Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Frau gehört nicht mehr ins Haus, sie gehört in dieses Haus: den Reichstag.
* Minna Cauer
16.06.2014

Newsletter 162 - Juni 2014

Liebe Leserinnen,

im Zuge der bei der Delegiertenversammlung am 29.3.2014 gefassten Beschlüsse wird der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. in den nächsten Wochen aktiv werden und Gespräche zu unterschiedlichen Schwerpunkten aus den Beschlüssen führen, so z.B. mit der SPD-Landtagsfraktion, den Ministern Möllring, Bullerjahn und Bischoff sowie mit der Ministerin Prof. Dr. Kolb. Die Beschlüsse von 2014 können Sie hier nachlesen.
Anbei schicken wir Ihnen den Juni-newsletter und wünschen eine angenehme Lektüre.

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • juEx-Abschlussveranstaltung

Sachsen-Anhalt

  • Studie zu Trans*Teens und *Jugendlichen sucht Teilnehmer*innen!
  • Ministeriums für Justiz und Gleichstellung ruft auf zum Ideenwettbewerb zur Erstellung eines digitalen Archivs zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern
  • Wanderausstellung zu Erfolgsprojekten der EU in Sachsen-Anhalt – Zweite Station 2014: Halle (Saale)
  • „Gemeinsam gegen ehrbezogene Gewalt“ – Broschüre mit Handlungsempfehlungen für Ämter und Beratungsstellen
  • Ausschreibung von Übergangsstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen
  • Uta Wilkmann leitet Abteilung im Ministerium
  • PM – Kolb: Mütterrente benachteiligt ostdeutsche Mütter

Deutschland

  • Rechtsextreme Frauen: übersehen und unterschätzt
  • Neues Internetportal: Wegweiser in Sachsen Prävention
  • PM: Kurantrag für Mütter- und Mutter-Kind-Kuren nur zur Krankenkasse: Rentenversicherung hat keine Mutter-Kind-Kur
  • Neue Datenbank für Rednerinnen für Veranstaltungen
  • djb fordert Anpassung des Sexualstrafrechts an die Istanbul-Konvention
  • Reform des Sexualstrafrechts: Nicht Gewalt des Täters, sondern der Wille des Opfers muss entscheiden
  • Arbeitsmarkt: Frauen und Männer gehen beruflich noch immer getrennte Wege
  • djb-Initiative “Frauen in die Roten Roben” ein voller Erfolg
  • Infoplattform zur beruflichen Geschlechtersegregation
  • Studie Forschungsprojekt untersucht Geschlechterrollen während der Schwangerschaft
  • Rentenreform DF gratuliert ASF und Frauen Union zur Mütterrente
  • Dokumentation Dialogforum Menschenrechte haben (k)ein Geschlecht
  • Geburtshilfe Hebammen mobilisieren im Netz
  • Was bedeutet Geschlechtergerechtigkeit?
  • Diversity Day 2014 Vielfalt kann man nicht verordnen – aber ermöglichen
  • Bündnis gegen Ausnahmen beim Mindestlohn: Würde ist unteilbar!
  • mach es gleich! – eine Lehr- und Lernmappe für Theorie und Praxis zum Thema Gender & Schule für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren
  • Studie: Familienarbeitszeit – Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung
  • WHO-Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik “Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen”
  • djb-Stellungnahme zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Mitteilung der Kommission COM 154 final vom 11. März 2014: “Ein offenes und sicheres Europa: Praktische Umsetzung”
  • Ausschreibung Juliane Bartel Medienpreis 2014

Europa

  • Europawahl 2014 Im Schneckentempo zur Parität

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

juEx-Abschlussveranstaltung
Zahlreiche Unternehmerinnen, Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, Verbänden und Projekten und weitere Interessierte fanden sich am vergangenen Donnerstag, den 22.05.2014 im Haus des Handwerks in Magdeburg ein, um mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und den juEx-Mitarbeiterinnen die Erfolge des juEx-Projektes zu würdigen. mehr…

Sachsen-Anhalt

Studie zu Trans*Teens und *Jugendlichen sucht Teilnehmer*innen!
Das KGKJH (Kompetenzzentrum für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.) arbeitet gegenwärtig in einem Praxisforschungsprojekt die Lebenssituation von Trans*Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt heraus. Die Notwendigkeit ergibt sich dabei aus der Tatsache, dass sich der hohe Leidensdruck transgeschlechtlicher Menschen aus der Unsicherheit und Unwissenheit der meisten Gesellschaftsmitglieder im Umgang mit Transgeschlechtlichkeit speist. Vor diesem Hintergrund bedarf es der Umsetzung konkreter Maßnahmen, um die Lebenssituation von transgeschlechtlichen Menschen nachhaltig zu verbessern. Konkret interessiert die Studie die Frage, was transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche der Region Sachsen-Anhalt brauchen, um hier gut leben zu können. mehr…

