Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Jene Gleichberechtigung ist unentbehrliche Voraussetzung, aber nicht das Ziel.
* Lida Gustava Heynemann
14.04.2014

Newsletter 160 - April 2014

Liebe Leserinnen,

am 29.03.2014 wählten die Delegierten der Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. den neuen Vorstand. Bestätigt wurden Eva von Angern (Linke Sozialistische Arbeitsgemeinschaft der Frauen in der Partei Die Linke) als Vorsitzende und Cornelia Lüddemann (Landesfachgruppe Frauen und Gleichstellung der Grünen) als Stellvertreterin. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Steffi Schikor (Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten) als Schatzmeisterin. Für die Funktion der Beisitzerinnen wurden alle sechs Kandidatinnen gewählt: Sarah Schulze (Arbeitskreis Sozialdemokratische Frauen), Manuela Ahl (Deutscher Beamten Bund), Ruth Cohaus (Deutscher Juristinnenbund), Susanne Brandes (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands), Cornelia Schiergott (Frauenunion) und Renate Skirl (ver.di).

Wir freuen uns auf drei Jahre gute und konstruktive Zusammenarbeit!

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Pressemitteilung: Landesfrauenrat wählt neuen Vorstand – Eva von Angern und Cornelia Lüddemann im Amt bestätigt
  • Podiumsdiskussion zur Europawahl „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“

Sachsen-Anhalt

  • Impulse für mehr weibliche Beteiligung in Sachsen-Anhalts Politik
  • PM – Frauenquote ist ohne Alternative
  • PM: Pressepreis „Rechtsextremismus im Spiegel der Medien“ – Engagierte Berichterstattung in Zeitung und Fernsehen ausgezeichnet
  • Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: 1.000 Buch in der Genderbibliothek
  • Pressemitteilung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung zum einjährigen Bestehen des bundesweiten Hilfetelefons
  • Sachsen-Anhalt diskutiert am 7. Mai 2014 Europäische Gleichstellungspolitik

Deutschland

  • Pressemeldung: Deutscher Frauenrat, DGB und Bundesforum Männer und zum Equal Pay Day 2014: Arbeitszeit- und Entgeltlücke überwinden
  • DIW-Studie Im Fokus: Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
  • PM: Für neue Qualität bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – für Mütter und Väter: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer eröffnen den Unternehmenstag “Erfolgsfaktor Familie 2014”
  • Neue Broschüre „missING – Junge Frauen in MINT“ erschienen
  • Gleichstellungsdebatte im Bundestag: Neue Wege oder Schaufensterpolitik?
  • Partizipation: Expertinnen auf die Redeliste!
  • Pressemeldung: Gesetzlicher Mindestlohn – Mindestlohn für alle – ohne Wenn und Aber
  • Equal Pay Day 2014: Unterstützung aus der ersten Reihe
  • FrauenlohnSpiegel: Lohndiskriminierung: direkt und indirekt
  • Hebammen: DF verlangt rasche Lösung vom Bundesgesundheitsminister
  • PM: Bundesfamilienministerin Schwesig ernennt Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
  • PM: djb fordert Abschmelzung des Betreuungsfreibetrags und kritisiert wachsenden Abstand zwischen Freibeträgen für Kinder und Kindergeld: Insbesondere Alleinerziehende werden benachteiligt
  • IRIS- Online-Unterstützungsangebot für schwangere Frauen mit Tabak- und Alkoholkonsum
  • Petition: Pflegeversicherung – Reform der Pflegeversicherung auf der Grundlage eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs
  • ZDF-Urteil: DF fordert mehr Frauen in den Fernseh- und Rundfunkräten
  • Petition: Mehr Frauen in die Parlamente!

