Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Insbesondere Geld, gesellschaftliche Akzeptanz, Ungebundenheit und Macht sind auch heute noch so ungleich verteilt, dass wir schlechterdings nicht behaupten können, Frauen rivalisierten unter gleichen Bedingungen.
* Christine Bergmann
15.09.2014

Newsletter 164 - September 2014

Liebe Leserinnen,

Wir hoffen, Sie hatten alle einen angenehmen und erholsamen Sommer. Wir starten nun in einen spannenden Herbst und wollen Sie auf interessante Veranstaltungen des Landesfrauenrates im 2. Halbjahr hinweisen.

Vom 15. – 25 September sind die Evangelischen Frauen in Baden, Hessen und Nassau in Magdeburg und Berlin unterwegs unter dem Motto “Unterwegs für das Leben – für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – Suchen, was dem Leben dient”. Am 17. September 2014 treffen sie sich von 17 – 19 Uhr auch mit Vertreterinnen des Vorstandes des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.

Am 15. November 2014 findet in Halle die Veranstaltung “25 Jahre friedliche Revolution – die Rolle von Frauen in gesellschaftlichen Umbruchprozessen” statt, die der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt durchführt. Hier finden Sie weitere Informationen.

Vormerken können Sie sich auch bereits den 1. Dezember 2014, an dem der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der LAG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sowie den frauenpolitischen Sprecherinnen im Landtag von Sachsen-Anhalt ein FrauenFachForum im Landtag in Magdeburg zum Thema “Gleichstellungsarbeit braucht Zukunft! – Anforderungen an ein modernes Gleichstellungsgesetz für Sachsen-Anhalt” durchführen wird. Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der Homepage des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.

Ihr Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • Klausurtagung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.
  • “25 Jahre friedliche Revolution – die Rolle von Frauen in gesellschaftlichen Umbruchprozessen”
  • Unterwegs für das Leben: Gespräch der Ev. Frauen in Baden, Hessen und Nassau mit Vertreterinnen des Vorstandes des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.
  • juEx-Best-Practice-Abend

Sachsen-Anhalt

  • Projektförderung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt

Deutschland

  • Materialien Zeitbild MEDICAL “Häusliche Gewalt erkennen und helfen”
  • PM: In Sachsen existiert keine gelebte Antidiskriminierungskultur – NADIS stellt Wahlprüfsteine „Antidiskriminierungspolitik“ zur Landtagswahl 2014 in Sachsen vor
  • Nein heißt Nein! – djb fordert umfassende Reform des Sexualstrafrechts
  • Hochschule: Bundesbildungsministerin Wanka: Professorinnenprogramm wirkt
  • Deutscher LandFrauenverband: Starke Bilder von starken Frauen
  • Pressemitteilung: Gesundheit von weiblichen Flüchtlingen und Asylbewerberinnen
  • Elternzeit: Väter engagieren sich nach Partnermonaten mehr für Kinder
  • Green Economy: Leitfaden für grüne und sozial gerechte Unternehmensgründungen
  • Internet-Portal für INTER_, TRANS_ und GENDERQUEERE JUGENDLICHE: meinGeschlecht.de
  • “Magersucht – die dritthäufigste chronische Erkrankung bei jungen Frauen”
  • Equal Pension Day: Aktionstag gegen Rentenlücke
  • Pressemitteilung: Zusammenwachsen der Medien – wie positionieren sich Frauen in der fortschreitenden Medienkonvergenz?
  • Hebammen: Krankenkassen-Angebot zum Ausgleich der Haftpflichtprämie akzeptiert
  • Was »verdient« die andere Hälfte des Himmels? – Gender Budgeting als Gerechtigkeitsgebot
  • bff: „WAS IHNEN WIDERFAHREN IST, IST IN DEUTSCHLAND NICHT STRAFBAR“ – Fallanalyse zu bestehenden Schutzlücken in der Anwendung des deutschen Sexualstrafrechts
  • Betreuungsgeld Im Osten ein Ladenhüter, im Westen ein Kassenschlager
  • Werbung: Sexistische Werbung macht zornig
  • Antikriegs-Aufruf: Zeichen setzen: Friedenspolitik statt Militäreinsätze
  • Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen abgeschlossen: Wissenschaftler und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig stellen Abschlussbericht vor
  • Brustkrebs: Ärztinnenbund fordert Neubewertung des Mammographie-Screenings
  • Peking+20: Zwischen Blaumann und Barbie – Mädchen verdienen mehr!
  • Petition von Pinkstinks: Schluss mit Sexismus in der Werbung
  • HWK-Mentoringprogramm 2014/2015 – Mentees & Mentorinnen gesucht!
  • Newsletter der Frauenhauskoordinierung zum Thema „Schutz der sexuellen Selbstbestimmung“

Europa

  • Europa: Parlamentspräsident Schulz macht mindestens neun Kommissarinnen zur Bedingung für Zustimmung
  • Pressemitteilung: Konvention zum Schutz von Frauen gegen jede Form von Gewalt tritt in Kraft

Weltweit

  • Peking+20: Aktionsplattform im Fokus
  • Homophobie: Ugandas Verfassungsgericht kassiert Anti-Homosexuellen-Gesetz
  • UNICEF: Millionen Kinder und Jugendliche Opfer von Misshandlungen und sexueller Gewalt