Ministeriums für Justiz und Gleichstellung ruft auf zum Ideenwettbewerb zur Erstellung eines digitalen Archivs zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern
Auf der Internetseite des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung wird zum Ideenwettbewerb zur Erstellung eines digitalen Archivs zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern aufgerufen. mehr…

Wanderausstellung zu Erfolgsprojekten der EU in Sachsen-Anhalt – Zweite Station 2014: Halle (Saale)
Erfolgsgeschichten der EU-Förderung werden auch in Sachsen-Anhalt geschrieben. Zwanzig solcher Projekte präsentiert das Ministerium der Finanzen jetzt in einer Wanderausstellung. Nach der Eröffnung in Quedlinburg gastiert die Ausstellung nun vom 19. – 30. Mai 2014 im Landesverwaltungsamt Halle (Saale) in der Ernst-Kamieth-Str. 2. mehr…

„Gemeinsam gegen ehrbezogene Gewalt“ – Broschüre mit Handlungsempfehlungen für Ämter und Beratungsstellen
Auch in Sachsen-Anhalt gibt es Familien mit traditionell-patriarchalischen Wertevorstellungen, die aus Gründen verletzter Ehre Gewalt an ihren Töchtern und Frauen ausüben. Im Namen der so genannten Familienehre werden die Betroffenen gedemütigt, geschlagen, eingesperrt und in die Ehe gezwungen. Vera, die Fachstelle gegen Zwangsverheiratung und ehrbezogener Gewalt in Sachsen-Anhalt, hat jetzt eine 24-seitige Broschüre mit Handlungsempfehlungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ämtern, Behörden und Beratungsstellen veröffentlicht. mehr…

Ausschreibung von Übergangsstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen
Zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses schreibt die Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung Sachsen-Anhalt Übergangsstipendien zur Vorbereitung einer Promotion aus. Es soll den Weg zum Promotionsvorhaben erleichtern, indem es die oftmals von einer Finanzlücke geprägte Phase der Antragstellung finanziell absichert mehr…

Uta Wilkmann leitet Abteilung im Ministerium
Magdeburg (MJ). Uta Wilkmann, bisher Leiterin der Staatsanwaltschaft Magdeburg, übernimmt die Leitung der Strafrechtsabteilung im Ministerium für Justiz und Gleichstellung. Sie tritt damit die Nachfolge von Johannes Spieker an, der in den Ruhestand getreten ist. Heute hat die 53-jährige Juristin aus den Händen von Justizministerin Prof. Dr. Kolb, die ihr für die neue Aufgabe alles Gute wünschte, ihre Ernennungsurkunde erhalten. mehr…

PM – Kolb: Mütterrente benachteiligt ostdeutsche Mütter
Berlin (MJ). Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Professor Angela Kolb hat das heute vom Bundesrat beschlossene Rentenpaket als richtigen und wichtigen Schritt begrüßt. Sie kritisierte allerdings, „dass die ostdeutschen Mütter eine geringere Mütterrente bekommen. 25 Jahre nach der Wende darf es eine solche Ungleichbehandlung nicht mehr geben!“, sagte Kolb. mehr…

Deutschland

Rechtsextreme Frauen: übersehen und unterschätzt
Seit dem NSU-Prozess mit seiner Hauptangeklagten Beate Zschäpe sind rechtsextreme Frauen stärker ins Blickfeld gerückt. Dennoch verstellen Geschlechterstereotype bislang die klare Sicht auf die Vorgehensweisen und den Einfluss neonazistischer Aktivistinnen in Deutschland und verhindern damit die Entwicklung effektiver Gegenstrategien. Die Fachstelle für Gender und Rechtsextremismus will mit konkreten Fallbeispielen und Handlungsempfehlungen dazu beitragen, dass auch Frauen der rechten Szene zukünftig stärker bei der Prävention rechtsextremer Gewalt Beachtung finden. mehr…

Neues Internetportal: Wegweiser in Sachsen Prävention
Am 12.05.2014 wurde das neue Internetportal www.wegweiser-praevention.de im Rahmen des 19. Deutschen Präventionstages freigeschaltet. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Stiftung Deutsches Forums für Kriminalprävention (DFK) und des Landespräventionsrates Niedersachsen (LPR). Der Wegweiser Prävention ist ein umfassendes Informationsportal zur „Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen“. Das Portal weist den Weg zu Präventionsprogrammen, die auf ihre Wirksamkeit und Praxistauglichkeit hin überprüft sind und daher von renommierten Wissenschaftlern empfohlen werden. Es wird insbesondere allen Verantwortlichen und Mitwirkenden in Kindertageseinrichtungen und Schulen, die ihre Einrichtungen weiterentwickeln und dafür professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, als Orientierungshilfe empfohlen. mehr…

