Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Mehr Stolz ihr Frauen! Wie ist es nur möglich, dass ihr euch nicht aufbäumt gegen die Verachtung, die euch noch immer trifft-Auch heute noch? Ja, auch heute noch.
* Hedwig Dohm
12.05.2014

Newsletter 161 - Mai 2014

Liebe Leserinnen,

am 25. Mai 2014 finden die Kommunal- und Europawahlen statt. Anlässlich dessen ruft der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. zur aktiven Wahlbeteiligung auf. Begleitet wird der Wahlaufruf mit einer Postkartenaktion mit der Überschrift „Frauen geht wählen“, welche ab dem 08. Mai in Sachsen-Anhalt verteilt wird.
Der Landesfrauenrat engagiert sich für eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in den Städte-, Gemeinden- und Ortschaftsräten aber auch im europäischen Parlament. Eva von Angern, Vorstandsvorsitzende des Landesfrauenrates, sagt: „eine Demokratie braucht Männer und Frauen. Eine Demokratie lebt von Beteiligung, von der Vielfalt der Meinungen und Mehrheitsentscheidungen“.
Der Landesfrauenrat spricht in seiner Aktion vor allem Frauen an, ihr Wahlrecht in Anspruch zu nehmen. „Die Gleichstellung von Männern und Frauen lässt sich nur erreichen, wenn Frauen sich auch einmischen und mitgestalten“, so Eva von Angern.
„Nutzen Sie ihr aktives Wahlrecht und entscheiden Sie mit über die Zukunft ihrer Gemeinde und über die Zukunft Europas“, so der Wahlaufruf des größten Dachverbandes für Fraueninteressen in Sachsen-Anhalt. Die Postkarte finden Sie hier.

Außerdem kann die überarbeitete Broschüre “Bestimmen Sie mit! Mehr Frauen in die Politik!” des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. hier heruntergeladen werden.

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Stellungnahme des Landesfrauenrates zur Anhörung „Gender Budgeting – Prinzipien der geschlechtergerechten Haushaltsführung im Haushaltsaufstellungsprozess“
  • Stellungnahme des Landesfrauenrates zur Hochschulstrukturplanung für das Land Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 27.03.2014
  • Podiumsdiskussion anlässlich der Europawahl: „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“

Sachsen-Anhalt

  • Ringvorlesung: Fußball global – Ein Spiel dauert länger als 90 Minuten
  • Das „Landesweite Netzwerk für ein Leben ohne Gewalt“ präsentiert sich auf dem 19. Deutschen Präventionstag in Karlsruhe
  • Parole: PINK!
  • PM – Beratungsstelle: „Vera“ hilft, wenn das „Ja“ erzwungen werden soll
  • Wanderausstellung zu zwanzig Erfolgsprojekten der EU in Sachsen-Anhalt: Premiere in Quedlinburg

Deutschland

  • Wegweiser der GRÜNEN/EFA-Fraktion zu den neuen EU-Fonds für die Zeit 2014-2020 nun auch in deutscher Sprache
  • Pressemitteilung: “Komm, mach MINT.”: Fotos und Experimente begeistern für Technik
  • Broschüre: Alleinerziehende unter Druck – Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf
  • Keimzelle der Nation? Familien- und geschlechterpolitische Positionen der AfD – eine Expertise
  • Petition gegen sexistische Werbung: Ferrero wegen rosa Ü-Ei erneut am Pranger
  • BMFSFJ-Haushalt 2014: Opposition: Familien- und Gleichstellungspolitik fehlt Gestaltungswille
  • Reform des Prostitutionsgesetzes: Bundesrat lehnt Freierbestrafung und Pflichtuntersuchungen ab
  • ÜberzeuGENDERe Sprache: Leitfaden für eine geschlechtersensible und inklusive Sprache
  • Mütter setzen neue Trends
  • Neues Gesetz hilft Schwangeren in Not
  • BETHE STIFTUNG fördert Spendenaktion für das Präventionsprojekt „GrenzWerte“
  • djb-Stellungnahme zur Unterrichtung durch die Bundesregierung Nationales Reformprogramm 2014: Eigenständige Existenzsicherung von Frauen erfordert Abbau von Fehlanreizen
  • Neue feministische Offensive
  • Gemeinsamer Appell: Fraueninitiative fordert gleiche Mütterrente in Ost und West
  • Arbeitsmarkt: Immer mehr Frauen mit befristeten Arbeitsverträgen
  • Hans-Böckler-Stiftung: Gesetzliche Quote muss weiter gefasst werden
  • Zentrale Koordinierungsstelle gegen Verschleppung und Zwangsheirat
  • Barrierefreiheit aktiv gestalten – Weitere Schulungen sowie ein neuer Ratgeber vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen
  • LandesFrauenRat Berlin: Frauen endlich Zugang zum sakramentalen diakonischen Dienst der katholischen Kirche eröffnen!
  • Pressemitteilung des Bayerischen Landesfrauenrates zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai: Bayerischer Landesfrauenrat fordert langfristige Lösung für das Haftpflichtproblem durch staatlich finanziertem Fonds
  • Familienpolitik: Reform des BEEG fördert partnerschaftliche Arbeitsteilung
  • Arbeitsmarkt: Hohe Befristungsrate bei Lehr- und Erziehungskräften
  • Veröffentlichung der Studie: (De-)Thematisierung von Geschlecht