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

Klausurtagung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.
Am 12. und 13. September 2014 fand die Klausurtagung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. beim Bildungsnetzwerk Magdeburg in Ottersleben statt. mehr…

“25 Jahre friedliche Revolution – die Rolle von Frauen in gesellschaftlichen Umbruchprozessen”
Die Landeszentrale für politische Bildung und der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. laden am Samstag, 15. November anlässlich des 25. Jubiläums der friedlichen Revolution nach Halle ein zur Veranstaltung “25 Jahre friedliche Revolution – die Rolle von Frauen in gesellschaftlichen Umbruchprozessen”. mehr…

Unterwegs für das Leben: Gespräch der Ev. Frauen in Baden, Hessen und Nassau mit Vertreterinnen des Vorstandes des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.
Vom 15. – 25 September sind die Evangelischen Frauen in Baden, Hessen und Nassau in Magdeburg und Berlin unterwegs unter dem Motto “Unterwegs für das Leben – für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – Suchen, was dem Leben dient”. Am 17. September 2014 treffen sie sich von 17 – 19 Uhr auch mit Vertreterinnen des Vorstandes des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. zu einem Gespräch. mehr…

juEx-Best-Practice-Abend
Am 17. September lädt Sandra Amelung um 17.30 Uhr in ihre Praxis, Ergotherapie Amelung, Matthissonstr. 1, 39108 Magdeburg ein und gibt gemeinsam mit Nicole Böttcher allen Unternehmerinnen, Gründerinnen und Interessentinnen in geselliger und kommunikativer Runde ihre Tipps, Erfahrungen, Ratschläge und ihre ganz persönliche Unternehmensgeschichte wieder. Gemeinsam kann sich hier ausgetauscht und es können fleißig Fragen gestellt werden. mehr…
Am 1. Oktober stellen dann die drei Unternehmerinnen Susanne Leibinnes (myODEM), Ricarda Braun (Ricarda Braun Fotografie) und Cornelia Franke (3dimensional – Büro für Bauzeichnungen) in Halle in geselliger und lockerer Runde sich und ihre Unternehmensgeschichte vor. Sollten sie also aus der Region Halle kommen und bereits Ihr eigenes Unternehmen gegründet haben bzw. dies anstreben, dann sind Sie hier herzlich dazu eingeladen, sich mit uns und den drei ehemaligen juEx-Teilnehmerinnen auszutauschen, Fragen zu stellen und interessante Kontakte zu knüpfen. Die Einladung mit dem genauen Veranstaltungsort finden Sie zeitnah auf der juEx-Webseite.

Sachsen-Anhalt

Projektförderung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt unterstützt künstlerische Vorhaben der bildenden, angewandten und darstellenden Kunst, der künstlerischen Fotografie, der Literatur, der Musik, des Films, des Designs, der Architektur und der Medienkunst sowie interdisziplinäre Projekte. Förderanträge können von einzelnen Personen, Institutionen und Vereinen eingereicht werden. Gefragt sind Originalität, Qualität und Realisierbarkeit des Projekts. mehr…

Deutschland

Materialien Zeitbild MEDICAL “Häusliche Gewalt erkennen und helfen”
Die Zeitbild Stiftung (www.zeitbild-stiftung.de) hat in Zusammenarbeit dem BMFSFJ eine aktualisierte Neuauflage der Materialien Zeitbild MEDICAL “Häusliche Gewalt erkennen und helfen” herausgegeben. Eine Ärztemappe und ein begleitendes Patientinnenmagazin informieren über Ursachen und Formen von Häuslicher Gewalt, geben Anregungen zur Diagnostik, informieren über Interventionsmöglichkeiten und ermutigen von Häuslicher Gewalt betroffene Frauen, Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen. Ein weiteres Thema ist u.a. das Bundesweite Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”. mehr…

PM: In Sachsen existiert keine gelebte Antidiskriminierungskultur – NADIS stellt Wahlprüfsteine „Antidiskriminierungspolitik“ zur Landtagswahl 2014 in Sachsen vor
Was wollen die Parteien gegen Diskriminierung tun? Wie wollen sie in diesem gesellschaftlich relevanten Bereich ihre Politik ausrichten? Welche konkreten Schritte planen sie für die nächsten fünf Jahre? In insgesamt 11 Wahlprüfsteinen hat das Netzwerk für eine Antidiskriminierungskultur in Sachsen (NADIS) die demokratischen Parteien nach ihren Konzepten in Sachen Gleichbehandlung und Antidiskriminierung befragt. Dabei ging es um zentrale Lebensbereiche wie Bildung und Arbeit, Schule und Verwaltung. Auch die Pläne der Parteien zur Verbesserung des Diskriminierungsschutzes durch Beratungsangebote, ein Landesgesetz Antidiskriminierung und die Kooperation mit Zivilgesellschaft wurden erfragt. mehr…

Nein heißt Nein! – djb fordert umfassende Reform des Sexualstrafrechts
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) legt einen Diskussionsentwurf zur Reform der “Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung” (§§ 174 ff. des Strafgesetzbuches) vor. mehr…

