Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
* Marie von Ebner-Eschenbach
16.12.2013

Newsletter 156 - Dezember 2013

Liebe Leserinnen,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu und langsam stellt sich die weihnachtliche Stimmung ein. Im Rahmen unserer Schwerpunktthemen im Jahr 2013 (Mehr Frauen in die Kommune – Kommunalwahl 2014, die Bundestagswahl, die Mitarbeit im Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Sachsen-Anhalt und selbstverständlich das Thema Gewalt gegen Frauen und die Sicherung der Finanzierung der Frauenschutzhäuser und Beratungsstellen) haben wir viele verschiedene Aktionen durchgeführt und Themen in landesweiten Gremien platziert.
Wir danken Ihnen sehr für die Zusammenarbeit und die Unterstützung sowie für das entgegengebrachte Vertrauen in diesem Jahr und freuen uns nun auf weitere gemeinsame Aktivitäten im kommenden Jahr.
Bitte merken Sie sich schon vor, dass die Delegierten- und Wahlversammlung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. am 29. März 2014 im Magdeburger einewelthaus stattfindet.

Der Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine ruhige und entspannte Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2014.

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Runder Tisch Gespräch in Staßfurt
  • Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen mahnte Fahne vor Ministerium
  • Fachtag “Partnerschaftsgewalt im ländlichen Raum – (K)ein Thema?”
  • Tag der offenen Tür beim Landesfrauenrat

Sachsen-Anhalt

  • Ins Rollen gebracht – Start der landesweiten Kampagne “Ausbl!ck”
  • Wanderausstellung Philosophinnen

Deutschland

  • Pressemeldung des Deutschen Frauenrates: Zu den Koalitionsverhandlungen über Menschenhandel und Prostitution – Komplexe Probleme erfordern differenzierte Lösungen
  • Petitionen gegen Prostitution
  • Die Identifizierung von Opfern von Menschenhandel im Asylverfahren und im Fall der erzwungenen Rückkehr: Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN)
  • Entgeltgleichheit: Antidiskriminierungsstelle startet Projekt “Gleicher Lohn”
  • Frauen der Reformation in der Region – Wanderausstellung in Mitteldeutschland
  • Plakatausstellung: Frauenwiderstand in der DDR
  • Islam: Muslimischer Bundesfrauenverband gegründet

Weltweit

  • UN: Geschlechtergerechtigkeit vorleben, nicht nur predigen
  • Wenn Mädchen Mütter werden – Herausforderung Teenagerschwangerschaft

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Runder Tisch Gespräch in Staßfurt
Am 19.11.2013 trafen sich interessierte Bürgerinnen, Stadträtinnen und Stadträte zu einem Runden Tisch Gespräch in Staßfurt. Eingeladen hatte die Staßfurter Gleichstellungsbeauftragte Frau Fischmann gemeinsam mit der Ministerin für Justiz und Gleichstellung und dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt. mehr…

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen mahnte Fahne vor Ministerium
Magdeburg (MJ). Zum “Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen” wehte am 25. November 2013 am Domplatz vor dem Ministerium für Justiz und Gleichstellung die Fahne von “terre des femme”. mehr…

Fachtag “Partnerschaftsgewalt im ländlichen Raum – (K)ein Thema?”
Unter dieser Fragestellung veranstaltete der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der Landesintervention und -koordination bei häuslicher Gewalt und Stalking (LIKO) anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Kindern einen Fachtag in Stendal. Er fand am 28. November 2013 im Musikforum Katharinenkirche statt. mehr…

Tag der offenen Tür beim Landesfrauenrat
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. lud am 9. Dezember zum Tag der offenen Tür. mehr…