Europa

  • “Preis Frauen Europas” – Vorschläge sind bis zum 30.5.2014 möglich
  • EU-Migrations- und Flüchtlingspolitik: Niemand will, dass es so an unseren Außengrenzen zugeht
  • Für neuen Schwung in der Gleichstellungspolitik – Parität auch in den Europäischen Institutionen

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Stellungnahme des Landesfrauenrates zur Anhörung „Gender Budgeting – Prinzipien der geschlechtergerechten Haushaltsführung im Haushaltsaufstellungsprozess“
Am 09.04.2014 hatte der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. im Ausschuss für Finanzen, mitberatend der Ausschuss für Recht, Verfassung und Gleichstellung, die Möglichkeit, zur Einführung von Gender Budgeting im Haushaltsaufstellungsprozess Stellung zu nehmen. Vor allem die gleichstellungspolitischen Ziele und deren Umsetzung in Sachsen-Anhalt stehen natürlich im Fokus der Arbeit des Landesfrauenrates. Das Thema Gender Budgeting begleitet daher die Arbeit des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt seit einigen Jahren kontinuierlich – allerdings bisher noch ohne tatsächlich messbaren Erfolg. Hierbei meint Erfolg die tatsächliche Implementierung einer geschlechtergerechten Haushaltsführung in den Landeshaushalt bzw. in das Haushaltsgesetz. mehr…

Stellungnahme des Landesfrauenrates zur Hochschulstrukturplanung für das Land Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 27.03.2014
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. bedankt sich für die Möglichkeit, zur Hochschulstrukturplanung des Landes Stellung zu nehmen. Vor allem die gleichstellungspolitischen Ziele und deren Umsetzung in Sachsen-Anhalt stehen natürlich im Fokus der Arbeit des Landesfrauenrates. mehr…

Podiumsdiskussion anlässlich der Europawahl: „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Deutsche Juristinnenbund e.V. luden am Mittwoch, den 7. Mai 2014 um 17 Uhr ein ins Frauenzentrum Weiberwirtschaft in Halle zu einer Podiumsdiskussion mit Kandidat_innen für das Europäische Parlament unter dem Titel „In welchem Europa will ich leben? – Europäische Gleichstellungspolitik im Fokus“. Moderiert von Dr. Afra Waterkamp-Faupel (Deutscher Juristinnenbund e.V.) diskutierten Frau Martina Michels (die LINKE), Herr Arne Lietz (SPD), Jürgen Stadelmann (CDU) sowie Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), welche die Spitzenkandidatin der Grünen Ska Keller vertrat, mit den Teilnehmenden geschlechter- und gleichstellungspolitisch relevante Themen und Ansätze für eine geschlechtergerechte europäische Politik. mehr…

Sachsen-Anhalt

Ringvorlesung: Fußball global – Ein Spiel dauert länger als 90 Minuten
Die Hochschule Magdeburg-Stendal nimmt im Jahr der Fußballweltmeisterschaft das Thema “Fußball” zum Anlass, die Ringvorlesung im Sommersemester mit unterschiedlichen thematischen Vorlesungen anzubieten. Am 27. Mai 2014 wird z.B. Dr. Almut Sülzle (Archiv der Jugendkulturen) zum Thema “Fußball, Frauen, Männlichkeit” referieren und einen Einblick in die Fankultur und die damit verbundenen Rollenklischees geben. mehr…

Das „Landesweite Netzwerk für ein Leben ohne Gewalt“ präsentiert sich auf dem 19. Deutschen Präventionstag in Karlsruhe
MAGDEBURG/KARLSRUHE. Am 12. Und 13. Mai 2014 findet in Karlsruhe der 19. Deutsche Präventionstag statt. Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Die Schirmherrschaft hat Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernommen. mehr…

Parole: PINK!
Unter dem Motto “Magdeburg – stark für Mädchen! setzt sich die Aktionsgruppe Magdeburg der Kinderhilfsorganistation Plan International Deutschland für die Rechte jedes einzelnen Mädchens ein. In Vorbereitung des Welt-Mädchentages am 11. Oktober startet die Magdeburger Gruppe den Aufruf, sich an der Aktion “Zwei rechts, zwei links, zwei fallen lassen? – Nicht mit uns!” zu beteiligen. Es sollen in Magdeburg Millionen Maschen (in Form von trendigen Socken, Mützen, Handschuhe, Schals usw.) entstehen, die die Verbundenheit mit den Mädchen ausdrücken und auf deren Situation, nicht nur in Entwicklungsländern, aufmerksam machen. Einzige Bedingung für die “Maschenwerke”: Sie müssen in ihrer Zusammenstellung als prägende Farbe PINK (nicht rosa!) aufweisen. mehr…

