Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Die Menschrechte haben kein Geschlecht.
* Hedwig Dohm

Termine

25.10.2018 Eröffnung "Mit Macht zur Wahl" (Ausstellung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht)
Ort:  Bestehornhaus, Hecknerstraße 6, Aschersleben
Zeit: 16:30 Uhr
26.10.2018 Beginn Hallesche FrauenKulturTage - GENE - rationen - Kulturelles Gedächtnis / Erfahrungswissen / Alltagskompetenz
Vom 26. Oktober bis 10. November finden an verschiedenen Orten in Halle unsere Veranstaltungen zum Thema GENE - rationen - Kulturelles Gedächtnis / Erfahrungswissen / Alltagskompetenz statt.
Eröffnen werden wir die FrauenKulturTage am 26. Oktober um 18 Uhr im Lichthaus.
Im angehängten Programm und auf unserer Internetseite findet Ihr und finden Sie genauere Informationen zu den Veranstaltungen.
01.11.2018 Workshop: Europäische Gleichstellungspolitik
2019 werden alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sein, das neue EU-Parlament zu wäh-len. Parallel zu den Wahlen laufen bereits die strategischen Weichenstellungen für die neue EU-Förderperiode nach 2020. Somit sind die nächsten Monate entscheidend für die europäi-sche Politik und damit auch für die europäische Gleichstellungsstrategie.

Vorgestellt werden die gleichstellungspolitischen Rahmenstellungen in den Programmen der Europäischen Union am Beispiel der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Was sind die bisherigen Erfahrungen, welche Synergieeffekte können für die gleichstellungspolitische Steuerung in den Ländern erzielt werden? Und was bedeutet dies für die kommende EU-Förderperiode? Wie sieht es mit der Umsetzung von Genderbudgets aus?

Diskutiert werden soll welche politischen Strategien geeignet sind um u.a. die Gleichstellung am Arbeitsmarkt für Frauen zu verbessen, Armut zu bekämpfen und die Umsetzung der Istanbul-Konvention in den Bundesländern zu unterstützen. Wie können sich die Frauenver-bände und Organisationen in den Prozess einbringen?

Ein Workshop des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. und Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. mit Unterstützung des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Zielgruppe des Workshops sind Vertreter*innen sowie EU-Beauftragte der Frauenverbände und Organisationen.

Programm:
11.00 Uhr Begrüßung
11:15 Uhr Ist-Analyse aus den Bundesländern mit Beispielen Daniela Suchantke, LFR Sachsen-Anhalt Cornelia Klaus, LFR Niedersachsen Monique Tannhäuser, LFR Mecklenburg-Vorpommern (Fachstelle ESF)
13.15 Uhr Imbiss
14.00 Uhr Strategien für die nächste EU-Förderperiode
15.45 Uhr Abschlussrunde / Fazit

Anmeldung:
Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., Hilde-Schneider-Allee 25, 30173 Hannover E-Mail: buero@landesfrauenrat-nds.de
Anmeldeschluss: 22.10.2018
Teilnahmebeitrag: 20,00 Euro (inkl. Getränke und Imbiss)
Ort:  WOLLNY Seminar, Schillerstr. 31, 30159 Hannover
Zeit: 11.00 bis 16.00 Uhr
05.11.2018 Wechselmodell und Kindeswohl? „Getrennt gemeinsam erziehen“ aus psychologischer und juristischer Perspektive
Dabei wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen über das rechtspolitisch aktuell stark umstrittene „Wechselmodell“, also die abwechselnde Wahrnehmung der Kinderbetreuung durch getrennt lebende Eltern, informieren und über Möglichkeiten und Schwächen dieses Betreuungsmodells vor dem Hintergrund des Kindeswohles diskutieren.
Für zwei Impulsvorträge und eine anschließende Podiumsdiskussion konnten wir praxiserfahrene Referentinnen mit umfangreicher juristischer und psychologischer Expertise gewinnen, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven über rechtliche und tatsächliche Hintergründe des Wechselmodells berichten werden. Es nehmen teil:
Dr.in Anne K. Liedtke (Dipl.-Psych.), Fachpsychologin für Rechtspsychologie, Sachverständigen-gutachterin,
Julia Stosch, Familienrichterin am Amtsgericht Halle (Saale),
Edith Scholz, Rechtsanwältin, Verfahrensbeiständin in familiengerichtlichen Verfahren, sowie
Katharina Rüttinger, Dipl.-Sozialarbeiterin, Verfahrensbeiständin in familiengerichtlichen Verfahren.
Die Moderation übernimmt RAin Tanja Müller-Tegethoff, Fachanwältin für Familienrecht und Vorsitzende der djb-Regionalgruppe Leipzig.
Der Veranstaltungsraum befindet sich im Erdgeschoss des Melanchthonianums am Universitätsplatz 8/9, 06108 Halle (Saale) und ist über den Eingang am Kaulenberg barrierefrei zugänglich. Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ort:  Hörsaal B (Melanchthonianum), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zeit: 18:00 Uhr
06.11.2018 Theater Eisleben WAS WAHR WAR
Das Stück greift die Brisanz der Wechselbeziehungen von Wirtschaft und Medien, von Lüge und Wahrheit, von Macht, Karriere und deren Preis auf, ein „Schauspielkrimi“ von Michael Engler, packend gespielt von Annette Baldin und Almut Liedke.

