Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Menschrechte haben kein Geschlecht.
* Hedwig Dohm

Projekte

jung.weiblich.engagiert. in Sachsen-Anhalt
Die Imagekampagne wurde entwickelt, um einen positiven Blick auf das Leben von Mädchen und jungen Frauen in Sachsen-Anhalt zu eröffnen. Für Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern wurden Mädchen und junge Frauen erlebbar gemacht, für die ihre ehrenamtliche Tätigkeit, neben familiären und beruflichen Aspekten, ein Grund ist, hier im Bundesland leben zu wollen. Demnach standen junge Frauen und Mädchen im Mittelpunkt, welche mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Menschen in Sachsen-Anhalt stehen und damit die Chancen und Potenziale von Sachsen-Anhalt aufzeigen.
Über eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit mithilfe von Plakaten, Postkarten und USB Sticks wurden Mädchen und junge Frauen portraitiert, wie sie zu ihrem Engagement/ Ehrenamt gefunden haben und welchen Stellenwert es für ihr Leben in Sachsen-Anhalt hat. Auch eine lebendige Webseite mit einem online Fragebogen zielte auf die Ermittlung von Wünschen und Vorstellungen über das Ehrenamt und sollte das Interesse bei anderen Jugendlichen wecken, sich ebenfalls zu engagieren.
Im Rahmen des Projektes wurde mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V., dem Studiengang Bildjournalismus der FH Magdeburg, dem Studiengang Informatik und Kommunikationssysteme der FH Merseburg kooperiert.
Das Projekt wurde vom Land Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union im Jahr 2013 gefördert.

Das Ergebnis des Projektes, eine kleine Wanderausstellung, kann über den Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V., ausgeliehen werden.
Netzwerkstelle Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
Seit 2006 gilt in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Ziel des AGG ist es, Benachteiligungen und Diskriminierungen auf Basis von rassistischen Vorurteilen oder aufgrund der Grund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Doch obwohl dieser gesetzliche Schutz vor Diskriminierung besteht, erfahren Menschen auch in Sachsen-Anhalt Diskriminierung auf Grund unterschiedlicher, einzelner oder mehrerer Gründe. Viele dieser Menschen wissen nicht, dass und wie sie sich gegen Diskriminierung wehren können. Die mangelnden Kenntnisse zum vorbeugenden Schutz vor Diskriminierung zeigen den dringenden Bedarf an gezielten Maßnahmen und Informationen zum Diskriminierungsschutz im Land.

Die Netzwerkstelle zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz im Land Sachsen-Anhalt verfolgt das Ziel, Strategien zur tatsächlichen Umsetzung des gesetzlichen Schutzes vor Diskriminierung zu entwickeln. Inbegriffen in diese Arbeit sind, neben der aktiven Netzwerkarbeit, eine breite Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung zum Thema Diskriminierung/ Antidiskriminierung, Angebote von bedarfsorientierten Schulungen und Weiterbildungen und die Durchführung von Fachveranstaltungen.

Aus diesem Grund unterstützt das Land Sachsen-Anhalt durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung und der Europäische Sozialfonds bis Ende 2017 die Netzwerkstelle Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beim Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Wir sind hier - Frauen in Sachsen-Anhalt gestalten ihr Land
unter diesem Titel entwickelte der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal eine Wanderausstellung über den Alltag von Frauen in Sachsen-Anhalt. Die Schirmherrschaft übernahm der Minister für Landesentwicklung und Verkehr in Sachsen-Anhalt, Thomas Webel.
Besonders viele junge und gut ausgebildete Frauen verlassen das Land Sachsen-Anhalt. Vor diesem Hintergrund, der sich gravierend im Hinblick auf die weibliche Bevölkerung auswirkt, thematisierte das Projekt "Wir sind hier - Frauen in Sachsen-Anhalt gestalten ihr Land" in rund 80 reportagehaften Bildern das Leben von 15 Frauen aus Sachsen-Anhalt. Sie stehen exemplarisch für alle Frauen, die in unserem Bundesland aktiv und positiv wirken. Das Spektrum der vorgestellten Persönlichkeiten reicht dabei von der Feuerwehrfrau über die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, Ilse Junkermann, bis hin zu einer Schornsteinfegerin in Magdeburg. Es wurden ganz bewusst Frauen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen für die Kampagne angesprochen.
Das Projekt wurde aus Mitteln der EU-Strukturförderung finanziert und startete im September 2011. Die Ausstellung wurde am 19. April 2012 eröffnet. Sie wurde von 14 Studierenden des Studienganges Bildjournalismus erarbeitet. Neben der Fotoproduktion und der Erstellung der Texte war auch das Design der Ausstellung wesentlicher Bestandteil ihrer Aufgabe. In allen Phasen wurden sie dabei von der Geschäftsstelle des Landesfrauenrates und dem Dozenten der Hochschule Magdeburg-Stendal, Michael Ebert unterstützt.

Die Wanderausstellung kann über den Landesfrauenrat ausgeliehen werden.
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