PM – Beratungsstelle: „Vera“ hilft, wenn das „Ja“ erzwungen werden soll
Magdeburg (MJ). Junge Frauen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, und Opfer von Menschenhandel finden in Sachsen-Anhalt beim Team von „Vera“ Hilfe. Die Fachstelle arbeitet unter dem Dach des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V. und wird vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung gefördert. Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung Professor Angela Kolb übergab heute den Förderbescheid über 90.000 Euro für 2014. Kolb sagte, bei „Vera“ werde gute und wichtige Arbeit geleistet. „Die betroffenen Frauen sind in existentieller Not. Sie müssen wissen, wohin sie sich wenden können.“ mehr…

Wanderausstellung zu zwanzig Erfolgsprojekten der EU in Sachsen-Anhalt: Premiere in Quedlinburg
Erfolgsgeschichten der EU-Förderung werden auch in Sachsen-Anhalt geschrieben. 20 solcher Projekte präsentiert das Ministerium der Finanzen jetzt in einer Wanderausstellung. Premiere hat die Schau anlässlich der „Europawoche 2014“ vom 7. bis 16. Mai in der Harzsparkasse, Geschäftsstelle Quedlinburg (Turnstraße 8, 06484 Quedlinburg). Auch das Projekt “juEx – Junge Existenzgründerinnen” des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt wird mit vorgestellt. mehr…

Deutschland

Wegweiser der GRÜNEN/EFA-Fraktion zu den neuen EU-Fonds für die Zeit 2014-2020 nun auch in deutscher Sprache
Heide Rühle und Elisabeth Schroedter haben dafür gesorgt, dass der Wegweiser der GRÜNEN/EFA-Fraktion zu den neuen EU-Fonds für die Zeit 2014-2020 nun auch in deutscher Sprache vorliegt. Der Wegweiser kann helfen, sich direkt und schnell einen Überblick über EU-Fördermöglichkeiten verschafft. Das kann das Planen und Beantragen von Projekten vor Ort vereinfachen. mehr…

Pressemitteilung: “Komm, mach MINT.”: Fotos und Experimente begeistern für Technik
Mit der Kollektion “Technik” hat “Komm, mach MINT.” die Bilddatenbank unter www.bilder.komm-mach-mint.de weiter vervollständigt und bietet derzeit knapp 300 Fotos aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zur kostenfreien Nutzung an. Zeitgleich zur Veröffentlichung der Technikfotos ist “Komm, mach MINT.” auf der Jugendinitiative Tec2You im Rahmen der Hannover Messe mit einem Stand vertreten und lädt Schülerinnen und Schüler zu spannenden Experimenten und Mitmachangeboten ein. mehr…

Broschüre: Alleinerziehende unter Druck – Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf
Obwohl 70 Prozent der Alleinerziehenden erwerbstätig sind, darunter 45 Prozent in Vollzeit, reicht in vielen Ein-Eltern-Familien das Einkommen nicht aus. Im Sozialrecht können sie dann eine Vielzahl an Leistungen beantragen – sei es in Kombination oder alternativ zueinander. Kaum nachvollziehbar sind dabei die unterschiedlichen Antragsformalitäten und die gegenseitigen Anrechnungsmodalitäten. Letztere setzen zudem in Verbindung mit den gerade für Alleinerziehende im unteren und mittleren Einkommensbereich besonders hohen Belastungen durch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge Anreize gegen die Aufnahme oder Ausweitung einer Erwerbstätigkeit – und halten Alleinerziehende in einer „Sozialleistungsfalle“. 39 Prozent aller Alleinerziehenden leben von Hartz IV mit einer oft überdurchschnittlich langen Verweildauer, ein Drittel davon sind „Aufstocker“. Dabei würden die allermeisten Alleinerziehenden laut Umfragen trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen gerne (mehr) arbeiten. mehr…

Keimzelle der Nation? Familien- und geschlechterpolitische Positionen der AfD – eine Expertise
Die Friedrich-Ebert-Stiftung gab eine Expertise von Andreas Kemper über die familien- und geschlechterpolitischen Positionen derAfD (Alternative für Deutschland) heraus. mehr…

Petition gegen sexistische Werbung: Ferrero wegen rosa Ü-Ei erneut am Pranger
Einige Monate war es vom Markt, nun ist es zurück: das rosa Überraschungsei „nur für Mädchen“ – mit Barbie, Glitzer und viel Blümchen. Pinkstinks, die Bewegung gegen diskriminierende Geschlechterstereotype in der Werbung, sammelt daher erneut den Protest gegen die Firma Ferrero. mehr…