PM: Kurantrag für Mütter- und Mutter-Kind-Kuren nur zur Krankenkasse: Rentenversicherung hat keine Mutter-Kind-Kur
Berlin, 16. Mai 2014. Anträge für Mütter- und Mutter-Kind-Kuren gehören nicht zum Rentenversicherungsträger. Das Müttergenesungswerk (MGW) weist darauf hin, dass Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen medizinische Leistungen sind, die nach dem Sozialgesetzbuch ausschließlich in der Zuständigkeit von Krankenkassen liegen. Die neue Begutachtungs-Richtlinie des Medizinischen Dienstes weist ausdrücklich darauf hin. mehr…

Neue Datenbank für Rednerinnen für Veranstaltungen
“Mehr Frauen auf die Bühnen! Finde Rednerinnen, Referentinnen & Moderatorinnen für Deine Konferenz. Keine Ausreden mehr für Panels ohne Frauen!” – unter diesem Motto gibt es eine Datenbank für Rednerinnen für Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen. mehr…

djb fordert Anpassung des Sexualstrafrechts an die Istanbul-Konvention
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) fordert die Bundesregierung auf, das Sexualstrafrecht an die Anforderungen internationalen Rechts anzupassen und zu modernisieren. § 177 StGB, der sexuelle Nötigung und Vergewaltigung unter Strafe stellt, erfüllt die internationale Vorgabe der Kriminalisierung und Ermöglichung wirksamer Strafverfolgung aller “nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen” nicht. Nach aktueller Rechtslage spielt der fehlende Wille des Opfers keine Rolle, sondern es müssen für eine Strafbarkeit Faktoren wie “Gewalt”, “Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben” oder Ausnutzen einer schutzlosen Lage gegeben sein. mehr…

Reform des Sexualstrafrechts: Nicht Gewalt des Täters, sondern der Wille des Opfers muss entscheiden
Die Bundesregierung arbeitet an der Ratifizierung des Europaratsübereinkommens gegen Gewalt gegen Frauen, der sogenannten Istanbul-Konvention. Frauenverbände und Menschenrechtsorganisationen sind sich einig: Bestehende Schutzlücken müssen im Sexualstrafrecht geschlossen werden. Ausschlaggebend für eine Straftat soll nicht mehr die Gewalt des Täters, sondern das fehlende Einverständnis des Opfers sein. mehr…

Arbeitsmarkt: Frauen und Männer gehen beruflich noch immer getrennte Wege
Obwohl die Erwerbsbeteiligung von Frauen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich angestiegen ist, ist der westdeutsche Arbeitsmarkt noch immer stark nach Geschlechtern getrennt. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Doch der IAB-Bericht vermeldet auch gute Nachrichten. mehr…

djb-Initiative “Frauen in die Roten Roben” ein voller Erfolg
Der Wahlausschuss für die obersten Bundesgerichte hat in seiner gestrigen Sitzung auf 22 vakante Stellen 12 Richterinnen gewählt (55%). mehr…

Infoplattform zur beruflichen Geschlechtersegregation
Die geschlechtsspezifische berufliche Spaltung des Arbeitsmarktes verändert sich seit Jahren kaum. Noch immer scheinen gesellschaftliche Rollenmodelle und Geschlechterstereotype die Berufswahl zu bestimmen und können auch auf Seiten der Unternehmen die Personalauswahl beeinflussen. Sowohl wegen der damit einhergehenden Lohnungleichheiten als auch angesichts des veränderten Fachkräftebedarfs werden vermehrt Strategien diskutiert, “Frauenberufe” und “Männerberufe” für das jeweils andere Geschlecht attraktiver zu machen. mehr…

Studie Forschungsprojekt untersucht Geschlechterrollen während der Schwangerschaft
SoziologInnen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) untersuchen im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts, wie sich Frauen und Männer während der Schwangerschaft darauf vorbereiten, Eltern zu werden. mehr…

Rentenreform DF gratuliert ASF und Frauen Union zur Mütterrente
Ab 1. Juli erhalten Eltern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, mehr Rente. Die sogenannte „Mütterrente“ wurde nach langen Auseinandersetzungen vergangene Woche im Bundestag beschlossen. Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, beglückwünschte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und die Frauen Union der CDU zu diesem politischen Teilerfolg. mehr…

Dokumentation Dialogforum Menschenrechte haben (k)ein Geschlecht
Frauenrechte sind untrennbarer Bestandteil der universellen Menschenrechte. Dazu bekennt sich die internationale Gemeinschaft seit der UN-Menschenrechtskonferenz in Wien 1993. Seitdem ist ein stetiger, wenn auch sehr langsamer Prozess zu beobachten, dieses Postulat in die UN-Menschenrechtsarbeit einzubringen. Ein Dialogforum des Deutschen Frauenrates in Kooperation mit Terre des Femmes wertete im vergangenen Jahr diesen Prozess von 1993 bis heute aus. mehr…