Hochschule: Bundesbildungsministerin Wanka: Professorinnenprogramm wirkt
147 Hochschulen in Deutschland können sich über die Förderung von jeweils bis zu drei Professorinnenstellen für fünf Jahre freuen. Die Hochschulen haben ein unabhängiges ExpertInnengremium mit ihrem Gleichstellungskonzept oder seiner Umsetzung überzeugt und nehmen nun an der Fortführung des Professorinnenprogramms teil. Bund und Länder stellen gemeinsam für das Professorinnenprogramm II insgesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung. mehr…

Deutscher LandFrauenverband: Starke Bilder von starken Frauen
Noch immer werden Frauen und Männer in den Medien in den für sie als typisch geltenden Berufsfeldern gezeigt. Das zeigt eine Analyse des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), die jetzt als Broschüre druckfrisch vorliegt. mehr…

Pressemitteilung: Gesundheit von weiblichen Flüchtlingen und Asylbewerberinnen
Derzeit kommen täglich mehr als 100 neue Asylbewerber in Bayern an. Auf das Jahr hochgerechnet bedeutet das bis zu 30.000 Asylbewerber. Dieser hohe Zugang führt dazu, dass die Kapazitätsgrenzen der beiden Erstaufnahmeeinrichtungen erreicht sind. Viele weibliche Flüchtlinge und Asylbewerberinnen, die nach Bayern kommen, sind von Verfolgung, Folter und Flucht traumatisiert und in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, die von Enge, Lärm und dem Fehlen von Privatsphäre gekennzeichnet sind. Durch mangelnde Rückzugsmöglichkeiten kann das Sicherheitsbedürfnis von Mädchen und Frauen nicht befriedigt werden. Zudem verstärken die Fremdbestimmung des Aufenthaltes und die Aufenthaltsbedingungen das Gefühl von Hilf- und Perspektivlosigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Stellungnahme des Gesundheitspolitischen Ausschusses im Bayerischen Landesfrauenrat. Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hat in der Asylpolitik bereits wichtige Schritte eingeleitet, dennoch fordert der Bayerische Landesfrauenrat weitere Verbesserungen. mehr…

Elternzeit: Väter engagieren sich nach Partnermonaten mehr für Kinder
Nehmen Väter Elternzeit, fördert das nachhaltig die partnerschaftliche Betreuung von Kindern. Das ergab eine Analyse des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). mehr…

Green Economy: Leitfaden für grüne und sozial gerechte Unternehmensgründungen
Umweltschutz, soziale und gesellschaftliche Verantwortung, ökonomischer Erfolg – ist all das im eigenen Unternehmen realisierbar? Durchaus, sind sich LIFE Bildung, Umwelt, Chancengleichheit e.V. und das Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum WeiberWirtschaft sicher. Sie haben deshalb den Leitfaden „Grün. Gerecht. Gestalten“ entwickelt. mehr…

Internet-Portal für INTER_, TRANS_ und GENDERQUEERE JUGENDLICHE: meinGeschlecht.de
Als erstes öffentlich präsentiertes Ergebnis des in Berlin angesiedelten Projektes “Lebenswelten von inter- und transgeschlechtlichen sowie genderqueeren Jugendlichen in Deutschland aus Menschenrechts-perspektive” wurde im Juli ein Portal für INTER*, TRANS* und GENDERQUEERE JUGENDLICHE, mit Informationen, Adressen von Anlaufstellen sowie Beiträgen von jungen Menschen im Alter von 12 – 27 Jahren online gestellt. Ein Blick darauf lohnt sich! www.meingeschlecht.de. mehr…

“Magersucht – die dritthäufigste chronische Erkrankung bei jungen Frauen”
Auf die Notwendigkeit der verstärkten Erforschung der Magersucht hat das Bundesforschungsministerium hingewiesen. Magersucht sei inzwischen, nach Asthma und Fettleibigkeit, die dritthäufigste chronische Erkrankung bei Mädchen und jungen Frauen. mehr…

Equal Pension Day: Aktionstag gegen Rentenlücke
Um auf die großen geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Renten aufmerksam zu machen, hat ein Bündnis am 4. August zum ersten Mal einen Equal Pension Day” ausgerufen. mehr…

Pressemitteilung: Zusammenwachsen der Medien – wie positionieren sich Frauen in der fortschreitenden Medienkonvergenz?
Digitalisierung und technische Innovationen haben dazu geführt, dass die Möglichkeiten, sich zu informieren und Inhalte zu verbreiten, vielfältiger und komplexer geworden sind. Dadurch ist es schwieriger, die Seriosität der Informationen zu erkennen. Informationen und damit Medieninhalte werden zunehmend von einem Kulturgut zu einem Wirtschaftsgut. Dies hat Auswirkungen auf die Teilhabe an der demokratischen Gesellschaft. Auch medienschaffende Berufsbilder sind im Wandel: Journalistinnen sind nicht nur für den Inhalt verantwortlich, sondern auch für die auditive und visuelle Umsetzung zuständig. Traditionell weibliche Ausbildungsberufe (z. B. Cutterin) sind gefährdet. Konkurrenzdruck durch Verlagerung der Arbeit in die Freiberuflichkeit sowie zusätzlich durch sich ausweitenden Hobbyjournalismus nimmt zu. Die Medienkonvergenz führt zu zunehmend deregulierten Arbeitsverhältnissen. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Stellungnahme des Medienpolitischen Ausschusses im Bayerischen Landesfrauenrat. mehr…