BMFSFJ-Haushalt 2014: Opposition: Familien- und Gleichstellungspolitik fehlt Gestaltungswille
Rund eine Milliarde Euro kann das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) in diesem Jahr mehr ausgeben. Das ergab die erste Lesung im Bundestag, bei der am 10. April über den Etat des BMFSFJ (18/700, Einzelplan 17) beraten wurde. Von den insgesamt eingestellten 7,9 Mrd Euro stellen 87 Prozent die gesetzlichen Leistungen wie das Eltern- und Betreuungsgeld. “mehr…”“:http://www.landesfrauenrat-sachsen-anhalt.de/aktuelles/bmfsfj-haushalt-2014-opposition-familien-und-gleichstellungspolitik-fehlt-gestaltungswille-/

Reform des Prostitutionsgesetzes: Bundesrat lehnt Freierbestrafung und Pflichtuntersuchungen ab
Die Bundesländer lehnen eine Freierbestrafung ab. Schon jetzt machten sich Freier strafbar, wenn sie die Zwangslage von Menschenhandelsopfern missbrauchten. In der Regel sei ein solcher Vorsatz aber nicht nachzuweisen, führten die Länder in ihrer Sitzung vom 11. April in einer Entschließung weiter aus. mehr…

ÜberzeuGENDERe Sprache: Leitfaden für eine geschlechtersensible und inklusive Sprache
Unter dem Titel “ÜberzeuGENDERe Sprache” hat die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Köln einen Leitfaden für eine geschlechtergerechte und inklusive Sprache veröffentlicht. Im ersten Teil stellt die Autorin Annelene Gäckle die gesellschaftliche und rechtliche Notwendigkeit eines sensiblen Sprachgebrauchs dar. Gendersensible Sprache bedeutet für sie Eindeutigkeit, Repräsentation und Anti-Diskriminierung. Um einen entsprechenden Sprachgebrauch zu erleichtern widmet sie sich im 2.Teil den verschiedenen Möglichkeiten des Sichtbarmachens von Frauen, Männern und den weiteren Geschlechtern. Sie empfiehlt genderneutrale Formulierungen und schließt mit einem aussagekräftigen Kapitel zur gendersensiblen Kommunikation, gespickt mit zahlreichen Anwendungsbeispielen. mehr…

Mütter setzen neue Trends
Wann arbeiten Mütter nach der Geburt eines Kindes wieder, in welchem Stundenumfang tun sie dies und welche Entwicklungen lassen sich in den letzten Jahren beobachten? Antworten darauf liefert das frisch aktualisierte Dossier “Müttererwerbstätigkeit” des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit dem Zukunftsrat Familie. mehr…

Neues Gesetz hilft Schwangeren in Not
Am 1. Mai 2014 tritt das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt in Kraft. Schwangere in Not haben damit die Möglichkeit, ihr Kind sicher und auf Wunsch vertraulich auf die Welt zu bringen. Zudem bietet dann das vom Bund eingerichtete anonyme Hilfetelefon “Schwangere in Not” unter der Nummer 0800 40 40 020 kostenlose und qualifizierte Erstberatung. Es ist barrierefrei, mehrsprachig und vermittelt als 24-Stunden-Lotse rund um die Uhr an Beratungsstellen vor Ort. mehr…

BETHE STIFTUNG fördert Spendenaktion für das Präventionsprojekt „GrenzWerte“
Wir, der DREIST e. V., arbeiten seit über 16 Jahren gegen sexuellen Missbrauch. Für unser Präventionsprogramm „GrenzWerte“, welches sich an 8-13-Jährige richtet, aber auch deren erwachsenes Umfeld mit in die Verantwortung nimmt, sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Vom 1. April bis zum 30. Juni 2014 unterstützt uns die Bethe-Stiftung mit einer Spendenverdopplungsaktion. mehr…

djb-Stellungnahme zur Unterrichtung durch die Bundesregierung Nationales Reformprogramm 2014: Eigenständige Existenzsicherung von Frauen erfordert Abbau von Fehlanreizen
Das Bundeskabinett hat am 8. April 2014 das Nationale Reformprogramm (NRP) 2014 beschlossen. Das NRP ist Teil der Europa 2020 Strategie und skizziert die für 2014 geplanten wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen, die ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und einen soliden Haushalt gewährleisten sollen. Das jeweils im April bei der Europäischen Kommission vorzulegende NRP bildet die Basis für konkrete länderspezifische Empfehlungen des Rates der Europäischen Union, die dann bei der Aufstellung des Bundeshaushalts berücksichtigt werden sollen. mehr…