Zum Inhalt: Die erfolgreiche Unternehmerin Evelyn Schönfeld steht kurz vor dem Verkauf ihrer Kaffeehaus-Kette. Sie kommt von der Beerdigung ihres Vaters, als sie von Simone Wiegand angesprochen wird. Die junge ehrgeizige Journalistin will mit einem Artikel über Evelyn Schönfeld ihren Karrierestart hinlegen. Sie gewinnt Evelyn Schönfelds Vertrauen und bohrt in deren Vergangenheit. Als gestandene Geschäftsfrau reagiert Evelyn souverän auf die Fragen Simones. Doch behält sie die Zügel in der Hand? Wem gelingt es das Gespräch zu führen? Welche Geschichten sind erdacht, welche wahr? Das Interview ist von beiderseitiger Manipulation geprägt. Gibt es eine Gewinnerin in diesem Duell?

Das Stück wird am 20.10.2018 und am 6. November 2018 (letzte Aufführung) jeweils 19.30 Uhr gespielt.
Ort:  Theater Eisleben
Zeit: 19:30 Uhr
07.11.2018 11. Landespräventionstag „Gewalt im öffentlichen Raum – Ursachen, Herausforderungen und Möglichkeiten der Prävention“
Ort:  Altes Rathaus, 39104 Magdeburg, Alter Markt 6
Zeit: 9:30 bis 15:30 Uhr
08.11.2018 "LET´S TALK ABOUT FEMINISM
Mein, dein, unser Feminismus - Brauchen wir einen internationalen Feminismus?

Veranstalterin: DaMigra e.V.
Kooperationspartnerin: Stadt Halle (Saale), Gleichstellungsbeauftragte
Ort:  Festsaal, Stadthaus Halle
Zeit: ab 14:00 Uhr
08.11.2018 8. Landesweite Tag der Genderforschung
Der Landesweite Tag der Genderforschung widmet sich dem interdisziplinären Austausch junger Wissenschaftler*innen und bietet die Möglichkeit zur Vernetzung und zur Diskussion weiterführender methodischer Orientierungen und Standortbestimmungen unter allen Teilnehmer*innen an der Tagung. Nachwuchswissenschaftler*innen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und laufenden Projekte zur Genderforschung vorzustellen und mit den weiteren Teilnehmer*innen der Konferenz zu diskutieren.
Ort:  Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ǀ Universitätsplatz 2 ǀ 39106 Senatssaal (Gebäude 5, Raum 205)
Link: Programm
09.11.2018 2. Interdisziplinäre Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“
Nach dem erfolgreichen Auftakt der Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“ im vergangenen Jahr und der positiven Resonanz seitens der Teilnehmenden und AG-Leitungen, soll dieses Format auch in diesem Jahr wieder unmittelbar im Anschluss an den Landesweiten Tag der Genderforschung angeboten werden.

Die Nachwuchstagung richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs, die in ihrer Disziplin mit Genderperspektive forschen (möchten) und möchte diese gezielt in der Anfangsphase einer Forschungsarbeit (Masterarbeit und/oder Promotion) unterstützen. Es wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen fachlich angeleiteter Arbeitsgruppen eigene Forschungsvorhaben zu präsentieren und zu diskutieren. Eine Teilnahme an den Arbeitsgruppen ist auch ohne die Präsentation eines eigenen Projekts möglich.
Ort:  Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Link: Programm
12.11.2018 Festveranstaltung 100 Jahre Frauenwahlrecht in Merseburg
Vorläufiges Programm:

19:00 Uhr Comtesse Clementine de Lannoy Clervaux (1767-1822): Trio für Violine, Violoncello und Klavier
19:05 Uhr Begrüßung und Grußworte
19:15 Uhr Geschichte des Frauenwahlrechts in Deutschland
Lydia Schubert, Anna Beatrice Brommund, Susanne Göhricke
19:35 Uhr Prinzessin Amalie von Preußen (1723-1787): Sonate F-Dur für Violine, Violoncello und Klavier
Violeta Dinescu (1953): Der Fee Klagesang bei Sonnenaufgang für Viola und Klavier
19:55 Uhr Geschlechterparität in der Politik, Wege und Maßnahmen
Andrea Blumtritt
20:05 Uhr Auszüge aus dem emanzipatorischen Streiten von Frauen
Heinz-Jürgen Voß
20:15 Uhr Clara Schumann (1819-1896): Romance für Klavier solo
Louisa Adolpha Le Beau (1850-1927): 3 Stücke: 1. Nachtstück (ruhig); 2. Träumerei (langsam); 3. Polonaise (schnell)
20:35 Uhr Schlussworte Ute Fischer
anschließend Austausch mit den Musiker*innen, Referent*innen und Organisator*innen
Ort:  Ständehaus Merseburg
Zeit: 19:00 Uhr
13.11.2018 Vortrag: „Von „richtigen“ Schwulen und konvertierten Christ*innen“
ortrag zur Kategorisierung im Völkerstrafrecht und internationalen Flüchtlingsrecht

13. November 2018 ǀ 18.30 - 20.30 Uhr ǀ Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg | Gebäude 30 | Universitätsplatz 2

Minderheiten und marginalisierte Gruppen erleben Gewalt und Verfolgung auf Grund ihrer Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts. Das Recht auf freie Meinungsäußerung, fairer Bezahlung, Zugang zu Ressourcen oder Schutz wird ihnen oft verwehrt.

Rechtliche Vorgaben, die marginalisierte Gruppen schützen, können für Betroffene einen enormen Unterschied machen, bürgen aber auch die Gefahr der Essentialisierung von Identität. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und die Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgung im Flüchtlingsrecht sind Beispiele für erfolgreiche soziale Kämpfe, die marginalisierte Gruppen schützen.

Der Vortrag von Katrin Kappler und Vinzent Vogt (Forschungsstelle Migrationsrecht, MLU Halle) zeigt anhand bestehender Analysen und Kritiken kategorialer Antidiskriminierungsrechtssätze auf, welches Potential diese Debatte für internationale Rechtsnormen (z.B. Flüchtlingsrecht und Völkerstrafrecht) haben kann. An Gerichtsentscheidungen wird zudem diskutiert, wie problematisch ein kategorialer Minderheitenschutz sein kann.

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Forum Legal Gender Studies Halle, der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit, dem Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt.
Ort:  Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg | Gebäude 30 | Universitätsplatz 2
Zeit: 18.30 - 20.30 Uhr
Link: Programm
21.11.2018 FACHTAG ISTANBUL KONVENTION – UMSETZUNG UND STRATEGIEN AUF BUNDES- UND LÄNDEREBENE
Der offizielle Titel der Istanbul-Konvention lautet „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt“. Sie ist ein völkerrechtlicher Menschenrechtsvertrag und wurde am 11. Mai 2011 in Istanbul beschlossen. Die Konvention verpflichtet die Vertragsstaaten, umfassende Maßnahmen zur Prävention, Intervention, Schutz und zu rechtlichen Sanktionen gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu ergreifen.

Das Inkrafttreten der Istanbul-Konvention für Deutschland am 1. Februar 2018 wirft für viele Akteure, die in den nächsten Jahren mit der Umsetzung der Konvention befasst sein werden, Fragen auf. Was ergibt sich aus dem Wortlaut der Konvention? Welche staatlichen und nicht staatlichen Stellen sind für ihre Umsetzung zuständig? In welchen Bereichen und für welche Gruppen besteht in Deutschland und in Sachsen-Anhalt Handlungsbedarf? Mit welchen Maßnahmen lassen sich effektive und nachhaltig wirksame Strategien zur Verbesserung erzielen?

Im Rahmen der Fachtagung „Die Istanbul Konvention – Umsetzung und Strategien auf Bundes- und Länderebene“ möchten wir sie einladen, diese und andere Fragen mit uns zu diskutieren.

PROGRAMM
09.30 Uhr Ankommen/ Tee & Kaffee
10.00 Uhr Grußworte
10.10 Uhr Input: Istanbul-Konvention – welche rechtlichen Verpflichtungen ergeben sich aus der Ratifizierung (Überblick), Dagmar Freudenberg (Staatsanwältin i.R., Strafrechtskommission djb)
10.50 Uhr Input: Die geplante Umsetzung der Istanbul-Konvention in Sachsen-Anhalt, Frau Dr. Blumtritt (Landesbeauftragte für Frauen- und Gleichstellungspolitik, Ministerium für Justiz und Gleichstellung)
11.30 Uhr kurze Pause
11.40 Uhr Workshops (zu ausgewählten Schwerpunkten der Istanbul-Konvention)
WS 1: Flüchtlingsfrauen
WS 2: Frauen und Mädchen mit Behinderung
WS 3: Bedarfsdeckende Unterstützung und Prävention
WS 4: Sexualisierte Gewalt/ Häusliche Gewalt
13.00 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Austausch mit zuständigen Vertreter*innen aus den Ministerien und politischen Vertreter*innen: Was braucht es noch in Sachsen-Anhalt um eine bedarfsdeckende Umsetzung der Istanbul-Konvention zu erreichen?
15.00 Uhr Ende

