden die Rechte der Opfer sexualisierter Gewalt deutlich gestärkt. Es ist gut, dass der Rechtsausschuss den Weg frei gemacht hat für eine spätere strafrechtliche Verjährung. In diesem hochsensiblen und für die Betroffenen stark traumatisierenden Bereich werden durch die Neuregelungen des StORMG wirkliche Verbesserungen erreicht. mehr…

djb-PM: Schutz der “Altehe” – Mitnichten eine Reform des Unterhaltsrechts
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) sieht die zum 1. März 2013 in Kraft tretende Gesetzesänderung zum Unterhalt bei sogenannten Altehen (“Ehen von langer Dauer”) skeptisch. zur PM des djb

Homepage: Faktencheck Kaiserschnitt
In den letzten zwanzig Jahren hat sich in Deutschland die Kaiserschnittrate mehr als verdoppelt und liegt bei weit über 30 Prozent der Geburten. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, dass die Quote nicht über 10 Prozent liegen sollte. Die Professorin Petra Kolip von der Universität Bielefeld hat zusammen mit dem IGES Institut in Berlin die Entwicklung der Kaiserschnittrate anhand von Routinedaten der BARMER GEK, Ergebnissen einer Befragung von BARMER-GEK-versicherten jungen Müttern sowie öffentlich verfügbaren Daten untersucht. Der Faktencheck “Kaiserschnittgeburten -Entwicklung und regionale Verteilung” schildert die Ergebnisse, beschreibt wie eine optimale Versorgung aussehen sollte, und liefert Handlungsempfehlungen. zur Homepage

UN-Frauenrechtskommission muss Abschlussdokument zu Gewalt gegen Frauen nachbessern
Das Thema “Beseitigung und Prävention von allen Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen” wird im Fokus der diesjährigen UN-Frauenrechtskommission (FRK) stehen. Vertreterinnen von NGOs, von Bundesministerien und aus dem Bundestag verständigten sich über Verbesserungsvorschläge für das Abschlussdokument (Agreed Conclusions), das von der FRK beraten werden wird. zur PM des DFR

Katholische Frauengemeinschaft begrüßt Zusagen der Bischöfe zu mehr Frauen in Führungspositionen
Die Bischöfe haben im Rahmen des Studientages der Deutschen Bischofskonferenz vom 20.02.2013 “Zum Zusammenwirken von Männern und Frauen im Dienst und Leben der Kirche” zugesagt, in den nächsten fünf Jahren den Anteil von Frauen in kirchlichen Führungspositionen zu erhöhen. mehr…

Arbeitslosigkeit unter AkademinkerInnen am geringsten: Geschlecht spielt bei Arbeitslosigkeit nur eine untergeordnete Rolle
Gut ausgebildete Menschen, insbesondere AkademikerInnen, haben die besten Chancen auf eine Erwerbstätigkeit und das geringste Risiko einer Arbeitslosigkeit. Mit steigender Qualifikation verbessert sich die Position des Einzelnen auf dem Arbeitsmarkt und dies nahezu unabhängig vom Geschlecht, belegt eine aktuelle Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). zur PM des IAB

DESTATIS: 55 % der nicht erwerbstätigen Mütter suchen keine Arbeit, weil sie Kinder betreuen
Im Jahr 2011 suchten 55 % der nicht erwerbstätigen Mütter keine Arbeit, weil sie Kinder unter 15 Jahren im Haushalt betreuten. Dieser Anteil ist um so höher, je jünger die Kinder sind. Nicht erwerbstätige Mütter mit Kindern unter 3 Jahren gaben am häufigsten an (69 %), aufgrund von Betreuungsaufgaben keine Arbeit zu suchen. zur DESTATIS-PM

Termine

Sachsen-Anhalt

04.04.2013 Ora-et-labora-Tage
Vom 4. bis 7. April bietet die kfd spirituell interessierten Frauen “Ora-et-labora-Tage” im Kloster Helfta an. Ora-et-labora-Tage sind geprägt vom Tun und Lassen, von Ruhe und Schaffen, von Gespräch und Gebet. Anmeldungen sollten bis zum 21.2. erfolgen.
Informationen / Rückfragen: Maria Faber, kfd@bistum-magdeburg.de, 0391/5 96 11 95
Ort: Kloster Helfta
Einladung und Programm

13.04.2013 juEx-Orientierungsworkshop: Miteinander reden
Im juEx-Orientierungs-Workshop “Miteinander Reden” verhilft Ihnen Jana Diesener dazu, einen Überblick über die verschiedenen Arten der Mitarbeitergespräche zu erhalten und beleuchtet konkret die einzelnen Gesprächsphasen.
Ort: Wernigerode
Einladung und Programm

18.04.2013 juEx-Themenabend: Zeitmanagement
Gemeinsam mit dem Projekt “MovE” findet ab 17:00 Uhr ein gemeinsamer Themenabend an der Otto-von-Guericke-Universität statt. Nora Wilke wird zunächst einen kurzen Einblick zum besseren “Zeitmanagement” geben, gefolgt von Anna Leky, die den Unternehmerinnen eine Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit, der “Imagefilm”, präsentieren möchte. Im Anschluss besteht wie immer die Möglichkeit, sich in angenehmer Atmosphäre auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und die persönlichen Netzwerke zu erweitern.
Ort: Magdeburg
Zeit: 17.00 Uhr

27.04.2013 6. FrauenCafè in Anhalt Bitterfeld
Einladung und Programm

Deutschland

19.04.2013 Fachtagung: Familien in Migration – Migration in Familien
Veranstalter: Verband binationaler Familien u. Partnerschaften, iaf e.V.
Ort: Frankfurt am Main
Einladung und Programm

25.04.2013 Kongress Frauen machen neue Länder: Rein in die Kommunalpolitik!
Der VI. Kongress will Mut und Lust auf Kommunalpolitik machen und zeigt die vielfältigen Wege von ostdeutschen Frauen in die Politik auf. Aktive und ehemalige kommunalpolitische Mandatsträgerinnen berichten über ihre Arbeit, über Erfolge und Stolpersteine: Was macht Politik für Frauen attraktiv? Wie startet “frau” am besten in die Kommunalpolitik? Welche Ziele bestimmen die Zukunft in den ostdeutschen Regionen?
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22, 10117 Berlin
Zeit: 10:00 bis 17:00 Uhr
Anmeldung

Stellenausschreibungen

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist Manuela Knabe-Ostheeren, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

Kontakt:
Große Diesdorfer Str. 12, 39108 Magdeburg

Tel.: 0391-7317337

Mail: info@landesfrauenrat.de

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