Neue feministische Offensive
Über 70 Jugendorganisationen und -vereine haben sich aus Anlass des Internationalen Frauentags 2014 zu einem “Bündnis für eine gemeinsame neue feministische Offensive” zusammengeschlossen. Als Ziel wurde in einem Aufruf der “politische Kampf für die Rechte der Frauen und gegen Diskriminierung in allen Bereichen” verkündet. Wörtlich heißt es: “Wir wollen einen Beitrag für eine neue feministische Handlungsfähigkeit leisten, von unseren verschiedenen Erfahrungen lernen und an möglichen Punkten gemeinsam kämpfen – zusammen trotz aller Unterschiede und Differenzen und ohne diese Unterschiede zu verschweigen. Weil alle Frauen von Diskriminierung betroffen sind.” Der Aufruf wurde u. a. unterzeichnet von der Linksjugend, Grünen Jugend, Jusos, Falken, DGB-Jugend, ver.di-jugend, ver.di-Frauen, Jungen Piraten, ASF, Esperanto-Jugend und dem Frauenverband Courage. (fpd 01.04.14) mehr…

Gemeinsamer Appell: Fraueninitiative fordert gleiche Mütterrente in Ost und West
Eine Fraueninitiative aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und Deutschem Frauenrat fordert eine gleiche Mütterrente in Ost und West. „Fast 25 Jahre nach Vollendung der staatlichen Einheit Deutschlands halten wir es für eine nicht mehr hinnehmbare Ungerechtigkeit, dass Kindererziehung im Osten immer noch schlechter in der Rente bewertet werden soll als in den alten Bundesländern.“ Das erklärt die Fraueninitiative in einem Appell an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. mehr…

Arbeitsmarkt: Immer mehr Frauen mit befristeten Arbeitsverträgen
Befristete Arbeitsverträge erschweren die Lebensplanung und sind mit einer unsicheren Berufsperspektive verbunden. Dass Frauen zunehmend und weitaus häufiger von Befristungen betroffen sind als Männer, zeigt eine Regierungsantwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. mehr…

Hans-Böckler-Stiftung: Gesetzliche Quote muss weiter gefasst werden
Die Hans-Böckler-Stiftung (HBS) sieht bei den von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) vorgelegten Leitlinien zur Quote für Führungspositionen Nachbesserungsbedarf. Der Geltungsbereich sei willkürlich gezogen und die geplanten Quoten-Vorschriften für betriebliche Arbeitnehmer-Vertreter ignorierten betriebliche Realitäten. mehr…

Zentrale Koordinierungsstelle gegen Verschleppung und Zwangsheirat
Seit einem Jahr arbeitet, gefördert durch Aktion Mensch, eine überregional wirkende Koordinierungsstelle gegen Verschleppung und Zwangsheirat. Angegliedert ist sie an die Organisation PAPATYA, einer anonymen Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund. Betroffen von Verschleppung sind laut Aussage von PAPATYA zumeist Mädchen mit Migrationshintergrund ab der Pubertät, überwiegend im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, egal, ob sie einen deutschen oder ausländischen Pass haben. Die Koordinierungsstelle bietet Prävention, Hilfe und Koordinierung bei Verschleppung sowie Hilfe nach der Rückkehr. mehr…

Barrierefreiheit aktiv gestalten – Weitere Schulungen sowie ein neuer Ratgeber vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen
Veranstaltung planen, Öffentlichkeitsarbeit verständlich gestalten und interessierte Menschen erreichen – in den Schulungen vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen lernen Sie, wie das ohne Barrieren geht. In unserem neuen Ratgeber können Sie zudem das Gelernte vertiefen und finden zahlreiche Anwendungstipps für die Praxis. Auch in der zweiten Jahreshälfte 2014 führen wir Ganztagesworkshops durch. In den sachsenweit angebotenen Schulungen erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen in Kleingruppen die wesentlichen Bestandteile zur barrierefreien Öffentlichkeitsarbeit, zur Anfertigung barrierefreier Dokumente und zur Organisation einer barrierefreien Veranstaltung. mehr…

LandesFrauenRat Berlin: Frauen endlich Zugang zum sakramentalen diakonischen Dienst der katholischen Kirche eröffnen!
Zum „Tag der Diakonin“ am 29. April 2014 erklärt die Vorsitzende des LandesFrauenRat Berlin e.V. (LFR), Regina Seidel: „Es ist an der Zeit, dass endlich auch den Frauen in der katholischen Kirche die Zulassung zum sakramentalen diakonischen Dienst ermöglicht wird. Denn gerade dieser besondere Dienst am Nächsten sollte heute keine Geschlechterfrage mehr sein. mehr…