Sachsen-Anhalt

Ins Rollen gebracht – Start der landesweiten Kampagne “Ausbl!ck”
Am 09. Dezember 2013 startet in Sachsen-Anhalt die Kampagne “Ausbl!ck” des Landesweiten Netzwerks für ein Leben ohne Gewalt. Bis zum 22. Dezember werden bedruckte Türanhänger im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den SBahnlinien zwischen Zielitz und Schönebeck-Salzelmen, sowie zwischen Halle Trotha und Halle-Nietleben platziert und ausgehangen. Ziel ist es, betroffene Frauen, mögliche Unterstützungspersonen und gewaltausübende Männer über Hilfsangebote zu informieren und zu ermutigen, diese auch zu nutzen. Durch die breite Öffentlichkeit wird der Blick auf Gewalt im sozialen Nahraum geschärft. Häusliche und sexualisierte Gewalt, sowie Stalking sind Tabuthemen, damit wird jetzt gebrochen. breite Öffentlichkeit wird der Blick auf Gewalt im sozialen Nahraum geschärft. Häusliche und sexualisierte Gewalt, sowie Stalking sind Tabuthemen, damit wird jetzt gebrochen. mehr…

Wanderausstellung Philosophinnen
Der Verein Dornrosa e.V. Halle (Saale) macht auf die Wanderausstellung “Philosophinnen. Von der Antike bis zur Gegenwart. Philosophiegeschichte aus weiblicher Sicht” aufmerksam. Die Ausstellung umfasst 16 Tafeln und kann auf Anfrage bei der Projektkoordinatorin Katja Reindel im Frauenzentrum Weiberwirtschaft gegen eine Leihgebühr von 100 Euro ausgeliehen werden. mehr…

Deutschland

Pressemeldung des Deutschen Frauenrates: Zu den Koalitionsverhandlungen über Menschenhandel und Prostitution – Komplexe Probleme erfordern differenzierte Lösungen
Der Deutsche Frauenrat begrüßt, dass die zukünftige Koalitionsregierung den Menschenhandel stärker bekämpfen, seine Opfer besser schützen und gleichzeitig die Rechte und Sicherheit von Prostituierten stärken will. Er erkennt im aktuellen Diskussionsstand der Verhandlungsführenden wesentliche seiner Forderungen wieder. Populistische Kampagnen, die auf unredliche Weise Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung mit Prostitution in eins setzten, seien hingegen nicht hilfreich, um die komplexen Probleme zu lösen, so Hannelore Buls, Vorsitzende der größten frauenpolitischen Lobby in Deutschland. mehr…

Petitionen gegen Prostitution
Derzeit laufen zwei Kampagnen gegen Prostitution, an denen Sie sich durch Unterzeichnung der jeweiligen Petition beteiligen können. mehr…

Die Identifizierung von Opfern von Menschenhandel im Asylverfahren und im Fall der erzwungenen Rückkehr: Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN)
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Identifizierung von Opfern von Menschenhandel aus Drittstaaten im Rahmen des Asylverfahrens und im Fall der erzwungenen Rückkehr. Dabei werden die strafrechtlichen, asyl- und aufenthaltsrechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Darüber hinaus beleuchtet die Studie die verwaltungspraktischen Mechanismen zur Opferidentifizierung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Aufnahmeeinrichtungen, Haftanstalten, Bundespolizei, Ausländerbehörden und Fachberatungsstellen für Opfer von Menschenhandel. Schließlich geht die Studie auf Herausforderungen bei der Identifizierung der Betroffenen ein und stellt vorhandene Statistiken zu Menschenhandel in Deutschland dar. mehr…

Entgeltgleichheit: Antidiskriminierungsstelle startet Projekt “Gleicher Lohn”
Frauen in Deutschland verdienen im Schnitt fast ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. Dieses Lohngefälle hat sich in den vergangenen Jahren sogar noch vergrößert. Anlass für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes für das Projekt “Gleicher Lohn”, bei dem sich ArbeitgeberInnen einem freiwilligen Lohn-Check unterziehen und ihre Entgeltstruktur prüfen lassen können. Die ersten drei Unternehmen haben mitgemacht. mehr…