Geburtshilfe Hebammen mobilisieren im Netz
Die Preisspirale für die Haftpflichtversicherungen von Hebammen dreht sich weiter. Auch wenn Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die angespannte Lage mit einem Erste-Hilfe-Paket zu entschärfen sucht, so streben die freiberuflichen Hebammen eine langfristige Lösung des Haftpflichtproblems an. Mit einer Internetplattform will der Deutsche Hebammenverband (DHV) den Druck auf die relevanten Akteurinnen nun erhöhen. mehr…

Was bedeutet Geschlechtergerechtigkeit?
Was bedeutet eigentlich heutzutage Geschlechtergerechtigkeit? Und wann ist sie erreicht? Mit diesen Fragen setzte sich Dr. Irene Pimminger im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung auseinander. Dabei übersetzte sie Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung für die Praxis und veröffentlichte eine Broschüre, in der sie geschlechtsspezifische Ansätze beschreibt, sich mit dem Begriff der Gerechtigkeit und seinen Dimensionen auseinandersetzt und Konturen von Geschlechtergerechtigkeit zeichnet. mehr…

Diversity Day 2014 Vielfalt kann man nicht verordnen – aber ermöglichen
Am zweiten „Diversity Tag“ in Deutschland am 3. Juni hat sich auch das Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) beteiligt. Vor geladenen Gästen warb Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) für die Vielfalt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen und Behörden und für ein Arbeitsfeld frei von Vorurteilen und Diskriminierung. Als Rahmenprogramm des Tages präsentierten Interessenvertretungen verschiedener Gruppierungen und Institutionen, die im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) aktiv sind, ihre Anliegen und ihre Aktivitäten im BMJV. Auch der Deutsche Frauenrat war als Aussteller eingeladen. mehr…

Bündnis gegen Ausnahmen beim Mindestlohn: Würde ist unteilbar!
Keine Ausnahmen beim Mindestlohn! Das fordert ein neues, breit aufgestelltes Bündnis von 18 Organisationen und Verbänden, die Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer repräsentieren. Dem Bündnis gehören Gewerkschaften und Sozialverbände an, Frauen-, Jugend- und Naturverbände, kirchliche Organisationen und Erwerbsloseninitiativen. In einem gemeinsamen Aufruf fordern die Bündnispartner die Regierung auf, die geplanten Ausnahmen für Jugendliche und Langzeitarbeitslose zu stoppen. Würde kennt keine Ausnahme! mehr…

mach es gleich! – eine Lehr- und Lernmappe für Theorie und Praxis zum Thema Gender & Schule für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren
„Die Frage der Gleichstellung der Geschlechter ist nicht nur eine Frage der wirtschaftlichen Teilhabe. Sie ist ein moralischer Imperativ – ein Imperativ der Fairness und Gerechtigkeit, der zahlreiche politische, soziale und kulturelle Dimensionen hat.“ Diese Formulierung der OECD in ihrem Bericht „Gleichstellung der Geschlechter – Zeit zu handeln“ von 2012 umschreibt zutreffend unsere Aufgaben als Chancengleichheitsstellen in Kommunen, Landkreisen und Ländern in Deutschland und Österreich. Die Umsetzung dieses Auftrages beginnt mit der Gleichstellung der Geschlechter im Bildungsbereich. Denn die Entwicklung von Talenten und Kompetenzen erfolgt immer noch mit einem Blick durch die Geschlechterbrille. Jugendliche erleben sich als Mädchen oder Jungen in geschlechtsstereotypen Vorstellungen. Diese oft subtilen Mechanismen zu reflektieren, zu durchbrechen und in der Folge alle Fähigkeiten bei jugendlichen Menschen zu entwickeln, stellt Lernende und selbst Erwachsene und Lehrpersonen vor besondere Herausforderungen. mehr…

Studie: Familienarbeitszeit – Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor ein aktuelles Thema in der familienpolitischen Debatte. In den letzten zehn Jahren wurden verschiedene politische Maßnahmen initiiert, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen sollen. Der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Gleichwohl geben zwei Drittel aller Eltern von Kindern unter 18 Jahren an, dass die Vereinbarkeit „nicht so gut gelingt“ (vgl. BMFSFJ, 2011). Das belegen auch Umfragen, die die tatsächlich ausgeübte Arbeitszeit von Eltern mit den Arbeitszeitwünschen vergleichen. Rund 20 Prozent der Väter, die Vollzeit erwerbstätig sind, geben an, an einer Verringerung der Arbeitszeit auf 30 bis 35 Wochenstunden interessiert zu sein. Von den Müttern wiederum wünschen sich viele der nicht oder Teilzeiterwerbstätigen Mütter eine Ausweitung ihrer Erwerbsarbeitszeit (BMFSFJ, 2011). mehr…