Hebammen: Krankenkassen-Angebot zum Ausgleich der Haftpflichtprämie akzeptiert
Der Deutsche Hebammenverband (DHV) nimmt das aktuelle Angebot des GKV-Spitzenverbandes zum Ausgleich der Haftpflichtprämien an. Das Angebot wurde mittlerweile um die gesetzlich festgelegten Zuschläge für Hebammen erweitert. Die finanzielle Lage vieler freiberuflich tätiger Hebammen ist derzeit aufgrund der um 20 Prozent auf 5.091 Euro angestiegenen jährlichen Haftpflichtprämie sehr angespannt. Ein schneller Ausgleich durch die Krankenkassen ist daher notwendig, um nicht weitere Hebammen aus dem Beruf zu drängen. mehr…

Was »verdient« die andere Hälfte des Himmels? – Gender Budgeting als Gerechtigkeitsgebot
Der dbb beamtenbund und tarifunion, bundesfrauenvertretung, hat eine Broschüre unter dem Titel “Was »verdient« die andere Hälfte des Himmels? – Gender Budgeting als Gerechtigkeitsgebot” herausgegeben. mehr…

bff: „WAS IHNEN WIDERFAHREN IST, IST IN DEUTSCHLAND NICHT STRAFBAR“ – Fallanalyse zu bestehenden Schutzlücken in der Anwendung des deutschen Sexualstrafrechts
In einer Analyse des bff von 107 Fällen schwerer sexueller Übergriffe konnten anhand von Einstellungsbescheiden und Freispruchsbegründungen Strafverfolgungshindernis-se der materiellen Rechtslage bei sexualisierter Gewalt herausgearbeitet werden. Die Ausformulierung und Auslegung des Sexualstrafrechts bezogen auf Erwachsene führt systematisch dazu, dass nicht alle Fälle, in denen sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person geschehen, strafrechtlich verfolgt werden können. mehr…

Betreuungsgeld Im Osten ein Ladenhüter, im Westen ein Kassenschlager
Das umstrittene Betreuungsgeld wird bei jungen Eltern immer beliebter. Nach neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes erhielten im zweiten Quartal 2014 insgesamt 224.400 Eltern diese Leistung; das sind rund 78.600 mehr als im ersten Quartal. mehr…

Werbung: Sexistische Werbung macht zornig
Sex sells – an dieser lukrativen Werbepraxis ändert sich trotz zahlreicher Proteste so gut wie nichts. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes will deshalb am diesjährigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November den „Zornigen Kaktus“ für besonders sexistische Werbung verleihen und ruft zu einer Mitmachaktion auf. mehr…

Antikriegs-Aufruf: Zeichen setzen: Friedenspolitik statt Militäreinsätze
Mit der “Aktion Friedensband” ruft das Forum Ziviler Friedensdienst am 6. September 2014 zum Protest gegen die Militarisierung der Außenpolitik auf. Dabei will eine Menschenkette von der Siegessäule bis zum KanzlerInnenamt die Stärkung der zivilen Instrumente einer aktiven Friedenspolitik einfordern. Der Deutsche Frauenrat unterstützt die Aktion und ruft zur Beteiligung auf. mehr…

Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen abgeschlossen: Wissenschaftler und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig stellen Abschlussbericht vor
Heute (27.08.2014) veröffentlicht das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Abschlussbericht der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland. Er fasst die Ergebnisse der 12 Forschungsmodule zusammen, die von über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen in den letzten vier Jahren erarbeitet wurden. mehr…

Brustkrebs: Ärztinnenbund fordert Neubewertung des Mammographie-Screenings
Das flächendeckende Mammographie-Screening steht in der Kritik. Erst kürzlich räumte die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hin ein, dass die Informationen zu dieser Reihenuntersuchung an den aktuellen medizinischen Kenntnisstand angepasst werden müssten. Jetzt fordert auch der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) eine Neubewertung des Screenings. mehr…

Peking+20: Zwischen Blaumann und Barbie – Mädchen verdienen mehr!
Zur Erinnerung an die 4. Weltfrauenkonferenz 1995 und deren Aktionsplattform führt UN Women aktuell die Kampagne Peking+20 durch. Sie will damit die Vision von Peking wieder aufleben lassen und dem Engagement für Frauenrechte und für die Gleichstellung der Geschlechter weltweit einen neuen Impuls geben. Im Rahmen der Kampagne wird jeden Monat eines der zwölf Hauptthemen der Pekinger Aktionsplattform in den Fokus gestellt und über einen länderspezifischen Newsletter verbreitet. In diesem Monat geht es um das Themenfeld “Mädchen”. mehr…

Petition von Pinkstinks: Schluss mit Sexismus in der Werbung
Liebe Freund*innen, sexistische Werbung ist überall. Im Internet, im Fernsehen, auf Plakaten und in Zeitschriften. Das ist ein Problem. Denn Werbung verleitet uns nicht nur dazu bestimmte Produkte zu kaufen, sondern hat auch Auswirkungen darauf, wie wir uns selbst und andere sehen. Werbung prägt mit stereotypischen Rollenbildern von stets sexuell verfügbaren, dümmlichen Frauen und gefühlsunfähigen, aggressiven Männern unser Weltbild und untergräbt dabei jede Bemühung hin zu mehr Gleichberechtigung. mehr…