Frauen der Reformation in der Region – Wanderausstellung in Mitteldeutschland
Die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland haben sich anlässlich der Lutherdekade intensiv der Frage gewidmet, wie die weibliche Seite der Reformation aussah. Dabei übernahmen heute aktive Frauen die Patenschaft über je eine Frau, die im 16.Jahrhundert gelebt hat. Vor Ort wurde zu Lebensbedingungen und Wirken recherchiert und Material gesammelt sowie aufbereitet. Entstanden ist eine interessante Wanderausstellung, die 19 Roll-Up-Banner umfasst. Darüber hinaus wurden ein Katalog sowie eine umfangreiche Arbeitshilfe konzipiert. mehr…

Plakatausstellung: Frauenwiderstand in der DDR
“Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht!”, heißt eine Plakatausstellung, die bei der Robert-Havemann-Gesellschaft in Berlin bestellt werden kann. 19 Plakate erzählen die Geschichte “vom Sprechen lernen, Verantwortung übernehmen, von Solidarität und der Verteidigung der Menschenwürde in einer Gesellschaft, die von Willkür und Lüge beherrscht wurde”, wie die DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley es einst beschrieb. mehr…

Islam: Muslimischer Bundesfrauenverband gegründet
Die größte islamische Organisation in Deutschland (DİTİB) hat einen Bundesfrauenverband gegründet. Bei der Gründung in Köln appellierten DİTİB-Mitglieder an die neue Bundesregierung, die doppelte Staatsbürgerschaft nicht auf die zweite und dritte Generation zu begrenzen und ermutigten andere Musliminnen, sich politisch einzumischen. mehr…

Weltweit

UN: Geschlechtergerechtigkeit vorleben, nicht nur predigen
Von Thalif Deen, 

New York, 7. November (IPS) – Auf die ausufernde sexuelle Gewalt in den weltweiten Konfliktregionen haben die Vereinten Nationen mit der Berufung von Frauen in hohe Friedens- und Sicherheitspositionen und der Einsetzung von Frauenschutzberatern in Krisengebieten reagiert. So werden inzwischen die UN-Friedensmissionen in Liberia, dem Südsudan, in Zypern, CF4te d92Ivoire und auf Haiti von Frauen geführt. Doch Aktivistinnen und Nichtregierungsorganisationen gehen die Maßnahmen nicht weit genug. 

 mehr…

Wenn Mädchen Mütter werden – Herausforderung Teenagerschwangerschaft
Wenn ein Mädchen schwanger wird, verändert das seine Situation und seine Zukunftsaussichten radikal – und zwar selten zum Besseren. Es kann sein, dass es die Schulausbildung abbrechen muss, seine Berufsaussichten verschlechtern und Armut, Ausgrenzung und Abhängigkeit folgen. mehr…

Termine

Sachsen-Anhalt

20.02.2014 BETA Fachtag 2014: “Gewalt im Blick”
Halle (Saale). Auf dem BETA-Fachtag der Beratungsstelle Pro Mann werden beide Perspektiven des sozialpädagogischen Settings “TäterInnenberatung” beleuchtet: sowohl die Sicht der TäterInnen, als auch die Möglichkeiten, Voraussetzungen und Grenzen wirksamer Beratungen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Wie kann es gelingen, gewaltanwendende Menschen in die Verantwortung zu nehmen und Veränderungsprozesse anzustoßen? Der Fachtag wird Einblicke in die Möglichkeiten, Methoden und Erfahrungen im Bereich der TäterInnenarbeit geben. Dazu werden in den Vorträgen am Vormittag neueste Forschungsergebnisse und Grundwissen aus neurobiologischer und sozialwissenschaftlicher Sicht vermittelt.
Das Beratungsnetzwerk BETA ist ein Arbeitskreis sozialpädagogischer Fachkräfte aus der Straffälligenhilfe, TäterInnenberatung sowie Jugend- und Familienhilfe. Seit 2011 unterstützen sich die KollegInnen des Netzwerkes gegenseitig durch Fachaustausch, gemeinsame Fortbildungen und fallbezogene Kooperationen. Darüber hinaus möchte BETA dazu beitragen, die pädagogische Arbeit mit gewaltanwendenden Männern, Jungen, Frauen und Mädchen im Land Sachsen-Anhalt weiter zu qualifizieren und ihren Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung zu erhöhen.