WHO-Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik “Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen”
Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen hat die WHO im Frühsommer 2013 Leitlinien für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik zum „Umgang mit Gewalt in Paarbeziehungen und mit sexueller Gewalt gegen Frauen“ veröffentlicht. Mit Unterstützung des BMFSFJ bietet nun S.I.G.N.A.L. e. V. (Intervention im Gesundheitsbereich gegen häusliche und sexualisierte Gewalt) eine deutsche Fassung der Leitlinien an. Diese sollen so noch besser verbreitet werden und für die praktische und politische Weiterentwicklung der Intervention und Prävention bei häuslicher und sexueller Gewalt im Rahmen der Gesundheitsversorgung nutzbar gemacht werden. Die Leitlinien der WHO richten sich an Anbieter von Gesundheitsleistungen und an Beschäftigte im Gesundheitswesen. mehr…

djb-Stellungnahme zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Mitteilung der Kommission COM 154 final vom 11. März 2014: “Ein offenes und sicheres Europa: Praktische Umsetzung”
Der djb knüpft mit dieser Stellungnahme an seinen Diskussionsbeitrag vom 14. Januar 2014 zum migrations- und flüchtlingspolitischen Teil der Post-Stockholm-Strategie (http://www.djb.de/Kom/K5/st14-1/) an, auf den ergänzend verwiesen wird. Er begrüßt die Ansätze der Kommission zu einer stärkeren Berücksichtigung des für Frauen und junge Migranten erforderlichen Schutzes und Unterstützungsbedarfs. Gerade Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen sind, wie Medien berichten, von den harten Bedingungen und der Perspektivlosigkeit im besonderen Maß betroffen. mehr…

Ausschreibung Juliane Bartel Medienpreis 2014
der Juliane Bartel Medienpreis , der zum 14. Mal verliehen wird, würdigt die kreative Auseinandersetzung mit einer geschlechtergerechten Darstellung von Frauen im Fernsehen und Hörfunk und in diesem Jahr erstmals auch im Internet. Der bundesweite Preis soll dazu beitragen, stereotype Geschlechterklischees in Frage zu stellen sowie Frauen als aktiv Handelnde und als positive Identifikationsfiguren zu präsentieren. mehr…

Europa

Europawahl 2014 Im Schneckentempo zur Parität
Er ist gestiegen, aber nur geringfügig: der Frauenanteil im Europäischen Parlament nach der jüngsten Europawahl. Insgesamt 37 Prozent Frauen wurden Ende Mai ins EU-Parlament gewählt – gegenüber 2009 ein Anstieg um 1,25 Prozent. Joanna Maycock, Generalsekretärin der Europäischen Frauenlobby (EWL), , beklagte den nur geringen Fortschritt in Richtung Geschlechterparität. In diesem Schneckentempo würde es noch weitere 52 Jahre dauern, bis die Sitze im Europäischen Parlament paritätisch besetzt seien. mehr…

Termine

Sachsen-Anhalt

19.06.2014 “Politischer Frauencocktail” zum Thema Mütterrente kommt!
Der Landesvorstand der Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt führt vor dem Inkrafttreten der „Mütterrente“ zu diesem Thema eine öffentliche Veranstaltung durch.
Ort: Veranstaltungshalle „Halber 85“, Halberstädter Straße 85 in 39112 Magdeburg
Zeit: 17.45 bis ca. 20 Uhr
Link: Einladungsflyer

21.06.2014 20. Frauenwallfahrt in Helfta “Worauf Gott seine Hoffnung setzt, das wage ich.”
Falls Sie noch zögern am 21.6.14 zur 20. Frauenwallfahrt nach Helfta zu kommen… hier ein Blick in das bis heute geplante Programm. Zur Verpflegung läßt sich sagen: Ja, es gibt sie. Wer mag hat Suppengeschirr dabei – oder auch wie gewohnt eigene Vorräte im Rucksack. Und falls Sie noch eine Möglichkeit hätten das Plakat, bzw. das Programm bekannt zu geben… dem spricht nichts entgegen!
Vorbereitungsteam:
Sr. Rita Breuer vom Fachbereich Pastoral in Kirche und Gesellschaft im Bischöflichen Ordinariat Magdeburg, kfd – Diözesanleitungsteam Magdeburg, die Schwestern des Klosters St. Marien in Helfta
Ort: Kloster Helfta, Lindenstr. 36, 06295 Eisleben
Zeit: 10 bis 15 Uhr
Link: Einladungsflyer