Pressemitteilung des Bayerischen Landesfrauenrates zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai: Bayerischer Landesfrauenrat fordert langfristige Lösung für das Haftpflichtproblem durch staatlich finanziertem Fonds
„Es ist an der Zeit! Wir brauchen dringend eine Lösung für das Haftpflichtproblem der Hebammen. Die Politik ist gefordert, weiterhin für eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe zu sorgen. Es muss ein staatlich finanzierter Fonds eingerichtet werden, der ab einer bestimmten Haftungsobergrenze die weiteren Kosten übernimmt. Damit wäre die Prämie für Hebammen wieder finanzierbar und der Versicherungsmarkt würde wieder größer. Außerdem ist eine Deckelung der Regressforderungen der Sozialversicherungsträger gegenüber Hebammen dringend erforderlich“, erklärte die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates, Hildegund Rüger, auf einer Kundgebung in München anlässlich des Internationalen Hebammentages. mehr…

Familienpolitik: Reform des BEEG fördert partnerschaftliche Arbeitsteilung
Der Deutsche Frauenrat begrüßt den Referentenentwurf für das neue Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Die geplanten Änderungen „entsprechen den Vorstellungen einer modernen Familienpolitik“, heißt es in seiner Stellungnahme, die am 5. Mai bei einer Anhörung im Bundesfamilienministerium abgegeben wurde. Um die geplanten Wirkungen des Gesetzes zu entfalten, seien aber weitere familien- und arbeitsmarktpolitische Anstrengungen notwendig. mehr…

Arbeitsmarkt: Hohe Befristungsrate bei Lehr- und Erziehungskräften
In keiner anderen Branche werden häufiger befristete Arbeitsverträge abgeschlossen als im Bereich Erziehung und Unterricht, stellt die dbb-bundesfrauenvertretung fest. Ihre Vorsitzende, Helene Wildfeuer, kritisiert die hohe Befristungsrate von über 17 Prozent als systematische Benachteiligung von Frauen, die das Gros der Lehr- und Erziehungskräfte stellen. mehr…

Veröffentlichung der Studie: (De-)Thematisierung von Geschlecht
Die Studie greift die Fragen auf, wie Geschlecht von Studierenden der Erziehungs- und Bildungswissenschaften rezipiert wird. Wie Studierende zu Geschlechterfragen stehen und wie sie diese diskutieren. Ausgehend von der Beobachtung, dass das Interesse an Geschlechterfragen zum Teil als individuelle, zudem etwas anachronistische Neigung erscheint, rekonstruiert diese empirische Studie u.a., welchen Einfluss das Studium des spezifischen Fachgebietes auf die Studierenden hat. Zudem wird deutlich, dass die studentische (De-)Thematisierung von Geschlecht auch maßgeblich von rhetorischen Modernisierungsprozessen und gesellschaftlichen Verdeckungszusammenhängen beeinflusst wird. mehr…

Europa

“Preis Frauen Europas” – Vorschläge sind bis zum 30.5.2014 möglich
Im Europawahljahr 2014 startet der „Preis Frauen Europas“ in eine neue Runde. Mit diesem Preis ehrt die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) jedes Jahr eine Frau, die sich ehrenamtlich in Bildung, Journalismus, Kunst, Wissenschaft oder anderen Bereichen für das Zusammenwachsen Europas einsetzt. Vorschläge nimmt die EBD noch bis zum 30. Mai entgegen. mehr…

EU-Migrations- und Flüchtlingspolitik: Niemand will, dass es so an unseren Außengrenzen zugeht
Deutschland ist einmal mehr zu einem Hauptziel für Asylsuchende geworden: Erstmals seit zwei Jahrzehnten sind 2013 hier mehr Asylanträge gestellt worden als in jedem anderen westlichen Land. Die Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr um siebzig Prozent auf 109.600, heißt es in einem aktuellen UN-Bericht. Diese Zahlen schüren nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen EU-Staaten die Angst vor Flüchtlingen und sogenannten ArmutsmigrantInnen, die es angeblich auf unseren Wohlstand und unsere Sicherheit abgesehen haben. Im Vorfeld der Europawahlen am 25. Mai sprach FrauenRat mit Barbara Lochbihler, der Vorsitzenden des EP-Menschenrechtsausschusses, über die Flüchtlings- und Migrationspolitik der EU. Das Interview: mehr…

Für neuen Schwung in der Gleichstellungspolitik – Parität auch in den Europäischen Institutionen
Parlamentarische Staatssekretärin, Caren Marks, unterstützt die Initiative der französischen Ministerin für Frauenrechte für die paritätische Besetzung der Europäischen Institutionen. Vor den anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2014 und der Neubesetzung der Europäischen Kommission in diesem Jahr rufen führende Gleichstellungspolitikerinnen eine Plattform für Frauenrechte in Europa ins Leben. mehr…