HWK-Mentoringprogramm 2014/2015 – Mentees & Mentorinnen gesucht!
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass das Helene Weber Kolleg mit der Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereits zum vierten Mal ein bundesweites Mentoringprogramm für politisch interessierte Frauen sowie Neueinsteigerinnen mit politischem Mandat anbietet. mehr…

Newsletter der Frauenhauskoordinierung zum Thema „Schutz der sexuellen Selbstbestimmung“
Die Frauenhauskoordinierung e.V. hat einen aktuellen Newsletter herausgegeben. Dieser beleuchtet das Thema „Schutz der sexuellen Selbstbestimmung“ näher. mehr…

Europa

Europa: Parlamentspräsident Schulz macht mindestens neun Kommissarinnen zur Bedingung für Zustimmung
Erst schien die Wahl des EU-Kommissionschefs, Jean-Claude Juncker, wacklig. Nun läuft auch die Nominierung der EU-Kommission nicht ohne Probleme ab. Bis dato haben die 28 Mitgliedstaaten nur drei Frauen vorgeschlagen. Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPE) hat klar gestellt: Das EU-Parlament würde keiner Kommission mit nur drei Frauen zustimmen, er fordert mindestens neun Kommissarinnen. mehr…

Pressemitteilung: Konvention zum Schutz von Frauen gegen jede Form von Gewalt tritt in Kraft
Am 1. August 2014 trat die Istanbul-Konvention „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ in Kraft. Der Europarat hat diesbezüglich eine Pressemitteilung verfasst: mehr…

Weltweit

Peking+20: Aktionsplattform im Fokus
Zur Erinnerung an die 4. Weltfrauenkonferenz 1995 und deren Aktionsplattform führt UN Women aktuell die Kampagne Peking+20 durch. Sie will damit die Vision von Peking wieder aufleben lassen und dem Engagement für Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter weltweit einen neuen Impuls geben. Im Rahmen der Kampagne wird jeden Monat eines der zwölf Hauptthemen der Pekinger Aktionsplattform in den Fokus gestellt und über einen Newsletter verbreitet. mehr…

Homophobie: Ugandas Verfassungsgericht kassiert Anti-Homosexuellen-Gesetz
Die obersten RichterInnen in Uganda haben ein Gesetz, das Homosexuelle mit bis zu lebenslanger Haft bestraft, für „null und nichtig“ erklärt. Die drakonischen homophoben Sanktionen hatten breiten internationalen Protest hervorgerufen. Dennoch waren sie im Februar 2014 in Kraft getreten. Das Gericht begründete sein Urteil mit Verfahrensfehlern bei der Verabschiedung des Gesetzes, nicht mit möglichen Verstößen gegen die Menschenrechte. mehr…

UNICEF: Millionen Kinder und Jugendliche Opfer von Misshandlungen und sexueller Gewalt
Weltweit sind 84 Millionen Mädchen Zielscheibe emotionaler, körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren Partner oder Ehemann: Jede dritte Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren ist davon betroffen. Das ist eine der alarmierenden Erkenntnisse, die das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) in einem umfangreichen Report offenlegt. mehr…

Termine

Sachsen-Anhalt

19.09.2014 20. Workshop und Halberstädter BalFolk
19. bis 21. September 2014:
Auch zum 20.Halberstädter Folktanzfest versprechen wir ein besonderes Tanzereignis mit abwechslungsreicher Musik aus aller Welt, unter professioneller Tanzanleitung, in einem festlich geschmückten Saal mit Parkettboden, mit einem kleinen Park zum Entspannen, mit einer insgesamt schönen Atmosphäre. Und wer möchte kann gern sein Instrument mitbringen.
Ort: Kreismusikschule Harz, Südstraße 35, 38820 Halberstadt
Link: Flyer

22.09.2014 Lesung und Gespräch mit der Sachbuchautorin Clara Morgen: „Mein intersexuelles Kind. weiblich männlich fließend“
Ein Kind wird geboren, aber es passt partout nicht in das Schema Hellblau-Rosa oder Junge- Mädchen. Was aufgrund genetischer Konditionen als seltene, aber trotzdem „natürliche“ Variante gelten muss, entwickelt sich für das Kind und seine Eltern zu einer schwierigen Kette von Problemen und Entscheidungen, meistens begleitet von Ängsten, Unwissenheit und Fehlinformationen.
Clara Morgen schreibt über ihr Leben mit ihrem Kind, das zunächst Franz, dann aber nach ärztlichen Gutachten Franzi genannt wird, über Ärztinnen und Ärzte und deren Diagnosen, über die Fragen der Offenheit gegenüber dem Kind und dem Freundes- und Bekanntenkreis, über die fatalen Probleme und Folgen von Operationen, über Selbstzweifel und schlechtes Gewissen. Aber auch über das Glück, dieses Kind besonders zu lieben und in einer Umgebung aufwachsen zu sehen, die das „Anderssein“ akzeptiert, und so dem Kind das notwendige Selbstbewusstsein und die Würde gibt, die jedes Kind zum Aufwachsen und Erwachsenwerden braucht.
Ort: Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg
Zeit: 18:30 Uhr
Link: Pressemitteilung