Europa

  • Europäische Frauenlobby: Im Doppelpack ins Parlament

Weltweit

  • ai Menschenrechtspreis: Unerschrocken und eloquent gegen Homophobie
  • 58. UN-Frauenrechtskommission: Geschlechterungleichheit verhindert Fortschritt bei Entwicklungszielen

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Pressemitteilung: Landesfrauenrat wählt neuen Vorstand – Eva von Angern und Cornelia Lüddemann im Amt bestätigt
Am Samstag, den 29.03.2014, wählten die Delegierten der Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. den neuen Vorstand. Bestätigt wurden Eva von Angern (Linke Sozialistische Arbeitsgemeinschaft der Frauen in der Partei Die Linke) als Vorsitzende und Cornelia Lüddemann (Landesfachgruppe Frauen und Gleichstellung der Grünen) als Stellvertreterin. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Steffi Schikor (Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten) als Schatzmeisterin. Für die Funktion der Beisitzerinnen wurden alle sechs Kandidatinnen gewählt: Sarah Schulze (Arbeitskreis Sozialdemokratische Frauen), Manuela Ahl (Deutscher Beamten Bund), Ruth Cohaus (Deutscher Juristinnenbund), Susanne Brandes (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands), Cornelia Schiergott (Frauenunion) und Renate Skirl (ver.di). mehr…

Podiumsdiskussion zur Europawahl „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Deutsche Juristinnenbund e.V. laden herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion mit Kandidat_innen für das Europäische Parlament unter dem Titel „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“ am Mittwoch 7. Mai 2014 von 17 – 19 Uhr im Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle, Karl-Liebknecht-Str. 34. mehr

Sachsen-Anhalt

Impulse für mehr weibliche Beteiligung in Sachsen-Anhalts Politik
Im Rahmen der Veranstaltung “Mehr Frauen in die Politik” wurde von Cornelia Lüddemann, Brigitte Lösch und Eva von Angern ein Parité-Gesetz nach französischem Vorbild diskutiert. “Im Parlament von Afghanistan sind Frauen zu 28 Prozent vertreten- in Sachsen-Anhalts Kommunen zu 20 Prozent”, mit diesem eindrücklichen Vergleich läutete die Landesvorsitzende der GRÜNEN Sachsen-Anhalt Cornelia Lüddemann die Veranstaltung “Mehr Frauen in die Politik” am 13. März im Frauenzentrum Courage in Magdeburg ein. mehr…

PM – Frauenquote ist ohne Alternative
Magdeburg (MJ). Als „entscheidenden Schritt zu mehr Gleichberechtigung“ hat Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung Prof. Angela Kolb die von der Bundesregierung heute vorgestellten Leitlinien zur gesetzlichen Einführung einer Frauenquote begrüßt. „Wir brauchen die Regelung, damit es endlich mehr Frauen auf die Chefsessel schaffen“, sagte Kolb. „Dass Frauen die Türen zu Vorstands- und Aufsichtsratsposten aufstoßen, ist eine Frage der Gerechtigkeit.“ Freiwillige Regelungen hätten über Jahre keine Veränderungen gebracht. „Hier braucht es Nägel mit Köpfen. Ohne Gesetz tut sich weiter nichts.“ Mit dem Gesetzesvorhaben für eine gerechte Teilhabe von Frauen in Führungspositionen löse der Bund die Forderung nach einer Quote ein. mehr…

PM: Pressepreis „Rechtsextremismus im Spiegel der Medien“ – Engagierte Berichterstattung in Zeitung und Fernsehen ausgezeichnet
Magdeburg (MJ). Die Journalistinnen Jana Merkel (32) aus Magdeburg und die Journalistin Mounia Meiborg (29) aus Berlin sind Preisträgerinnen des Medienpreises „Rechtsextremismus im Spiegel der Medien“, der nach 2008, 2010 und 2012 zum vierten Mal ausgelobt war und in den Kategorien Hörfunk/ Film und Print vergeben wird. mehr…

Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.: 1.000 Buch in der Genderbibliothek
Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. ist kontinuierlich daran interessiert, die eigene Genderbibliothek mit thematischen und aktuellen Fachbüchern zu füllen. Nun hat das 1.000 Buch mit dem Titel “GAIA – Feministische Bildungsarbeit in Bewegung” Platz in der Bibliothek gefunden. mehr…

Pressemitteilung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung zum einjährigen Bestehen des bundesweiten Hilfetelefons
Unter dem Titel “Bundesweites Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ – Kolb: Rund um die Uhr Zugang zu professioneller Hilfe” gab das Ministerium für Justiz und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt eine Pressemitteilung zum einjährigen Bestehen des bundeweiten Hilfetelefons heraus: mehr…