Anmelden kann man sich mit dem Anmeldebogen per E-Mail, Fax oder Post. Eine telefonische Anmeldung ist ebenso möglich. Weitere Informationen findet man im Flyer.

Kosten: 35 Euro
Ort: Dormero Hotel Rotes Ross, Leipziger Str. 76/ Franckestr. 1, 06110 Halle (Saale)
Zeit: 09:00-16:30 Uhr
Link: Flyer

13.03.2014 “Mehr Frauen in die Politik”: Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert Frauen die Gleichberechtigung. Und trotzdem: Der Anteil von Frauen in den Kommunalparlamenten Sachsen-Anhalts liegt bei nur knapp 20 Prozent. Keiner der Landkreise und keine der kreisfreien Städte im Land wird von einer Frau regiert.
Schon die Rahmenbedingungen ermöglichen Frauen keine angemessene Beteiligung in der Politik. Ziel zahlreicher frauenpolitischer Organisationen ist daher eine Gesetzesänderung.
Gemeinsam mit dem Landesfrauenrat wollen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt den Internationalen Frauentag feiern und das französische Paritè-Modell diskutieren. Seit 2001 sorgt das Gesetz in unserem europäischen Nachbarland für gleichberechtigte Zugangschancen für Frauen zu politischen Ämtern.

Anmeldung:
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 03. März 2014 bei Levke Feddersen, erreichbar unter levke.feddersen@gruene-sachsen-anhalt.de oder telefonisch unter 0391 – 401 55 40

VeranstalterInnen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Sachsen-Anhalt und Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.

Ort: Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage, Soziokulturelles- & Frauenzentrum der Fraueninitiative Magdeburg e.V., Karl-Schmidt-Straße 56, 39104 Magdeburg
Zeit: 17.00 Uhr
Link: Save the date

03.04.2014 “Du bist der Weg in eine neue Zeit”
Zum 14. Mal laden wir Sie herzlich zu den Ora-et-labora-Tagen ins Kloster Helfta ein.
Das Lebendige Labyrinth in Helfta und die damit verbundenen Ora-et-labora-Tage gehen auf die Initiative des kfd-Diözesanverbandes Magdeburg und deren Unterstützerinnen zurück. In den vergangenen Jahren ist im Gelände des Klosters Helfta das Lebendige Labyrinth mit heimischen Pflanzen, Stauden und Büschen entstanden. Das Kloster Helfta stellte das entsprechende Gelände zur Verfügung, die Künstlerin Birgit Cauer aus Berlin konzipierte das Lebendige Labyrinth als Landschaftskunst. Nach einer Bauzeit von drei Jahren wurde es im Juni 2007 im Rahmen einer Frauenwallfahrt des Bistums Magdeburg feierlich eingeweiht. Dieses Projekt wurde ausschließlich durch Spenden finanziert, die auch weiterhin benötigt werden.
Während der Ora-et-labora-Tage im April 2014 ist eine Gesamtpflege des Labyrinths erforderlich, das heißt u.a. den Boden lockern, Stauden und Sträucher zurückschneiden und Leibräume einflechten.
Verantwortlich für das Lebendige Labyrinth zeichnet die Trägergemeinschaft “Lebendiges Labyrinth der kfd in Helfta”, zu der bisher die Diözesanverbände Berlin, Görlitz, Magdeburg, Osnabrück, Paderborn und der Landesverband Oldenburg zählen. Weitere Diözesanverbände können sich dieser Gemeinschaft anschließen. Der kfd-Bundesverband gibt subsidiäre Unterstützung.
Die Ora-et-labora-Tage sind gekennzeichnet durch die Einheit von Glauben und Handeln, von Mystik und Politik, wie dies auch in unserem Leitbild zum Ausdruck kommt. Beten und Handeln werden ineinander verwoben sein. Gärtnerische Arbeiten am Labyrinth finden unter fachlicher Anleitung statt. Die Geistliche Begleitung übernimmt Astrid Herrmann, lange Zeit Geistliche Begleiterin des kfd-Diözesanverbandes Dresden- Meißen und derzeit Theologische Bildungsreferentin des kfd Diözesanverbandes München-Freising.
In der beiliegenden Ausschreibung finden Sie alle Angaben zur geistlichen Gestaltung und zu organisatorischen Fragen. Für die Ora-et-labora-Tage stehen 22 Plätze zur Verfügung. Bitte weisen Sie interessierte Frauen darauf hin, dass “Beten” und “Arbeiten” ausgewogen angeboten werden: konkret bedeutet dies, dass die Teilnahme an Gebetszeiten der Schwesterngemeinschaft oder das Arbeiten im Labyrinth nur soweit möglich sind, wie diese Angebote in den Rahmen der Tagung passen.
Veranstalterin: Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands
Ort: Kloster Helfta, Lindenstr. 36, 06295 Eisleben
Zeit: 03. – 06. April 2014
Link: Ausschreibung