24.09.2014 Fachtag “Ansätze, Angebote und Perspektiven der Mädchen- und Jungenarbeit”
Das Ziel, des – gemeinsam vom Mädchenarbeitskreis und vom Jungenarbeitskreis der Stadt Magdeburg initiierten – Fachtages ist es, den TeilnehmerInnen die Möglichkeit zu geben, sich unter geschlechtspezifischer Perspektive mit verschiedenen Arbeitsansätzen der Kinder- und Jugendarbeit auseinanderzusetzen und praktische Methoden auszuprobieren. Durch die Präsentation beispielhafter Projekte und eigener Projekterfahrung sollen Ideen für eine gelingende Jungen- und Mädchenarbeit ausgetauscht werden.
Ort: Familienhaus, Hohepfortestr. 14, 39106 Magdeburg
Zeit: 08:30-15:00 Uhr
Link: Flyer

26.09.2014 Magdeburger Mediationstag 2014: „Aktiv sein gegen Gewalt“
Zu unserem diesjährigen Mediationstag laden wir MediatorInnen/StreitschlichterInnen und am Thema interessierte MultiplikatorInnen aus Schule, Jugendhilfe, Politik, Verwaltung und Wissenschaft und natürlich interessierte Eltern ein, sich weiterzubilden, kennenzulernen, auszutauschen, einzusteigen, kurz – mitzumachen.
Ort: Hochschule Magdeburg-Stendal, Breitscheidstr. 2, 39114 Magdeburg
Zeit: 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Link: Einladungsflyer

01.10.2014 Abschluss-Fachtag der Projekte „Ino & Kivi – In statt Out. Kinder für Vielfalt!“ und „Vielfalt nutzen. Diversity Management und Service Learning an Grundschulen in Sachsen-Anhalt“
Wir möchten Sie auf den Abschluss-Fachtag der Projekte „Ino & Kivi – In statt Out. Kinder für Vielfalt!“ von Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V. und „Vielfalt nutzen. Diversity Management und Service Learning an Grundschulen in Sachsen-Anhalt“ der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. hinweisen, damit Sie sich diesen Termin bereits jetzt vormerken können.
Wir werden gemeinsam mit Ihnen auf die Projekte zurückschauen und Bilanz ziehen. Gleichzeitig möchten wir einen Blick in die Zukunft wagen und sowohl wissenschaftlich als auch ganz praktisch wichtige Elemente und Entwicklungstendenzen einer Pädagogik der Vielfalt betrachten. Es erwarten Sie interessante und praktische Workshops zu den Themen Elternarbeit, Vielfalt im Kinderbuch, Inklusion und vielem mehr.
Ort: Institut für Brand- und Katastrophenschutz, Biederitzer Str. 5, 39175 Biederitz
Zeit: 9.30 bis 16.00 Uhr

08.10.2014 Fortbildung „Gewalt an Kindern“ in Magdeburg
Das Netzwerk Kinderschutz Magdeburg – KIMA veranstaltet am 10. September, bzw. am 08. Oktober 2014 in Magdeburg die Fortbildung „Gewalt an Kindern“. Die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung ist kostenfrei, jedoch verbindlich
Ort: Altes Rathaus Magdeburg, Beimszimmer, Alter Markt 6, 39104 Magdeburg
Zeit: 9 – 15 Uhr
Link: Einladungsflyer

21.10.2014 Fachtagung: „Glücksspielsucht bei Menschen mit Migrationshintergrund“
Ort: Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Haus C, Raum 105, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg
Zeit: 9.30 – 16 Uhr
Link: Einladungsflyer

22.10.2014 Forumtheaterprojekt “Gender your life”
Forumtheater ist eine spezielle Theatermethode des brasilianischen Regisseurs Augusto Boal, in der die Teilnehmenden kurze Theaterszenen um einen gesellschaftlichen oder persönlichen Konflikt entwickeln. Andere SpielerInnen bzw. ZuschauerInnen haben die Möglichkeit, einzugreifen und alternative Konfliktverläufe zu improvisieren.
Der Workshop beginnt mit verschiedenen Improvisations- und Wahrnehmungsübungen zu Themen wie Gender, Macht und Diskriminierung. Anschließend entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam Forumtheaterszenen, in denen sie alltägliche Beobachtungen und Konflikte rund um das Thema Gleichberechtigung und Gender reflektieren. Ziel ist es, am letzten Workshoptag die entstandenen Theaterszenen in Magdeburg im öffentlichen Raum zu zeigen und vom Magdeburger “Publikum” neue Impulse zu bekommen, wie der gezeigte Konflikt gelöst werden kann. Vorkenntnisse für die Teilnahme am Workshop sind nicht nötig, dafür Spielbereitschaft, Neugierde und Lust sich auf den Prozess und die Thematik einzulassen.
Der Workshop ist im Rahmen des internationalen Projekts “Equal in the streets” entstanden, zeitgleich finden in Jordanien und Palästina ähnliche Workshops mit finalen Theateraufführungen statt, die Auskunft über die aktuelle Situation von Frauen und Gleichberechtigung zwischen Menschen in den jeweiligen Gesellschaften geben.
Kosten: 20 €
Ort: Bildungs- und Freizeitzentrum Wolmirstedt, Triftstr. 6, 39326 Wolmirstedt
Link: Homepage lkj