Sachsen-Anhalt diskutiert am 7. Mai 2014 Europäische Gleichstellungspolitik
Der djb Sachsen-Anhalt hat Regionalgruppen in Halle und Magdeburg. Für die Europawahl werbend möchte der djb die Europäische Gleichstellungspolitik in die Diskussion einbringen. Die Europäische Union mit ihrem Motor Europäisches Parlament hat hier viel geleistet und kann überzeugen. In Halle hat der djb sich mit dem Landesfrauenrat zusammen getan. Diese klassische Wahl hat eine gute Tradition. Vizepräsidentin Viviane Reding, die derzeit beurlaubt ist, weil sie in das EP gewählt werden will, ist zuständig für Justiz und Gleichstellung. Vor diesem Hintergrund hat der djb für die Veranstaltung in Magdeburg den Richterbund gewinnen können. Diese erste gemeinsame Kooperationsveranstaltung mag eine Tradition begründen können. mehr

Deutschland

Pressemeldung: Deutscher Frauenrat, DGB und Bundesforum Männer und zum Equal Pay Day 2014: Arbeitszeit- und Entgeltlücke überwinden
Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Day am 21. März fordern DGB, Bundesforum Männer und Deutscher Frauenrat neue Maßnahmen des Gesetzgebers zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Neben einem Rückkehrrecht aus Teilzeit- in zuvor geleistete Vollzeitarbeit gehören zu den gemeinsamen Forderungen auch die Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro und eine eigenständige Existenzsicherung für Frauen und Männer auf Basis neuer Arbeitszeitmodelle unterhalb des Normalarbeitsverhältnisses. mehr…

DIW-Studie Im Fokus: Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
Immer mehr Berufstätige in Deutschland kümmern sich nebenher um pflegebedürftige Angehörige und Bekannte. Das zeigt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seinem Bericht auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Demnach liegt der Anteil der Erwerbstätigen an allen informell Pflegenden bei 66 Prozent. Die meisten von ihnen sind Frauen. mehr…

PM: Für neue Qualität bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – für Mütter und Väter: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer eröffnen den Unternehmenstag “Erfolgsfaktor Familie 2014”
Eine partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf halten immer mehr junge Frauen und Männer für wünschenswert. Aber nur wenigen gelingt es, dieses Modell auch wirklich zu leben. Während die meisten Väter Vollzeit arbeiten, sind die meisten Mütter Teilzeit beschäftigt – mit einem Arbeitsvolumen von durchschnittlich 17 Stunden. Ideal fänden beide häufig eine vollzeitnahe Teilzeitarbeit. mehr…

Neue Broschüre „missING – Junge Frauen in MINT“ erschienen
Die Broschüre richtet sich an Schülerinnen, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen und sich über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im MINT-Bereich informieren möchten. Die neue Ausgabe enthält ausführliche Porträts von Studiengängen und stellt Unternehmen vor, die MINT-begeisterten Schülerinnen interessante Berufsperspektiven bieten. mehr…

Gleichstellungsdebatte im Bundestag: Neue Wege oder Schaufensterpolitik?
Knapp eine Woche nach dem Internationalen Frauentag hat der Bundestag über die Gleichstellung von Frauen und Männern diskutiert. Zur Debatte am 14. März hatten die Koalitionsfraktionen aus Union und SPD einen Antrag zu mehr Zeitsouveränität eingebracht – für die Opposition ein Schaufensterantrag, wenngleich sie ihm in den Kernforderungen zustimmte. mehr…

Partizipation: Expertinnen auf die Redeliste!
Keine Ausreden mehr für Podiumsdiskussionen und Sachverständigenrunden ohne Frauen. Denn es gibt sie, die kompetenten Rednerinnen und Expertinnen, wie eine neue “Speakerinnen-Liste” zeigt. mehr…