27.06.2014 „Mein Kind liebt anders“ – Themenabend mit Professor Udo Rauchfleisch, Basel
Für manche Eltern kommt es völlig überraschend, andere haben schon seit einiger Zeit etwas geahnt, wenn ihnen ihre Tochter eröffnet, sie sei lesbisch, bzw. ihr Sohn ihnen mitteilt, er sei schwul. Ähnliche Probleme ergeben sich bei Trans*-Kindern.
Je nach Offenheit der Eltern und des weiteren Umfelds gegenüber den Themen Homo- und Transsexualität kann diese Mitteilung einen Schock für die Eltern bedeuten oder sie können sie gelassen hinnehmen. Immer aber betrifft das Coming Out des Kindes das ganze Familiensystem. Auch die Eltern müssen eine Art Coming Out gegenüber ihren Eltern und anderen Angehörigen sowie gegenüber ihren Freund_innen und anderen Bezugspersonen durchlaufen. Ausserdem müssen sie sich mit den gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen sowie Trans* und ihren persönlichen Sorgen und Ängsten in Bezug auf die Sexualität ihres Kindes auseinandersetzen. Im Vortrag wird dargestellt, dass dies nicht immer ein einfacher Prozess ist, dass darin aber für die Eltern auch die Chance liegt, eine neue, vertiefte Beziehung zu ihrem Kind zu finden und mit dem Kind zusammen wichtige Entwicklungsschritte zu machen.
Prof. Dr. Udo Rauchfleisch richtet sich mit seinem Vortrag an Eltern und Angehörige, aber auch an Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*-Menschen. Für Fragen und zur Diskussion steht ausreichend Zeit zur Verfügung.
Veranstalter:
LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg
Tel. 0391/5432569, E-Mail: sachsen-anhalt@lsvd.de
Ort: Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg.
Zeit: 19:30 Uhr
Link: Pressemitteilung

01.07.2014 Fortbildung: Sozialer Berufsalltag – zwischen: ich kann, ich will, ich muss.
Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet am 1. Juli 2014 eine Fortbildung für Fachfrauen zu o.g. Thema und möchte hierzu herzlich einladen. Die Idee für die thematische Fortbildung ist in den Mädchenarbeitskreisen Magdeburg und Halberstadt entstanden. Eingeladen sind natürlich auch weitere interessierte Fachfrauen. Als Referentin konnte Gila Zirfas-Krauel gewonnen werden, die bereits 2009 im Rahmen der Gelben Reihe für das KgKJH zum Thema “Selbststärkungsstrategien für Frauen in sozialen Berufen” eine Veröffentlichung gemacht hat.
Ort: Bildungsnetzwerk Magdeburg gGmbH Jugendbildungshaus Lüttgen – Ottersleben 18, 39116 Magdeburg
Zeit: 10 – 17 Uhr
Link: Einladungsflyer

04.07.2014 Forum Zivilgesellschaft im Dialog Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit für Sachsen‐Anhalt
Am 08. Mai 2012 fand das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit des Landes Sachsen‐Anhalt mit einer Tagung in Halberstadt seinen Auftakt. Heute, zwei Jahre später, soll eine erste Bilanz gezogen und über die Zukunft von Projekten im Rahmen des Landesprogramms und bestehender bzw. künftiger Bundesprogramme im Land beraten werden. Damit knüpft die Veranstaltung an die Tradition vergangener Vernetzungskonferenzen in Sachsen‐Anhalt an. In einem Eröffnungsvortrag wird der Kultusminister des Landes Sachsen‐Anhalt, Stephan Dorgerloh, auf die bisherige Umsetzung und Perspektiven des Landeprogramms eingehen. Im Rahmen des Fachforums sind zivilgesellschaftliche Akteure eingeladen, mit Abgeordneten aller Fraktionen des Landtages über Bilanz, Ideen und Perspektiven der Arbeit zur Stärkung von demokratischen Strukturen vor Ort und zur Bekämpfung rechtsextremistischer Tendenzen in Sachsen‐Anhalt
zu diskutieren. Dabei setzen wir auf neue Tagungsformate, bei denen die aktive Beteiligung aller Teilnehmer im Vordergrund steht.
Ort: im Hotel Radisson Blue in Dessau‐Roßlau
Zeit: 9.30 bis 15.30 Uhr
Link: Save the date