23.10.2014 8. Landespräventionstag
Unter der Überschrift „Gewalt im öffentlichen Raum“ mit dem Fokus auf Gewalt im Zusammenhang mit Veranstaltungen soll es dabei um Auseinandersetzungen und Konflikte gehen, die nicht selten eskalieren und für mediale Aufmerksamkeit sorgen.
Referenten von der Universität Bielefeld und Hannover, der Hochschule Magdeburg-Stendal, aber auch Praktiker aus der Sozialarbeit werden in Vorträgen u. a. Fragen nachgehen wie „Ist Gewalt im Zusammenhang mit Veranstaltungen quantitativ angestiegen oder hemmungsloser geworden?“, „Wie stellt sich die Szene dar?“, „Ist eine zunehmende Radikalisierung der Szene zu verzeichnen?“ oder „Welche Chancen und Risiken bietet Präventionsarbeit?“.
Zeitgleich zu diesen Fachvorträgen wird vom Deutschen Familienverband im Schinkelsaal ein Aktionstag „Aktiv sein gegen Gewalt“ durchgeführt, in welchem Schüler von ihren Erfahrungen mit „Streitschlichterprojekten“ an Schulen berichten, um andere Schulen zum Mitmachen zu bewegen.
Auf unserem „Markt der Möglichkeiten“ mit einer Vielzahl von Informationsständen können Sie sich zudem zu weiteren Präventionsthemen kundig machen.
Ort: Gesellschaftshaus Magdeburg in der Schönebecker Straße 129
Zeit: 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr

03.11.2014 Zäsur? Politische Bildung nach dem „NSU“
Neue Herausforderungen für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland
03 + 04. November 2014
Veranstalterinnen:
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
Ort: Herrenkrug Parkhotel, Herrenkrug 3, 39114 Magdeburg
Link: Einladungsflyer

15.11.2014 “25 Jahre friedliche Revolution – die Rolle von Frauen in gesellschaftlichen Umbruchprozessen”
Eine Veranstaltung zum 25jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution in Ostdeutschland von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Frauen übernehmen in gesellschaftlichen Umbrüchen immer eine wichtige Rolle in der Hoffnung, mit dem Kampf für eine gerechte Gesellschaft auch ihre eigenen Rechte und Gleichberechtigung durchsetzen zu können. Zusätzlich motiviert die Hoffnung auf ein besseres Leben für ihre Kinder. Hier ergeben sich Parallel vom arabischen Frühling zu den Jahren des Umbruchs 1988-1990 in der ehemaligen DDR.
Gemeinsam mit Frauen aus den unterschiedlichen Umbruchzeiten und –regionen aus Ostdeutschland, Ägypten und der Ukraine wollen wir in Austausch
treten, um zu beleuchten, welche Rolle Frauen in diesen Situationen einnehmen. Es soll herausgearbeitet werden, welchen Anteil Frauen in diesen Bewegungen haben, welche Funktionen sie übernehmen und wie es ihnen gelingt, eigene (gleichstellungspolitische) Interesse
einzubringen und auch nachhaltig zu integrieren. Darüber
hinaus werden die emanzipatorischen Folgen für die Frauen in den Regionen beleuchtet. Es soll der Frage nachgegangen werden, ob es eine allgemeingültige Rolle bzw. Aufgaben für Frauen in großen gesellschaftlichen Umbruchsituationen gibt. Die jeweiligen Umbruchsituationen sollen durch die Einbeziehung persönlicher Schicksale erlebbar gemacht werden.
Ort: Hallischer Saal (Burse zur Tulpe), Universitätsring 5 in Halle (Saale)
Zeit: 10:30 – 17:00 Uhr
Link: Save the date

Deutschland

28.09.2014 Fachtagung: Feministisch orientierte Mädchenarbeit
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik lädt ein zur bundesweiten Fachtagung zum Thema “Positionen und Perspektiven feministisch-orientierter Mädchenarbeit” für praxiserprobte Frauen aus der Mädchenarbeit und NeueinsteigerInnen. Dabei wird der Versuch gewagt, an die feministischen Dialoge im Wannsee-Forum in Berlin anzuknüpfen und die gemeinsame Auseinandersetzung unter Frauen, die mit Mädchen arbeiten oder sich für Mädchenrechte engagieren, fortzuführen.
Geboten wird sowohl ein Überblick zur Geschichte der Mädchenarbeit, zu Inhalten und Zielsetzungen, wie auch zu aktuellen Theorien und Untersuchungen. Zusätzlich soll nach Übertragungsmöglichkeiten in die heutige Praxis und Politik gefragt werden, wobei unter anderem aktuelle Mädchenkampagnen beispielgebend sind.
Ort: Tagungshaus Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck
Link: Internetseite