Deutschland

19.12.2013 Fat Empowerment: (Mein) Fett ist Politisch_
Im Rahmen der Ringvorlesung “Diversity und Intersektionalität: Gender, Race, Class, Bodies” wird die Bloggerin Magda Albrecht am Donnerstag, dem 19. Dezember 2013 um 18 Uhr zum Thema “Fat Empowerment: (Mein) Fett ist Politisch” sprechen. Sie wird in ihrem Vortrag dem gesellschaftlichen Normalzustand eine fat positive Perspektive entgegenstellen und einige Grundsätze der Fat Empowerment / Fat Acceptance Bewegung vorstellen. Im Kern geht es um körperliche Selbstbestimmung und darum, wie jede und jeder – egal mit welchem Gewicht – von Fat Empowerment profitieren können.
Body Shaming (das Ab- und Bewerten von Körpern) und Fat Shaming (Diskriminierung von “dicken_fetten” Körpern) insbesondere von als weiblich kategorisierten Körpern gehören zu den heterosexistischen Grundprinzipen in unserer Gesellschaft. Körpernormierungen – angefangen von Kommentaren zum Essverhalten bis zur ärztlichen Verschreibung einer Abnehmkur – sind dabei so normalisiert, dass selbst sich als feministisch verstehende Menschen keinen Widerspruch darin sehen, sich die Lust am Essen zu versagen, weil diese mit Zunahme von Körpergewicht und “Fett sein” assoziiert wird. Die Diskriminierung und Stigmatisierung von “dicken_fetten” Menschen und ihren Körpern ist eng verknüpft mit verschiedensten Formen von Diskriminierung. So müssen “dicke_fette” Menschen stets als Negativbeispiel herhalten in Zeiten neoliberaler Selbstoptimierung und der Obsession mit einem “perfekten” Körper, der sich an sexistischen, fettfeindlichen, rassistischen und ableistischen Maßstäben orientiert.

Magda Albrecht ist Bloggerin beim feministischen Gemeinschaftsblog maedchenmannschaft.net. Sie ist politische Bildnerin zu queer_feministischem Aktivismus und Körperpolitiken und Musikerin bei Totally Stressed.
Ort: Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam, Raum 4070/71
Zeit: 18.00 Uhr

Stellenausschreibungen

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist Antje Maier, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

Kontakt:
Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

Tel.: 0391-60772665
Mail: info@landesfrauenrat.de

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