Pressemeldung: Gesetzlicher Mindestlohn – Mindestlohn für alle – ohne Wenn und Aber
In der Debatte um den gesetzlichen Mindestlohn kritisiert der Deutsche Frauenrat Bestrebungen, Ausnahmeregelungen auf immer mehr Gruppen auszudehnen. „Es ist zum Beispiel nicht akzeptabel, „dass eine Schülerin für ihre Arbeit an der Supermarktkasse weniger als 8,50 Euro bekommt, nur weil sie noch unter achtzehn ist, wenn sie vergleichbare Arbeit leistet wie eine ältere Beschäftigte. Es ist auch nicht akzeptabel, dass eine Absolventin einer schulischen Ausbildung, für die auch noch Schulgeld bezahlt, im Rahmen eines Pflichtpraktikums der Mindestlohn vorenthalten wird, während AbsolventInnen einer dualen Ausbildung eine Ausbildungsvergütung erhalten. Hier muss für Gerechtigkeit gesorgt werden. Auch für RentnerInnen muss der Mindestlohn gelten. Wir lehnen weitere Ausnahmen durchgängig ab und fordern den Mindestlohn für alle – ohne Wenn und Aber,“ so die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Hannelore Buls. mehr…

Equal Pay Day 2014: Unterstützung aus der ersten Reihe
Der Equal Pay Day, der Tag für Entgeltgleichheit, für den Frauenverbände, Gewerkschaften und Sozialverbände seit einigen Jahren auf die Straße gehen, gewinnt politisch immer mehr an Bedeutung. In diesem Jahr stellten sich zur Kundgebung am Brandenburger Tor nicht nur DGB-Chef Michael Sommer, sondern auch Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) und die Fraktionsspitzen der im Bundestag vertretenen Parteien ein. mehr…

FrauenlohnSpiegel: Lohndiskriminierung: direkt und indirekt
Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Frauen liegt in Deutschland seit 2009 unverändert um rund 20 Prozent unter dem von Männern. Das bestätigt eine neue Analyse, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zum diesjährigen Equal Pay Day vorgelegt hat. mehr…

Hebammen: DF verlangt rasche Lösung vom Bundesgesundheitsminister
Noch ist das Haftpflichtproblem der freiberuflichen Hebammen in Deutschland nicht gelöst. Der Deutsche Frauenrat hat sich deshalb in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gewendet und ihn aufgefordert, „das Problem zeitnah im Sinne aller Betroffenen zu regeln“. mehr…

PM: Bundesfamilienministerin Schwesig ernennt Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
Am 26.03.2014 hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, auf Vorschlag der Bundesregierung Christine Lüders zur Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) sowie Johannes-Wilhelm Rörig zum Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs erneut ernannt. “Ich freue mich sehr, dass Christine Lüders und Johannes-Wilhelm Rörig ihre erfolgreiche wichtige Arbeit fortsetzen können. Ich möchte mich gerne mit Ihnen gemeinsam dafür einsetzen, dass Diskriminierung in unserer Gesellschaft abgebaut wird und Menschen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, stärker unterstützt werden”, sagte Manuela Schwesig. mehr…

PM: djb fordert Abschmelzung des Betreuungsfreibetrags und kritisiert wachsenden Abstand zwischen Freibeträgen für Kinder und Kindergeld: Insbesondere Alleinerziehende werden benachteiligt
Durch eine Erhöhung des Kinderfreibetrags bei Verzicht auf eine gleichzeitige Erhöhung des Kindergelds wird der Abstand zwischen Familien mit hohen Einkommen und Familien im mittleren und unteren Einkommensbereich weiter steigen, kritisiert der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb). mehr…

IRIS- Online-Unterstützungsangebot für schwangere Frauen mit Tabak- und Alkoholkonsum
IRIS ist ein Beratungsangebot speziell für Frauen, die in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten verzichten möchten. mehr…

Petition: Pflegeversicherung – Reform der Pflegeversicherung auf der Grundlage eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs
Der Sozialverband VdK und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, beide wie der Deutsche Frauenrat Mitglied des Bündnis für Gute Pflege, haben eine Petition gestartet, mit der Druck auf die Politik für unser gemeinsames Anliegen, die Umsetzung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und eine umfassende Pflegereform, aufgebaut werden soll. mehr…