Termine

Sachsen-Anhalt

17.05.2014 Ausstellung „Erfolgreiche MINT-Wissenschaftlerinnen an der Otto-von-Guericke-Uni“
Am 17.05.2014 um 11 Uhr wird im Rahmen des Campus Day die Ausstellung erfolgreicher MINT-Wissenschaftlerinnen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg durch den Prorektor für Forschung und Chancengleichheit Prof. Dr. Volkmar Leßmann eröffnet. Dabei werden erstmals die 11 Role-Modells im MINT-Bereich präsentiert. Schülerinnen sollen Lust auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik(MINT) an der OVGU bekommen und sich an positiven Beispielen orientieren. Die Aufsteller zeigen die MINT-Wissenschaftlerinnen in ihrem Fachbereich und erläutern, was diese erforschen und was toll am jeweiligen MINT-Studienfach ist.
Ort: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Geb. 22 im Foyer
Zeit: 11 Uhr

21.05.2014 “Gemeinsam aktiv gegen Rechts” – “Es ist viel zu tun”
Zielstellung: – Frauen zeigen öffentliche Verantwortung gegen Extremismus – Netzwerkerinnen, Jugendliche und politisch Interessierte setzen sich mit kultureller und geschichtlicher Identität auf verschiedenen Ebenen auseinander

Teilnehmerkreis:
Ältere Schüler, Jugendliche, Teilnehmer aus Vereinen, Verbänden, Parteien, Parlamenten und Volksvertretungen, Wirtschaft und interessierte Bürgerinnen
Ort: Aula der Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz, Friedrich-Engels-Strasse 22, 06526 Sangerhausen
Zeit: 10 Uhr
Link: Einladung

11.06.2014 “Tag der Erinnerung” im Stadtpark von Dessau-Roßlau
Wir gedenken Alberto Adrianos und aller anderen Opfern rechter Gewalt.
Ort: im Stadtpark Dessau
Zeit: 15 Uhr
Link: Einladungsflyer

Deutschland

16.05.2014 Wie wir selbstbestimmt altern… Impulse zur Seniorinnen-Politik in Baden-Württemberg
Menschen im höheren Alter haben nicht nur eine Vergangenheit, sondern auch eine zu gestaltende Zukunft. Altern ist immer auch ein geschlechtsbezogen differenzierter Vorgang. Häufig wird in der Wissenschaft und in der „Senioren“-Politik das Geschlecht der älter werdenden Menschen jedoch ausgeblendet. Mit dieser Tagung wollen wir zur Sichtbarkeit älterer Frauen beitragen.
Wie wollen, wie können wir selbstbestimmt altern, was benötigen wir, um unsere Zukunft als alternde, als alte Frauen möglichst selbstbestimmt zu gestalten? Für diese Fragen sind wir selbst die Expertinnen.
Impulse aus dieser Tagung werden wir auch in die aktuell stattfindende Neuausrichtung der Seniorenpolitik des Landes Baden-Württemberg einbringen.
Ort: Literaturhaus Stuttgart 70174 Stuttgart, Breitscheidstr. 4
Zeit: 16.00 – 18.30 Uhr
Link: Flyer

16.05.2014 Frauen und Gewalt in Indien
Schwerte. Im Dezember 2012 schockierten Berichte über die Mehrfachvergewaltigung und den anschließenden Mord an einer Studentin aus Delhi die weltweiten Medien. Seither wurde über zahlreiche ähnliche Fälle berichtet. Doch ist diese Form der Gewalt gegen Frauen ein neues Phänomen oder hat es sie schon früher gegeben?
Termin: 16.-18.05.2014
Ort: Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Iserloher Str. 25, 58239 Schwerte
Kosten: 30-120 Euro
Wie sieht die alltägliche Erfahrung indischer Frauen von Gewalt aus? Sind sie wirklich nur hilflose Opfer, wie es die Medienberichterstattung manchmal zu vermitteln scheint, bzw. wie leisten sie Widerstand? Und können Frauen auch selbst Täterinnen werden? In dieser Tagung soll über die Auseinandersetzung mit der indischen Literatur ein differenzierterer Blick auf diese Problematik erarbeitet werden. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit zum Austausch mit Literaturinteressierten und sozialkritischen IndienkennerInnen sowie AutorInnen aus.
Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten.
Ort: Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Iserloher Str. 25, 58239 Schwerte
Link: Flyer

26.05.2014 Tagung: Rechtsextremismusprävention, Prävention & Geschlecht
Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. und die Heinrich-Böll-Stiftung laden zu o.g. Tagung nach Berlin ein. Fachinputs wie z.B. “Rechtsextremismusprävention und Geschlecht”, “Demokratische Schulentwicklung” sowie “Pädagogische Arbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen zwischen schulischer und außerschulischer Bildung” und thematische Workshops am Nachmittag bieten vielfältige Diskussions- und Beteiligungsmöglichkeiten.
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Zeit: 9.30 – 17.30 Uhr
Link: Flyer

26.07.2014 Fahrt nach Warschau zum KinderGedächtnisGesundheitsZentrum (KGGZ) 2014
Die evangelischen Frauen in Deutschland bieten interessierten Frauen eine zweiwöchige Fahrt nach Warschau zum KinderGedächtnisGesundheitsZentrum an. Sie findet in Kooperation mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ASF statt.
Mehr Informationen finden Sie in der Ausschreibung.
Link: Ausschreibung

