Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Oft haben die einfachsten Mittel große Wirkungen erzeugt; sollte man sich fürchten, sie anzuwenden, weil sie einfach sind? Sollte man sich fürchten, ihre Umsetzung in Angriff zu nehmen, weil es eine Frau ist, die sie vorschlägt?
* Olympe de Gouges

Mitgliedsverbände

Frau und Bildung e. V.
Der Verein Frau und Bildung betreibt in Wernigerode ein Frauenkommunikationszentrum und ein Frauenbildungszentrum.
LAG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ist eine wichtige und notwendige Form der Zusammenarbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten bei der Durchsetzung der Ziele Frauenfördergesetzes des Landes Sachsen-Anhalt. Die LAG wird durch fünf Sprecherinnen vertreten, die alle zwei Jahre neu gewählt werden.
Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenzentren
Die LAG wurde am 16.6.03 in Halle/Saale gegründet. Mitglied kann jedes Frauenzentrum in Sachsen-Anhalt werden, in dem mindestens eine dauerhaft angestellte Fachkraft mit mindestens 20 Stunden Wochenarbeitszeit beschäftigt ist. Die LAG ist politische Interessenvertretung und wird durch einen Sprecherinnenrat koordniert. Kontakt über Jacqueline Brösicke, Frauenzentrum Magdeburg, Tel. 0391-4048089.
Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenhäuser
In der LAG sind 20 sachsen-anhaltische Frauenhäuser organisiert. Der Sprecherinnenrat ist deren Außenvertretung.
Pelikan e. V. Sachsen-Anhalt
Pelikan e. V. ist eine Künstlerinnenvereinigung, deren Vorsitzende die Schriftstellerin Dorothea Iser ist.
Soroptimist International
Soroptimist International ist mit rund 95.000 Mitgliedern und ca. 3.000 Clubs in 123 Ländern die größte internationale Serviceorganisation berufstätiger Frauen. 1996 feierte SI das 75-jährige Bestehen. In Deutschland wurde 1930 der erste Club in Berlin gegründet. Die Deutsche Union hat derzeit 140 Clubs mit über 4.000 Mitgliedern. Die Europäische Föderation, zu der die Deutsche Union gehört, zählt 1.092 Clubs mit 32.000 Mitgliedern, darunter neu gegründete Clubs in vielen mittel- und osteuropäischen Ländern. In den Clubs ist jeder Beruf nur einmal vertreten. Mitglied kann nur werden, wer dazu gebeten wird. Die Vielfalt der Berufe sowie die Pluralität der Meinungen ermöglichen ein hohes Maß an Information und Einsichten unter den Clubmitgliedern. Soroptimistinnen setzen sich besonders für die Wahrung ethischer Werte, für die Menschenrechte und die Verbesserung der Stellung der Frau, für Freundschaft und internationale Verständigung ein. Parteipolitische Neutralität und religiöse Toleranz sind verbindliche Grundsätze. Neben ihrem Engagement in Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Sicherung der Frau agieren Soroptimistinnen auch als Netzwerk für und von Frauen im Berufs- und Privatleben. Soroptimist International ist als Nichtregierungsorganisation (NGO) beim Europarat und in zahlreichen UN-Organisationen vertreten (WHO, UNHCR, ECOSOC, UNESCO, UNICEF, UNIDO, ILO, UNEP), z.T. mit antragsberechtigtem Status. SI nahm an den Weltfrauenkonferenzen teil, so auch 1995 in Peking, und an allen großen Weltkonferenzen der Vereinten Nationen. Die Deutsche Union von SI arbeitet im Deutschen Frauenrat sowie in vielen Landes- und örtlichen Frauenräten mit. Als Serviceorganisation leistet Soroptimist International bei zahlreichen Hilfsprojekten auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene ideelle, finanzielle und persönliche Hilfe und vergibt Stipendien.
Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Universitäten und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt (LaKoG)
Die LaKoG vertritt die Interessen der Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und aller anderen Mitarbeiterinnen der Hochschulen auf Landesebene. Dabei richtet sie Vorschläge und Forderungen an die Hochschulleitungen sowie an die politisch verantwortlichen Instanzen auf Landesebene, z.B. kooperiert sie mit dem Kultusministerium. Die LaKoG engagiert sich dafür, dass Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in allen Bereichen der Hochschulen gleichberechtigt neben anderen, wichtigen hochschulpolitischen Zielen realisiert werden. Die LaKoG unterstützt die nachhaltige Implementierung von Gender Mainstreaming in den Hochschulen und fordert die Aufnahme der Genderperspektive in die Zielvereinbarungen. Die LaKoG informiert, koordiniert und unterstützt die Gleichstellungsbeauftragten der einzelnen Hochschulen bei der hochschul- und bildungspolitischen Meinungsbildung und die Darstellung von Gleichstellungsinteressen in der Öffentlichkeit.
Die LaKoG unterstützt durch eigene Angebote und die Koordination von zielgruppenspezifischen Förderprogrammen sowie die Information über Möglichkeiten der Nachwuchsförderung Frauen im akademischen Bereich.

Ständige Mitglieder der LaKoG sind die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Hochschule Magdeburg/Stendal (FH), die Hochschule Merseburg (FH), die Hochschule Anhalt (FH), die Hochschule Harz (FH), die Burg Giebichenstein - Hochschule für Kunst und Design Halle/Saale - und die Gleichstellungsbeauftragten der Universitätsklinika in Halle und Magdeburg.
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