Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Mehr Stolz ihr Frauen! Wie ist es nur möglich, dass ihr euch nicht aufbäumt gegen die Verachtung, die euch noch immer trifft-Auch heute noch? Ja, auch heute noch.
* Hedwig Dohm
27.10.2014

Newsletter 165 - Oktober 2014

Inhalt

Aus dem Landesfrauenrat

  • 19. Hallesche FrauenKulturTage: „Unter (An)spannung Beruf – Privat“
  • 11.11.2014 Lesung: Die Bauchtänzerin und die Salafistin – Eine wahre Geschichte
  • 15.11.2014 “25 Jahre friedliche Revolution – die Rolle von Frauen in gesellschaftlichen Umbruchprozessen”
  • 25.11.2014 Gedenkstunde anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen
  • 01.12.2014 Save the Date: “Gleichstellungsarbeit braucht Zukunft! – Anforderungen an ein modernes Gleichstellungsgesetz für Sachsen-Anhalt”

Deutschland

  • Dokumentation zur 10. Frauen-Alterssicherungskonferenz
  • PM: djb hält Novellierung des Bundesgleichstellungsgesetzes und Bundesgremiengesetzes für Mogelpackungen
  • PM: djb gegen Verbot von Prostitution und Freierstrafbarkeit: nötig sind effektive Maßnahmen gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel
  • DF: Asymmetrische Geschlechterverhältnisse auf der Leinwand

Europa

  • EU-Kommission veröffentlicht Daten über Menschenhandel in Europa

Termine

Stellenausschreibungen

Aus dem Landesfrauenrat

19. Hallesche FrauenKulturTage: „Unter (An)spannung Beruf – Privat“
Vom 24.10. – 09.11.2014 finden die 19. Halleschen Frauenkulturtage statt, dieses Jahr zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. mehr…

11.11.2014 Lesung: Die Bauchtänzerin und die Salafistin – Eine wahre Geschichte
gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Seit 1991 berichtet Antonia Rados für RTL aus Krisengebieten und Kriegsschauplätzen u.a. im Kosovo, in Afrika, Afghanistan und dem Irak. Ihre TV-Dokumentationen wurden vielfach ausgezeichnet. Ihre Bücher mit außergewöhnlichen Reportagen wurden Bestseller.
Viel beachtet waren ihre engagierten Reportagen über Frauen in der arabischen Welt: über eine junge Iranerin, die sich aus Angst vor der Zwangsheirat selbst verbrennt; über die von Muammar al-Gaddafi geschändeten Frauen. In Kairo ist sie zwei Schwestern begegnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die eine provoziert als Bauchtänzerin und Filmstar, die andere lebt als Salafistin nach ultrakonservativen Vorschriften. Sie sind keine Ausnahme, sondern die extremen Spannungsfelder, die heute in Ägypten herrschen. Das Porträt der beiden Frauen und ihrer Welten ist ein eindringlicher Blick auf eine Gesellschaft, die vor der Zerreißprobe zwischen Politik und Islam steht.
Ort: Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Straße 12/13, 39104 Magdeburg
Zeit: ab 18.30 Uhr

15.11.2014 “25 Jahre friedliche Revolution – die Rolle von Frauen in gesellschaftlichen Umbruchprozessen”
Eine Veranstaltung zum 25jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution in Ostdeutschland von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Ort: Halle
Zeit: 10:30 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsflyer

25.11.2014 Gedenkstunde anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen
SPLITTER.FASER.NACKT Lesung und Performance der Autorin Lilly Lindner gemeinsam mit Oliver Neitzel
Im Nachgang findet das traditionelle Fahnenhissen vor dem Justizministerium statt.
Ort: Landtag von Sachsen-Anhalt
Zeit: ab 16:00 Uhr
Einladung

01.12.2014 Save the Date: “Gleichstellungsarbeit braucht Zukunft! – Anforderungen an ein modernes Gleichstellungsgesetz für Sachsen-Anhalt”
Vormerken können Sie sich bereits den 1. Dezember 2014, an dem der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der LAG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sowie den frauenpolitischen Sprecherinnen im Landtag von Sachsen-Anhalt ein FrauenFachForum im Landtag in Magdeburg zum Thema “Gleichstellungsarbeit braucht Zukunft! – Anforderungen an ein modernes Gleichstellungsgesetz für Sachsen-Anhalt” durchführen wird. Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der Homepage des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.

Deutschland

Dokumentation zur 10. Frauen-Alterssicherungskonferenz
Am 28. August 2014 haben die ver.di-Bereiche Sozialpolitik und Frauen- und Gleichstellungspolitik zur 10. Frauen-Alterssicherungskonferenz, die zum zweiten Mal zusammen mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) veranstaltet wurde, eingeladen.
Eine Zusammenfassung der Veranstaltung, die Veranstaltungsvorträge und die Konferenzdokumentation können Sie hier herunterladen.