29.09.2014 Vorstellung des Praxishandbuches „Rechtlicher Diskriminierungsschutz“
welche Gesetze schützen Betroffene vor Diskriminierung? Wie können Ansprüche durchgesetzt werden? Welche Institutionen, Organisationen und Verbände unterstützen Benachteiligte bei der Durchsetzung ihrer Rechte? Das neue Handbuch „Rechtlicher Diskriminierungsschutz“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gibt auf diese und weitere Fragen kompetent und umfassend Auskunft.
Wir möchten Ihnen das Handbuch vorstellen und uns mit Ihnen darüber austauschen, wie juristisch gegen Diskriminierung vorgegangen werden kann. Bringen Sie dafür gerne konkrete Fallbeispiele aus Ihrer Beratungsarbeit mit. Frau Dr. Sabine Berghahn wird Ihnen als Leiterin des Buchprojekts für Fragen zur Verfügung stehen.
Ort: Raum AE.09 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Glinkastraße 24 in 10117 Berlin
Zeit: 14.00 bis 16.00 Uhr
Link: Anmeldebogen

03.10.2014 11. Frauenpolitischer Ratschlag
Vom 3. bis 5. Oktober 2014 findet an der Technischen Universität in Chemnitz der 11. Frauenpolitische Ratschlag statt. Dazu laden wir alle interessierten Frauen herzlich ein. Gern können Sie sich auf der Homepage: “www frauenpolitischeratschlag.de” informieren.
Es wird auch eine Messse der Frauenbewegung organisiert.
Ort: an der Technischen Universität in Chemnitz
Link: Einladung

08.10.2014 Fachtagung: “Gewalt – Trauma – Sucht”
Gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg und in Kooperation mit der Beratungsstelle für Frauen des Autonomen Frauenzentrums Potsdam soll dieser Fachtag dazu beitragen, den Zusammenhang von Gewalt – Trauma – Sucht zu erkennen und zu verstehen, die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Traumabewältigung erläutern, Beispiele von Interventionen geben, Handlungsmöglichkeiten für die praktische Arbeit aufzeigen und arbeitsfeldübergreifend dem Erfahrungsaustausch dienen.
Ort: Tagungshaus Hoffbauer, Hermannswerder 23, 14473 Potsdam
Zeit: 10 – 17 Uhr
Link: Flyer

09.10.2014 „Idylle im Grünen?! – Familie im ländlichen Raum“
Der ländliche Raum ist für viele Familien Wohnort und Heimat. Der demografische Wandel wie Alterung und rückläufige Geburtenentwicklung trifft die ländlichen Regionen in besonderem Maße. Junge Familien zu halten und neue zu gewinnen ist eine Herausforderung für ländliche Kommunen. Die Aufrechterhaltung einer funktionierenden Infrastruktur ist hierfür absolut notwendig. Aber auch Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven für Frauen und Männer werden benötigt, damit Familien im ländlichen Raum bleiben können.
Wie wird unter diesen Bedingungen Familie im ländlichen Raum gelebt?
Wo setzt der Dreiklang aus Zeit, Geld und Infrastruktur an und wo gibt es noch dringenden Nachholbedarf?
Eine Fachtagung des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. sowie des Zukunftsforums familie e.V.
Ort: Verlagshaus „Der Tagesspiegel“, Berlin
Zeit: 10.00 bis 17.00 Uhr
Link: Einladung

13.11.2014 Fachtag „Komplextrauma erkennen und verstehen – Impulse für die Praxis“
Wie kann interdisziplinäre Zusammenarbeit und Hilfe aussehen? Fachtag mit Michaela Huber, veranstaltet vom Runden Tisch gegen sexuelle und häusliche Gewalt Fulda in Kooperation mit dem Präventionsrat Fulda.
Ort: Stadtschloss, Schlossstr. 1, Fulda
Zeit: 11.00 – 16.15 Uhr
Link: Flyer

19.11.2014 Fachtagung „Väter heute: Ernährer, familiäre Hilfsarbeiter, gleichberechtigte Erziehende?!“
Eine Kooperation zwischen dem Zukunftsforum Familie e.V. (ZFF) und IMPULS Deutschland gGmbH.
Ziel der Veranstaltung ist es: – die Vielfalt des Verständnisses von Vatersein heute deutlich zu machen, – die Bedeutung des Vaters für die kindliche Entwicklung auszuloten, – den Wandel von Rollenbildern insbesondere auch in den Unternehmen zu befördern sowie – Praxisbeispiele der Väterarbeit vorzustellen und bekannt zu machen.
Nach einem einführenden Vortrag von Thomas Gesterkamp, Journalist und Buchautor, präsentieren sich am Nachmittag vier Väter-Projekte und stellen in World Cafés ihre Arbeit vor.
Ort: KOMED, Im MediaPark 6, 50670 Köln
Zeit: 10:30 Uhr – 17.00 Uhr

02.12.2014 Fachtag „Stand und Probleme der Umsetzung der Europäischen Opferschutzrichtlinie in Deutschland“
Der Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland e.V. bietet vom 02. bis 03. Dezember 2014 den Fachtag „Stand und Probleme der Umsetzung der Europäischen Opferschutzrichtlinie in Deutschland“ im Tagungshaus Kloster Höchst im Odenwald an.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen der Sozialen Arbeit, der Justiz, der Polizei und andere Interessierte, die in ihrem Arbeitsfeld mit Opfern sowie Zeuginnen und Zeugen von Straftaten arbeiten.
Der Tagungsbeitrag (55,00 € pro Person im EZ und 45,00€ pro Person im DZ) beinhaltet eine Übernachtung im Einzel- oder Doppelzimmer sowie Vollverpflegung.
Ort: Tagungshaus Kloster Höchst im Odenwald
Link: Einladungsflyer

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