05.07.2014 Drag-King-Schnupperworkshop mit Tania Witte, Berlin
Wolltet ihr schon immer mal ein Cowboy sein? Oder eher ein Hiphopper? Ein Handwerker vielleicht, oder was Uniformiertes? Ein Sportler, ein Dandy, ein Boygroupstar, euer eigener Großvater, ein schwuler Kneipier, ein 70er Glamrockstar oder eher der nette Junge von Nebenan? Ganz egal, wie das männliche Alter Ego aussieht – im Workshop wollen wir ihm Leben einhauchen. Genau wie jede Geschlechtsinszenierung ist auch Männlichkeit nichts anderes als eine Anhäufung von Attributen. In dieser kleinen, praxisorientierten Einführung ins Drag Kinging nehmen wir den Jungs und Männern ihre Attribute weg und spielen damit. Wir binden ab, kleben an und stopfen aus und haben – hoffentlich und vor allem – viel Spaß dabei, denn Männlichkeit ist, was ihr draus macht! —> Der Workshop richtet sich auch und besonders an Menschen, die bisher noch keine Erfahrung mit Drag Kinging haben.
Ort: Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg.
Zeit: 17.00 Uhr
Link: Pressemitteilung

Deutschland

20.06.2014 Fachtag des Arbeitskreises Frauengesundheit (AKF): “Zeit zu handeln: die Kaiserschnittrate senken – die normale Geburt fördern”
Zunehmend geraten die stetig steigenden Kaiserschnittraten in die öffentliche Kritik – nicht nur in geburtshilflichen Fachkreisen, sondern auch bei Schwangeren, betroffenen Frauen und in der Öffentlichkeit. Jedes dritte Kind kommt inzwischen durch einen Kaiserschnitt auf die Welt, ein großer Teil der Schnittentbindungen ist jedoch nicht medizinisch indiziert. Aus einer segensreichen Notfalloperation ist eine oftmals unnötige Routinemaßnahme geworden, die häufig aus ökonomischen und forensischen Gründen, aufgrund mangelhafter Ausbildung des Fachpersonals und einer Ausrichtung an nicht evidenzbasierten Leitlinien durchgeführt wird. Gedankliches Fundament dieser Entwicklung ist die grundsätzliche Risikoorientierung in der Geburtshilfe.
Der Fachtag hat zum Ziel, den steigenden Kaiserschnittraten in Deutschland entgegenzuwirken und die Sichtweise zu bestärken, dass Schwangerschaft und Geburt ein normales, physiologisches Ereignis sind, das mehrheitlich keiner großen medizinischen Interventionen,
sondern vornehmlich kontinuierlicher fachkundiger Zuwendung und Betreuung bedarf.
Am Beispiel der Hauptkritikpunkte an der gegenwärtigen Geburtshilfe: der Ausbildung des Fachpersonals, der wissenschaftlichen Leitlinien zum Kaiserschnitt, der Haftpflichtsituation von Hebammen, Ärztinnen und Ärzten und dem Druck zur Ökonomisierung sollen neue Ideen und Wege aufgezeigt und im Anschluss gemeinsam mit GesundheitspolitikerInnen und ExpertInnen ihre Umsetzung geprüft werden
Ort: Gemeinsamer Bundesausschuss, Wegelystr. 8 (S-Bahnhof Tiergarten), 10623 Berlin
Zeit: 11.00 – 17.30 Uhr
Link: Einladung

09.07.2014 Interdisziplinäre Fachkonferenz “Praxiserfahrungen und Perspektiven zur Verbesserung der Versorgung von Betroffenen von sexueller und häuslicher Gewalt”
Am 9. und 10. Juli 2014 laden das Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die Medizinische Hochschule Hannover sowie das Netzwerk ProBeweis ein zu dieser interdisziplinären Fachkonferenz.
Die Verbesserung der Situation von Opfern häuslicher oder sexueller Gewalt, insbesondere von Frauen, ist der niedersächsischen Landesregierung ein besonderes Anliegen. Opfer häuslicher oder sexueller Gewalt sind in einer körperlichen und seelischen Ausnahmesituation. Insbesondere die Entscheidung zu einer Strafanzeige bei der Polizei fällt vielen Betroffenen kurz nach dem Ereignis sehr schwer. Der Ärzteschaft fällt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle zu, da diese oftmals den ersten Kontakt zum Opfer hat.
Erforderlich ist daher eine zugewandte Soforthilfe, die neben der medizinischen Versorgung auch das Wissen um rechtliche und psychosoziale Aspekte umfasst. Der Zugang zu einer gerichtsfesten Beweissicherung ohne eine sofortige Anzeigenerstattung ist bundesweit weder einheitlich geregelt noch flächendeckend verbreitet.
Niedersachsen hat mit dem Modellprojekt „Netzwerk ProBeweis“, unter Leitung des Institutes für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), eine kostenfreie und vertrauliche Dokumentation und Beweissicherung nach häuslicher und sexueller Gewalt etabliert und verfolgt eine gute Kooperation insbesondere mit Partnerkliniken und den Frauenunterstützungs- und Opferhilfeeinrichtungen.
Auf dieser Fachkonferenz erhalten erstmals Modellbeispiele aus verschiedenen Bundesländern ein Forum für den Austausch um optimale Lösungen. Die bundesweite Debatte um die erkannten Versorgungslücken soll vorangebracht werden, um diese im Interesse der Opfer dauerhaft zu schließen. Das kann nur gemeinsam und mit Unterstützung aller beteiligten Professionen gelingen.
Ort: Medizinische Hochschule Hannover, Hörsaal R, Hannover
Link: Einladungsflyer