PM: djb hält Novellierung des Bundesgleichstellungsgesetzes und Bundesgremiengesetzes für Mogelpackungen
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) sieht den Entwurf eines Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst nur zu einem geringen Teil für gelungen. Die Novellierungen des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) und des Bundesgremiengesetzes halten in keiner Weise, was sie versprechen. zur Pressemitteilung des djb

PM: djb gegen Verbot von Prostitution und Freierstrafbarkeit: nötig sind effektive Maßnahmen gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel
Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) begrüßt grundsätzlich die vom BMFSFJ vorgelegten Eckpunkte eines Gesetzes zum Schutz der in der Prostitution Tätigen (Prostituiertenschutzgesetz, ProstSchG) vom 14. August 2014. Er empfiehlt eine Regulierung der Prostitution, schlägt einen einheitlichen Straftatbestand für Menschenhandel vor und fordert einen stärkeren Schutz der Opfer von Menschenhandel (u.a. Aufenthaltsrecht, Strafprozessrecht). Dagegen lehnt er ein Verbot der Prostitution und eine Strafbarkeit von Freiern klar ab. zur Pressemitteilung des djb

DF: Asymmetrische Geschlechterverhältnisse auf der Leinwand
Die erste weltweite Studie über weibliche Rollen im Unterhaltungsfilm bestätigt eine tief verankerte Diskriminierung und Stereotypisierung von Frauen und Mädchen in der internationalen Filmindustrie. Die vom „Geena Davis Institute on Gender in Media“ in Auftrag gegebene Untersuchung wertete erfolgreiche Kinofilme in den elf wichtigsten Filmnationen aus. Die Kurzfassung lautet: Frauen stehen einer erdrückenden Überzahl aktiver und erfolgreicher Männer gegenüber – und das häufig halbnackt oder nackt. zur Pressemitteilung des Deutschen Frauenrates

Europa

EU-Kommission veröffentlicht Daten über Menschenhandel in Europa
In den Jahren 2010-2012 haben die EU-Mitgliedstaaten 30.146 Opfer von Menschenhandel registriert. In Deutschland waren es 1949. Hinter dieser Zahl stehen menschliche Tragödien und zerbrochene Hoffnungen auf ein besseres Leben. Im selben Zeitraum gab es in der EU 8551 Verfahren gegen Menschenhändler, in Deutschland 502. 80 Prozent der Opfer waren weiblich, und über 1000 Kinder wurden als Opfer sexueller Ausbeutung registriert. Diese Daten stammen aus einem statistischen Bericht über Opfer und Täter des Menschenhandels, den die EU-Kommission anlässlich des 8. Tages der EU gegen Menschenhandel am 18. Oktober 2014 veröffentlicht hat. zur PM der Europäischen Kommission

Termine

Sachsen-Anhalt

27.10.2014 Veranstaltung: „Menschenhandel in Sachsen-Anhalt und Deutschland – wie können wir die Opfer besser schützen?“
Veranstaltung der ASF Sachsen-Anhalt und Vera – Fachstelle gegen Frauenhandel und Zwangsverheiratung in Sachsen-Anhalt
Zeit: ab 18.00 Uhr
Einladung und Programm

13.11.2014 Ausstellung: Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht Frauenwiderstand in der DDR
Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft über den Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre
Veranstalterinnen: Evangelische Frauen in Mitteldeutschland
Ort: Halle
Zeit: ab 19:30 Uhr
Internetankündigung

Deutschland

13.11.2014 Fachtag „Komplextrauma erkennen und verstehen – Impulse für die Praxis“
Wie kann interdisziplinäre Zusammenarbeit und Hilfe aussehen? Fachtag mit Michaela Huber, veranstaltet vom Runden Tisch gegen sexuelle und häusliche Gewalt Fulda in Kooperation mit dem Präventionsrat Fulda.
Ort: Stadtschloss, Schlossstr. 1, Fulda
Zeit: 11.00 – 16.15 Uhr
Flyer

02.12.2014 Fachtag „Stand und Probleme der Umsetzung der Europäischen Opferschutzrichtlinie in Deutschland“
Der Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland e.V. bietet vom 02. bis 03. Dezember 2014 den Fachtag „Stand und Probleme der Umsetzung der Europäischen Opferschutzrichtlinie in Deutschland“ im Tagungshaus Kloster Höchst im Odenwald an.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen der Sozialen Arbeit, der Justiz, der Polizei und andere Interessierte, die in ihrem Arbeitsfeld mit Opfern sowie Zeuginnen und Zeugen von Straftaten arbeiten.
Der Tagungsbeitrag (55,00 € pro Person im EZ und 45,00€ pro Person im DZ) beinhaltet eine Übernachtung im Einzel- oder Doppelzimmer sowie Vollverpflegung.
Ort: Tagungshaus Kloster Höchst im Odenwald
Einladungsflyer

05.12.2014 Internationaler Kongress zum Abbau der Prostitution: Stop Sexkauf
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern
Ort: München
Veranstaltungsankündigung

Stellenausschreibungen

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Halberstädter Str. 45, 39112 Magdeburg

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