ZDF-Urteil: DF fordert mehr Frauen in den Fernseh- und Rundfunkräten
Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes gegen zu viel parteipolitischen und staatlichen Einfluss auf das ZDF war Anlass für den Deutschen Frauenrat, die mangelhafte Beteiligung von Frauen in den Aufsichts- und Entscheidungsgremien der bundesweiten öffentlich-rechtlichen Medienanstalten zu kritisieren. In einem Schreiben an die politisch Verantwortlichen verlangt die Frauenlobby zukünftig eine angemessene Berücksichtigung. mehr…

Petition: Mehr Frauen in die Parlamente!
Wir brauchen noch viele Stimmen! Unterstützen Sie unsere gemeinsame Aktion! Bitte stimmen Sie ab! Es dürfen natürlich auch Männer unterzeichnen! Man muss nicht im Saarland wohnen! Auch Nicht-Mitglieder jeden Altes können selbstverständlich mit unterzeichnen! mehr…

Europa

Europäische Frauenlobby: Im Doppelpack ins Parlament
Dem Europäischen Parlament mangelt es nicht nur an weiblichen Abgeordneten, die Frauenquote liegt derzeit bei knapp dreißig Prozent. Auch der Anteil von Abgeordneten aus ethnischen Minderheiten ist mit nur vier Prozent sehr gering. Um beide Quoten zu steigern, hat die Europäische Frauenlobby (EWL) das Projekt „European Political Mentoring Network“ ins Leben gerufen. Es soll Frauen mit Migrationshintergrund für eine EP-Kandidatur fit machen. mehr…

Weltweit

ai Menschenrechtspreis: Unerschrocken und eloquent gegen Homophobie
Der 7. Menschenrechtspreis von Amnesty Deutschland geht an Alice Nkom. Die Rechtsanwältin aus Kamerun wurde am 18. März in Berlin für ihr herausragendes Engagement für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- Trans und Intersexuellen (LGBTI) in ihrer Heimat geehrt. mehr…

58. UN-Frauenrechtskommission: Geschlechterungleichheit verhindert Fortschritt bei Entwicklungszielen
Die „Herausforderungen und Errungenschaften bei der Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele für Frauen und Mädchen“ war das Schwerpunktthema der 58. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission in New York. Sie ging am 21. März mit der üblichen Annahme eines Abschlussdokumentes (agreed conclusions) zu Ende. Brigitte Triems aus dem Vorstand des Deutschen Frauenrates nahm als Mitglied der deutschen Regierungsdelegation an der FRK-Sitzung teil. Ihr Bericht: mehr…

Termine

Sachsen-Anhalt

01.05.2014 Tag der Arbeit: „GUTE ARBEIT. SOZIALES EUROPA.“
Kundgebung und Familienfest
Veranstalter: DGB
Ort: Marktplatz Halle
Zeit: 10 – 17 Uhr
Link: Plakat

07.05.2014 Fachtagung: „Trauma im Kontext häuslicher Gewalt“
Diverse Gewalterfahrungen, z. B. körperliche Übergriffe in der Partnerschaft, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung oder sexueller Missbrauch in der Kindheit bergen ein hohes Risiko, eine posttraumatische Belastungsstörung zu entwickeln. Das Erkennen eines psychischen Traumas und ein angemessener Umgang damit sind wichtige Voraussetzungen für eine adäquate Intervention. Die Fachtagung greift dieses komplexe Thema auf und geht zunächst der Frage nach, was ein psychisches Trauma ausmacht und an welchen konkreten Symptomen ein Trauma festzumachen ist. Wie Sie als Fachkräfte mit einer traumatisierten Person professionell umgehen können, auf was Sie achten sollten und wie sich eine traumatische Erkrankung der Eltern auf die Kinder auswirkt, wird im Fokus der Veranstaltung stehen. Abschließend werden Strategien und konkrete Tipps vorgestellt, mit denen Sie sich selbst in Ihrer praktischen Arbeit besser vor vielfältigen psychischen Belastungen schützen können.
Ort: Salzlandsparkasse, Lehrter Straße 15, 39418 Staßfurt
Zeit: 09:00 bis 15:30 Uhr
Link: Einladung

