Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht!
* Rosa Luxemburg
13.01.2014

Newsletter 157 - Januar 2014

Liebe Leserinnen,

wir hoffen Sie sind gut und gesund ins Jahr 2014 gestartet. Wir wollen Sie durch unseren newsletter auch in diesem Jahr wieder mit interessanten Informationen und Terminen versorgen.
Bereits jetzt wollen wir darauf hinweisen, dass die Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. am 29.03.2014 von 10 bis 14 Uhr im einewelt haus Magdeburg, Schellingstraße 3, 39104 Magdeburg stattfindet.

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • In vollen Zügen für ein Leben ohne Gewalt: Kampagne “Ausbl!ck”
  • Gedenkzeit für die Opfer rechter Gewalt im Rahmen 6. Meile der Demokratie am 18.01.2014 in Magdeburg
  • “Mehr Frauen in die Politik”: Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am 13. März 2014

Sachsen-Anhalt

  • Studie zur Lebenssituation transidenter Kinder und Jugendlicher in Sachsen-Anhalt
  • 6. Meile der Demokratie am 18. Januar in Magdeburg

Deutschland

  • migrantas – Neue Ausstellung in der Geschäftsstelle des BfDT
  • Migrantinnenselbstorganisationen: Bundesweiter Dachverband in Aussicht
  • Landesgleichstellungsgesetze – Stand und Perspektiven: Tagungsdokumentation
  • Mütterrente: Gleichstellung mit zusätzlichem Rentenpunkt nicht erfüllt
  • Menschenhandel: Wichtiges Signal für die Opfer

Europa

  • Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen: Portal für Genderwissen

Weltweit

  • One Billion Rising 2014

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

In vollen Zügen für ein Leben ohne Gewalt: Kampagne “Ausbl!ck”
In der S-Bahn in Richtung Magdeburg trafen sich am 20. Dezember Vertreter_innen des Landesweiten Netzwerkes für ein Leben ohne Gewalt mit dem Staatssekretär im Ministerium für Justiz und Gleichstellung, Herr Thomas Wünsch, um einen ganz persönlichen Eindruck der Kampagne “Ausblick” zu gewinnen und mit Fahrgästen darüber ins Gespräch zu kommen. Ziel der landesweiten Kampagne ist, betroffene Frauen, mögliche Unterstützungspersonen und gewaltausübende Männer über Hilfsangebote zu informieren und sie zu ermutigen, diese in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus soll die breite Öffentlichkeit für Gewalt im sozialen Nahraum (Häusliche und sexualisierte Gewalt, sowie Stalking) sensibilisiert werden. Bis zum 22. Dezember hingen die bedruckten Türanhänger im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den S-Bahnlinien zwischen Zielitz und Schönebeck- Salzelmen, sowie zwischen Halle Trotha und Halle-Nietleben aus. mehr…

Gedenkzeit für die Opfer rechter Gewalt im Rahmen 6. Meile der Demokratie am 18.01.2014 in Magdeburg
In Kooperation mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFIM), dem Landesfrauenrat (LFR), der Katholischen Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt eV (KEB), der Fachkommission “Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung” (GFBS) hingucken denken einmischen wird im Rahmen der 6. Meile der Demokratie eine Gedenkzeit für die Opfer rechter Gewalt in der Kathedralkirche St. Sebastian, Breiter Weg, Höhe Justizzentrum veranstaltet:
14:00 Uhr Eine Heilige Aufmerksamkeit sollen wir für uns selber haben (Mechthild v. Magdeburg)
15:00 Uhr Tanzend aufmerksame Schritte wagen mit Beate Hieber (Akademie für LebensArchitektur)
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

“Mehr Frauen in die Politik”: Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am 13. März 2014
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert Frauen die Gleichberechtigung. Und trotzdem: Der Anteil von Frauen in den Kommunalparlamenten Sachsen-Anhalts liegt bei nur knapp 20 Prozent. Keiner der Landkreise und keine der kreisfreien Städte im Land wird von einer Frau regiert.
Schon die Rahmenbedingungen ermöglichen Frauen keine angemessene Beteiligung in der Politik. Ziel zahlreicher frauenpolitischer Organisationen ist daher eine Gesetzesänderung.
Gemeinsam mit dem Landesfrauenrat wollen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt den Internationalen Frauentag feiern und das französische Paritè-Modell diskutieren. Seit 2001 sorgt das Gesetz in unserem europäischen Nachbarland für gleichberechtigte Zugangschancen für Frauen zu politischen Ämtern.
Anmeldung:
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 03. März 2014 bei Levke Feddersen, erreichbar unter levke.feddersen@gruene-sachsen-anhalt.de oder telefonisch unter 0391 – 401 55 40
VeranstalterInnen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Sachsen-Anhalt und Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Ort: Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage, Soziokulturelles- & Frauenzentrum der Fraueninitiative Magdeburg e.V., Karl-Schmidt-Straße 56, 39104 Magdeburg
Zeit: 17.00 Uhr
Save the date

Sachsen-Anhalt

Studie zur Lebenssituation transidenter Kinder und Jugendlicher in Sachsen-Anhalt
Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. plant für das Jahr 2014 eine qualitative Untersuchung zur Lebenssituation von transidenten Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt steht die Frage, was transidente Kinder und Jugendliche im Bundesland brauchen, um hier gut leben zu können. Diese qualitative Erhebung der Perspektive von sachsen-anhaltischen Transkindern und Transjugendlichen soll es ermöglichen, bundeslandspezifische Maßnahmen und Empfehlungen zum Ausbau antidiskriminierender Handlungskompetenzen zu entwickeln. mehr…