07.08.2014 Geht in euren Tag hinaus… Auf den Spuren von Madeleine Delbrêl – Frauenpilgerweg von Helfta nach Halle
Auf den Spuren der „Mystikerin der Straße“ Madeleine Delbrêl und begleitet von ihren Texten und Einsichten, führt uns dieser Fußpilgerweg vom Kloster Helfta
nach Halle-Neustadt. Meditative Impulse, Zeiten des schweigenden Gehens und gemeinsamer Austausch
werden unser tägliches Programm bestimmen. Wir gehen mit allem, was wir wirklich brauchen, auf dem Rücken, rasten und speisen in einfachen Quartieren und bleiben offen für Begegnungen auf dem Weg.
Veranstalterin: Ev. Frauen in Mitteldeutschland
Ort: Vom Kloster Helfta/Lutherstadt Eisleben zur Evangelische Gemeinde Halle-Neustadt
Link: Einladungsflyer

12.08.2014 Pilgerwanderung zum heiligen Berg und Orthodoxen Kloster in Grabarka (Polen)
Gern möchte ich zu einer Pilgerwanderung zum heiligen Berg und Orthodoxen Kloster in Grabarka (Polen), vom 12. – 20. August 2014 einladen.
Der heiligen Berg Grabarka im Osten Polens ist das Herz der orthodoxen Kirche in Polen. Das hier liegt das Kloster, welches jedes Jahr Tausende von Gläubigen und Pilgern anzieht.
Vom 18.-19. August wird auf dem Berg Grabarka das Fest der Verklärung gefeiert. Es ist die größte Feier der Orthodoxen Kirche in Polen, welche jedes Jahr von Zehntausenden von Gläubigen aus Polen und dem Ausland besucht wird.
Wir planen uns einer Pilgergruppe der Diözese Warschau anzuschließen und uns gemeinsam mit orthodoxen Christinnen und Christen auf eine fünftägige Pilgerung nach Grabarka zu begeben und dann am Fest der Verklärung teilzunehmen.
Der Heilige Berg Grabarka ist ein wichtiger Wallfahrtsort für Orthodoxe Christinnen und Christen in Polen, aber auch in der benachbarten westlichen Ukraine und Weißrussland. Am Fuße des Berges entspringt eine wundertätige heilige Quelle. Auf einer Anhöhe erhebt sich zwischen Bäumen die orthodoxe Klosterkirche. Diese gehört zu einem Frauenkloster, dessen Wurzeln bis in das 18. Jahrhundert zurückreichen. Rund um die Klosterkirche steht eine sehr große Anzahl von Kreuzen, weshalb diese Erhebung auch „Kreuzhügel“ genannt wird.
Wir planen, am 12. August 2014 nach Warschau zu fahren. Dort bleiben wir eine Nacht und schließen uns dann der dortigen Pilgergruppe unserer Orthodoxen Partnerkirche an. Am 17. August werden wir in Grabarka ankommen und dort am 18. und 19. August am Fest der Verklärung Jesu teilnehmen.
Die Pilgerwanderung von Warschau nach Grabarka wird ein mehrtägiger Fußmarsch sein. Das Pilgern ist auf Gott ausgerichteten und dem Gebet gewidmet. Die Übernachtungsmöglichkeiten und die Verpflegung auf der Pilgerwanderung werden sehr einfach gehalten sein.
Termin: 12. – 20. August 2014
Teilnahmegebühr: 190 Euro
Eine Anmeldung zur Pilgerreise ist bis zum 30. Juni 2014 möglich.
Weitere Information und Anmeldung:
Lothar-Kreyssig – Ökumenezentrum der EKM, Jens Lattke, Telefon 0391/53 46 392 jens.lattke@ekmd.de

09.10.2014 „Idylle im Grünen?! – Familie im ländlichen Raum“
Der ländliche Raum ist für viele Familien Wohnort und Heimat. Der demografische Wandel wie Alterung und rückläufige Geburtenentwicklung trifft die ländlichen Regionen in besonderem Maße. Junge Familien zu halten und neue zu gewinnen ist eine Herausforderung für ländliche Kommunen. Die Aufrechterhaltung einer funktionierenden Infrastruktur ist hierfür absolut notwendig. Aber auch Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven für Frauen und Männer werden benötigt, damit Familien im ländlichen Raum bleiben können.
Wie wird unter diesen Bedingungen Familie im ländlichen Raum gelebt?
Wo setzt der Dreiklang aus Zeit, Geld und Infrastruktur an und wo gibt es noch dringenden Nachholbedarf?
Eine Fachtagung des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. sowie des Zukunftsforums familie e.V.
Ort: Verlagshaus „Der Tagesspiegel“, Berlin
Zeit: 10.00 bis 17.00 Uhr
Link: Einladung

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