07.05.2014 Podiumsdiskussion zur Europawahl „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Deutsche Juristinnenbund e.V. laden herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion mit Kandidat_innen für das Europäische Parlament unter dem Titel „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“.
Bei der Podiumsdiskussion wollen wir mit Kandidat_innen im Rahmen der Europawoche insbesondere zu geschlechter- und gleichstellungspolitisch relevanten Themen ins Gespräch kommen und Ansätze für eine geschlechtergerechte europäische Politik diskutieren. Schwerpunkte werden dabei z.B. eine funktionierende Friedens- und Flüchtlingspolitik, Menschenhandel und Zwangsprostitution sein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Es diskutieren:
Frau Martina Michels (die LINKE)
Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen)
Arne Lietz (SPD)
CDU – angefragt
FDP – angefragt

Moderation:
Dr. Afra Waterkamp (Deutscher Juristinnenbund e.V.)

Die Veranstaltung wird im Rahmen der Europawoche gefördert durch die Landesregierung Sachsen-Anhalt, Staatskanzlei.

Ort: Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle, Karl-Liebknecht-Str. 34
Zeit: 17 bis 19 Uhr
Link: Save the date

Deutschland

29.04.2014 Tag der Diakonin
Am 29.4. findet in Berlin die Zentrale Veranstaltung zum „Tag der Diakonin“ statt. Natürlich können Sie den „Tag der Diakonin“ auch in Ihren Gemeinden und Gemeinschaften begehen. Frauen und Männer, die mit nach Berlin mitfahren möchten, melden sich bitte verbindlich bis zum 7. April bei Maria Faber, Sprecherin, kfd-Diözesanverband Magdeburg, Max-Josef-Metzger Str. 1, 39104 Magdeburg, 0391 / 5 96 11 95, kfd@bistum-magdeburg.de. Je nach Anmeldestand fahren wir mit dem Kleinbus der Arbeitsstelle Jugendseelsorge – oder mit einem größeren Bus. Abfahrt wird gegen 14:30 Uhr am Ordinariat / Parkplatz Roncalli-Haus/ sein.
Ort: Berlin
Link: Hintergrund und Programm

07.05.2014 Fachtagung „Umgangs- und Sorgerecht – Häusliche Gewalt als Risikofaktor“
Umgangs- und Sorgerecht im Kontext häuslicher Gewalt – ein Hochrisikofaktor?
Mit dieser Frage werden wir uns beim Fachtag, den der Arbeitskreis Häusliche Gewalt im Main-Kinzig-Kreis (AKG) anbietet, beschäftigen.
Wir würden uns freuen, mit Ihnen, den Beteiligten und Entscheidenden, nach den Vorträgen ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Aspekte und Vorstellungen zu diskutieren und im Verständnis anderer Standpunkte die Handlungsspielräume weiter zu entwickeln.
Ort: Main-Kinzig-Forum, Barbarossasaal, Barbarossastr. 24. 63571 Gelnhausen
Zeit: 13.30 bis 19.00 Uhr
Link: Einladungsflyer

12.05.2014 19. Deutscher Präventionstag
Am 12. und 13. Mai findet in Karlsruhe der 19. Deutsche Präventionstag statt. Es sind mehr Fachvorträge und Projektspots zu unterschiedlichen Themenbereichen der Prävention zu verzeichnen. Ferner hat sich die Anzahl der Aussteller gegenüber Bielefeld nochmals deutlich erhöht.
Mit dem Symposium Innere Sicherheit und dem Karlsruher Forum für Cybersicherheit ist das Programm zudem noch umfangreicher gestaltet worden.
Ort: in Karlsruhe · Stadthalle
Link: Kongressprogramm

26.07.2014 Fahrt nach Warschau zum KinderGedächtnisGesundheitsZentrum (KGGZ) 2014
Die evangelischen Frauen in Deutschland bieten interessierten Frauen eine zweiwöchige Fahrt nach Warschau zum KinderGedächtnisGesundheitsZentrum an. Sie findet in Kooperation mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ASF statt.
Mehr Informationen finden Sie in der Ausschreibung.
Link: Ausschreibung