6. Meile der Demokratie am 18. Januar in Magdeburg
Aus dem Aufruf vom Bündnis gegen rechts, Magdeburg: “Am 18. Januar 2014 wollen erneut Nazis aus ganz Deutschland in Magdeburg aufmarschieren. Mit ihrem “Gedenken” an die Opfer des Luftangriffs vom 16. Januar 1945 wollen sie den Nationalsozialismus rehabilitieren. Der Vernichtungscharakter der deutschen Kriegsführung wird verschwiegen und der Holocaust verharmlost. Zugleich dient der Aufmarsch den Nazis zur Inszenierung ihrer heutigen menschenverachtenden Auffassungen. Wir wollen gemeinsam deutliche Zeichen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg setzen: Überall in der Stadt sollen vielfältige und friedliche Aktionen stattfinden. Mit ihnen wollen wir deutlich machen: Magdeburg ist kein Ort für Nazis! Mit der 6. Meile der Demokratie auf dem Breiten Weg und zahlreichen Meilensteinen der Demokratie wollen wir den städtischen Raum besetzen. Sie bilden den Rahmen für einen entschlossenen Protest gegen den Naziaufmarsch.” mehr…

Deutschland

migrantas – Neue Ausstellung in der Geschäftsstelle des BfDT
Seit dem 5. Dezember 2013 ist in der Geschäftsstelle des BfDT (Bündnis für Toleranz und Demokratie gegen Extremismus und Gewalt) die Ausstellung des Kollektiv migrantas zu sehen. Die Ausstellung zeigt die Empfindungen und Lebensrealitäten von Migrantinnen. Am 5. Dezember fand in den Räumen der Geschäftsstelle die Vernissage der Ausstellung statt. Die Gäste konnten die Piktogramme in Plakatgröße betrachten und an einem Workshop teilnehmen. mehr…

Migrantinnenselbstorganisationen: Bundesweiter Dachverband in Aussicht
In den kommenden drei Jahren soll ein bundesweiter Dachverband von Migrantinnenselbstorganisationen entstehen. Mit der Gründung dieser bundesweiten Vernetzung könnten Migrantinnen ihre Interessen künftig wirkungsvoll auf Bundesebene vertreten. Um den Aufbau einer Dachorganisation zu unterstützen, fördert der Bund ein Projekt unter Federführung von agisra, der Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Köln. mehr…

Landesgleichstellungsgesetze – Stand und Perspektiven: Tagungsdokumentation
Die BAG führte am 16. April 2013 in Hannover in Kooperation mit der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und der LAG Schleswig-Holstein einen Workshop hierzu durch. Die Tagungsdokumentation ist nun erschienen. mehr…

Mütterrente: Gleichstellung mit zusätzlichem Rentenpunkt nicht erfüllt
Die Rentenpolitik der neuen Bundesregierung beginnt mit einem Affront für die Frauen, insbesondere für die Mütter. Die 45er-Regelung ist ein Geschenk für Männer, die das Glück hatten, lebenslang in gesicherten Verhältnissen erwerbstätig zu sein. Nun ist diese Regelung Bestandteil des Koalititonsvertrages, wobei noch unklar ist, ob beziehungsweise wie viele Jahre der Arbeitslosigkeit dabei berücksichtigt werden. Die Beträge sollen aus Beitragsmitteln der Rentenversicherung gezahlt werden. Das wird teuer, lauten die Prognosen von Rentenversicherung und Wissenschaft. mehr…

Menschenhandel: Wichtiges Signal für die Opfer
Mehr Schutz für die Opfer von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht: Das ist eines der positiven Ergebnisse bei der jüngsten Innenministerkonferenz. Doch der Opferschutz steht nicht an erster Stelle: Die IMK macht in ihrem Beschluss den Aufenthaltstitel von der Aussagebereitschaft des Opfers abhängig. Das stößt auf Kritik. mehr…

Europa

Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen: Portal für Genderwissen
Mehr als 238.000 Dokumente und Quellen zum Thema Gender und Gleichstellung stellt das neue EU-weite Forschungs- und Dokumentationszentrum (RDC) bereit. Es wurde kürzlich vom Europäischen Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) eröffnet und rühmt sich, ein für Europa einzigartiges Portal, ein Wissenszentrum für Geschlechtergleichstellung und Gender Mainstreaming zu sein. mehr…

Weltweit

One Billion Rising 2014
“One Billion Rising 2013 war wahrscheinlich der größte und medienwirksamste Flashmob, den die Welt je erlebt hat. Alleine in Deutschland wurde in über zweihundert Städten zum Song “Brake the Chains” (Spreng die Ketten) auf offenen Plätzen, in U-Bahnen und auf der Straße getanzt. In Hamburg tanzten wir an zehn verschiedenen Orten, an denen sich immer wieder Fremde umarmten und Passanten interessiert Flyer von feministischen Organisationen mitnahmen. Am Ende des Tages tanzten so viele Menschen am Jungfernstieg, dass der Verkehr nicht mehr durchkam.” so informiert die Kampagne Pinkstinks auf ihrer Webseite. Auch am 14.2.2014 sollen bundesweit sichtbare Zeichen gegen Sexismus in der Werbung gesetzt werden. Materialen mit dem Motto “Frauenkörper sind keine Dekoration” können kostenfrei bestellt werden. mehr…

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist Antje Maier, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

Kontakt:
Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

Tel.: 0391-60772665
Mail: info@landesfrauenrat.de

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