Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Werbung, die Medien, der Film, alle bieten sie den Körper der Frau als Ware an, die der Mann kaufen oder mit Gewalt nehmen kann. Mehr noch: Die ganze Welt des Konsums verführt via Sexualgewalt und Ware Frau. Man kauft nicht nur das Auto, man kauft den Frauenkörper dazu.
* Dacia Maraini
31.03.2014

Pressemitteilung: Landesfrauenrat wählt neuen Vorstand – Eva von Angern und Cornelia Lüddemann im Amt bestätigt

Am Samstag, den 29.03.2014, wählten die Delegierten der Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. den neuen Vorstand. Bestätigt wurden Eva von Angern (Linke Sozialistische Arbeitsgemeinschaft der Frauen in der Partei Die Linke) als Vorsitzende und Cornelia Lüddemann (Landesfachgruppe Frauen und Gleichstellung der Grünen) als Stellvertreterin. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Steffi Schikor (Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten) als Schatzmeisterin. Für die Funktion der Beisitzerinnen wurden alle sechs Kandidatinnen gewählt: Sarah Schulze (Arbeitskreis Sozialdemokratische Frauen), Manuela Ahl (Deutscher Beamten Bund), Ruth Cohaus (Deutscher Juristinnenbund), Susanne Brandes (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands), Cornelia Schiergott (Frauenunion) und Renate Skirl (ver.di).

Im Vorfeld der Delegiertenversammlung sprachen die 40 Vertreterinnen aus den Mitgliedsverbänden mit dem Staatssekretär für Justiz und Gleichstellung, Thomas Wünsch, über das Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt. In einer regen Diskussion wurden dem Staatssekretär noch einige Forderungen für das Programm mit auf dem Weg gegeben. Am Ende des Fachgesprächs überreichte Herr Wünsch der Vorstandsvorsitzenden, Eva von Angern, und ihrer Stellvertreterin, Cornelia Lüddemann, den Fördermittelbescheid für das Jahr 2014.

Ebenfalls im Zuge der Delegiertenversammlung fassten die Anwesenden acht inhaltliche Beschlüsse. Dabei reichte die thematische Bandbreite von Gender Budgeting über die Forderung nach einem Paritégesetz für Sachsen-Anhalt bis hin zur Forderung zur tariflichen Entlohnung von Mitarbeiterinnen in Frauen- und Gewaltschutzprojekten.

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