12.08.2014 Pilgerwanderung zum heiligen Berg und Orthodoxen Kloster in Grabarka (Polen)
Gern möchte ich zu einer Pilgerwanderung zum heiligen Berg und Orthodoxen Kloster in Grabarka (Polen), vom 12. – 20. August 2014 einladen.
Der heiligen Berg Grabarka im Osten Polens ist das Herz der orthodoxen Kirche in Polen. Das hier liegt das Kloster, welches jedes Jahr Tausende von Gläubigen und Pilgern anzieht.
Vom 18.-19. August wird auf dem Berg Grabarka das Fest der Verklärung gefeiert. Es ist die größte Feier der Orthodoxen Kirche in Polen, welche jedes Jahr von Zehntausenden von Gläubigen aus Polen und dem Ausland besucht wird.
Wir planen uns einer Pilgergruppe der Diözese Warschau anzuschließen und uns gemeinsam mit orthodoxen Christinnen und Christen auf eine fünftägige Pilgerung nach Grabarka zu begeben und dann am Fest der Verklärung teilzunehmen.
Der Heilige Berg Grabarka ist ein wichtiger Wallfahrtsort für Orthodoxe Christinnen und Christen in Polen, aber auch in der benachbarten westlichen Ukraine und Weißrussland. Am Fuße des Berges entspringt eine wundertätige heilige Quelle. Auf einer Anhöhe erhebt sich zwischen Bäumen die orthodoxe Klosterkirche. Diese gehört zu einem Frauenkloster, dessen Wurzeln bis in das 18. Jahrhundert zurückreichen. Rund um die Klosterkirche steht eine sehr große Anzahl von Kreuzen, weshalb diese Erhebung auch „Kreuzhügel“ genannt wird.
Wir planen, am 12. August 2014 nach Warschau zu fahren. Dort bleiben wir eine Nacht und schließen uns dann der dortigen Pilgergruppe unserer Orthodoxen Partnerkirche an. Am 17. August werden wir in Grabarka ankommen und dort am 18. und 19. August am Fest der Verklärung Jesu teilnehmen.
Die Pilgerwanderung von Warschau nach Grabarka wird ein mehrtägiger Fußmarsch sein. Das Pilgern ist auf Gott ausgerichteten und dem Gebet gewidmet. Die Übernachtungsmöglichkeiten und die Verpflegung auf der Pilgerwanderung werden sehr einfach gehalten sein.
Termin: 12. – 20. August 2014
Teilnahmegebühr: 190 Euro
Eine Anmeldung zur Pilgerreise ist bis zum 30. Juni 2014 möglich.
Weitere Information und Anmeldung:
Lothar-Kreyssig – Ökumenezentrum der EKM, Jens Lattke, Telefon 0391/53 46 392 jens.lattke@ekmd.de

09.10.2014 „Idylle im Grünen?! – Familie im ländlichen Raum“
Der ländliche Raum ist für viele Familien Wohnort und Heimat. Der demografische Wandel wie Alterung und rückläufige Geburtenentwicklung trifft die ländlichen Regionen in besonderem Maße. Junge Familien zu halten und neue zu gewinnen ist eine Herausforderung für ländliche Kommunen. Die Aufrechterhaltung einer funktionierenden Infrastruktur ist hierfür absolut notwendig. Aber auch Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven für Frauen und Männer werden benötigt, damit Familien im ländlichen Raum bleiben können.
Wie wird unter diesen Bedingungen Familie im ländlichen Raum gelebt?
Wo setzt der Dreiklang aus Zeit, Geld und Infrastruktur an und wo gibt es noch dringenden Nachholbedarf?
Eine Fachtagung des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. sowie des Zukunftsforums familie e.V.
Ort: Verlagshaus „Der Tagesspiegel“, Berlin
Zeit: 10.00 bis 17.00 Uhr
Link: Einladung

Stellenausschreibungen

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist Antje Maier, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

Kontakt:
Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

Tel.: 0391-60772665
Mail: info@landesfrauenrat.de

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