26.07.2014 Fahrt nach Warschau zum KinderGedächtnisGesundheitsZentrum (KGGZ) 2014
Die evangelischen Frauen in Deutschland bieten interessierten Frauen eine zweiwöchige Fahrt nach Warschau zum KinderGedächtnisGesundheitsZentrum an. Sie findet in Kooperation mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ASF statt.
Mehr Informationen finden Sie in der Ausschreibung.
Link: Ausschreibung

07.08.2014 Geht in euren Tag hinaus… Auf den Spuren von Madeleine Delbrêl – Frauenpilgerweg von Helfta nach Halle
Auf den Spuren der „Mystikerin der Straße“ Madeleine Delbrêl und begleitet von ihren Texten und Einsichten, führt uns dieser Fußpilgerweg vom Kloster Helfta
nach Halle-Neustadt. Meditative Impulse, Zeiten des schweigenden Gehens und gemeinsamer Austausch werden unser tägliches Programm bestimmen. Wir gehen mit allem, was wir wirklich brauchen, auf dem Rücken, rasten und speisen in einfachen Quartieren und bleiben offen für Begegnungen auf dem Weg.
Veranstalterin: Ev. Frauen in Mitteldeutschland
Ort: Vom Kloster Helfta/Lutherstadt Eisleben zur Evangelische Gemeinde Halle-Neustadt
Link: Einladungsflyer

12.08.2014 Pilgerwanderung zum heiligen Berg und Orthodoxen Kloster in Grabarka (Polen)
Gern möchte ich zu einer Pilgerwanderung zum heiligen Berg und Orthodoxen Kloster in Grabarka (Polen), vom 12. – 20. August 2014 einladen.
Der heiligen Berg Grabarka im Osten Polens ist das Herz der orthodoxen Kirche in Polen. Das hier liegt das Kloster, welches jedes Jahr Tausende von Gläubigen und Pilgern anzieht.
Vom 18.-19. August wird auf dem Berg Grabarka das Fest der Verklärung gefeiert. Es ist die größte Feier der Orthodoxen Kirche in Polen, welche jedes Jahr von Zehntausenden von Gläubigen aus Polen und dem Ausland besucht wird.
Wir planen uns einer Pilgergruppe der Diözese Warschau anzuschließen und uns gemeinsam mit orthodoxen Christinnen und Christen auf eine fünftägige Pilgerung nach Grabarka zu begeben und dann am Fest der Verklärung teilzunehmen.
Termin: 12. – 20. August 2014
Teilnahmegebühr: 190 Euro
Eine Anmeldung zur Pilgerreise ist bis zum 30. Juni 2014 möglich.
Weitere Information und Anmeldung:
Lothar-Kreyssig – Ökumenezentrum der EKM, Jens Lattke, Telefon 0391/53 46 392 jens.lattke@ekmd.de

09.10.2014 „Idylle im Grünen?! – Familie im ländlichen Raum“
Der ländliche Raum ist für viele Familien Wohnort und Heimat. Der demografische Wandel wie Alterung und rückläufige Geburtenentwicklung trifft die ländlichen Regionen in besonderem Maße. Junge Familien zu halten und neue zu gewinnen ist eine Herausforderung für ländliche Kommunen. Die Aufrechterhaltung einer funktionierenden Infrastruktur ist hierfür absolut notwendig. Aber auch Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven für Frauen und Männer werden benötigt, damit Familien im ländlichen Raum bleiben können.
Wie wird unter diesen Bedingungen Familie im ländlichen Raum gelebt?
Wo setzt der Dreiklang aus Zeit, Geld und Infrastruktur an und wo gibt es noch dringenden Nachholbedarf?
Eine Fachtagung des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. sowie des Zukunftsforums familie e.V.
Ort: Verlagshaus „Der Tagesspiegel“, Berlin
Zeit: 10.00 bis 17.00 Uhr
Link: Einladung

Stellenausschreibungen

Der Newsletter des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Medien- und Presserechts ist Antje Maier, Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Fehlermeldungen zum Newsletter haben, teilen Sie uns diese bitte per Mail mit. Sie können sich, wenn Sie kein Interesse an unserem Newsletter mehr haben, von unserem Newsletter auf unserer Internetseite abmelden.

Kontakt:
Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

Tel.: 0391-60772665
Mail: info@landesfrauenrat.de

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