Anmeldung unter: geschaeftsstelle@landesfrauenrat.de
Ort:  IN DEN RÄUMEN DES AWO LANDESVERBAND SACHSEN-ANHALT E.V., Seepark 7, 39116 Magdeburg
Zeit: 9:30 bis 15:00 Uhr
23.11.2018 Seminar „Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen“
10:00 – 17:00 Uhr in Magdeburg - Bekanntgabe des genauen Ortes nach Anmeldung

„Genderwahn – Frühsexualisierung – Umerziehung!“ Nicht nur in rechtskonservativen Kreisen wie der AfD werden gezielte Angriffe auf Feminismus und geschlechterpolitische Errungenschaften zunehmend salonfähig. Dieser Kampf um Deutungshoheit stellt unsere Gesellschaft und insbesondere Menschen aus Politik und Bildungsarbeit vor große Herausforderungen.

Das Seminar vermittelt Wissen und Kompetenzen im Bereich Antifeminismus und trainiert den Umgang mit antifeministischen Aussagen. Hierbei steht vor allem Stärkung und Sichtbarmachung der eigenen Haltung im Fokus. Durch vielfältige Methoden werden Teilnehmende in ihrer Argumentationssicherheit gestärkt. Ziel ist es, eine souveräne Haltung und Position zu entwickeln, um sich dem aktuellen Gegenwind und Diffamierungen selbstsicher entgegenzustellen.

Trainer*innen: Wiebke Eltze und Lisa Gutsche GEGENARGUMENT

Dieses Seminar ist kompatibel mit dem Politikmanagement-Zertifikat von Green Campus (8UE ).

Kosten:
15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Die Anmeldung ist erst nach Erhalt einer schriftlichen Anmeldebestätigung verbindlich. Anmeldungen an: anmeldung@boell-sachsen-anhalt.de

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt und und der Grünen Kommunalpolitischen Vereinigung (GKPV) Sachsen-Anhalt. Für GKPV-Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei. Mitgliedschaft bitte bei Anmeldung nachweisen.

Ausschlussklausel:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Ort:  Magdeburg - Bekanntgabe des genauen Ortes nach Anmeldung
Zeit: 10:00 – 17:00 Uhr
07.12.2018 Fachtag „Doktorspiele im Klassenzimmer“ – Vom Umgang mit Geschlechtern und Sexualitäten in Bildung, Beratung und Betreuung
Mit dem Titel „Doktorspiele im Klassenzimmer“ – Vom Umgang mit Geschlechtern und Sexualitäten in Bildung, Beratung und Betreuung widmet sich der Tag dem Themenkomplex, wie von sozialen Bewegungen – wie den Frauen*bewegungen und den Schwulen- und Lesbenbewegungen – formulierte Anliegen nach der Ermöglichung von mehr Vielfalt und weniger Diskriminierung in der pädagogischen Praxis aufgegriffen und umgesetzt werden.
Es wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Anliegen sozialer Bewegungen werden ‚pädagogisiert‘, werden also mit schul-, sozial- und erwachsenenpädagogischen Anliegen kompatibel gemacht, welche werden quasi aussortiert? Welche (politischen) Gelegenheits- und Ermöglichungsstrukturen waren und sind dafür bedeutsam? Welche Rolle spielen dabei Heteronormativität und entsprechende Vorläuferkonzepte? Wie werden die Pädagogiken eingesetzt, die Geschlechtergerechtigkeit thematisieren?

Um sich dieser Auseinandersetzung zu widmen, teilt sich der Fachtag in zwei Angebotseinheiten:
Im ersten Teil werden Vorträge stattfinden, die diese Fragen historisch und systematisch aufgreifen und an Beispielen diskutieren. Im zweiten Teil werden sieben Parallelworkshops stattfinden, in denen Vertreter*innen aus unterschiedlichen pädagogischen (und anderen) Praxisfeldern von ihrer Arbeit berichten und ihre Ansätze, in denen sie sich kritisch mit heteronormativen Strukturen auseinandersetzen, diskutieren.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15.11.2018 unter: gender.bildet@uni-halle.de weitere Informationen und ein ausführliches Programm unter: https://www.gleichstellung.uni-halle.de/projekte/gender_in_die_lehre/angebote_und_veranstaltungen/

Es wird eine Verpflegungspauschale in Höhe von 5,- Euro erhoben (vor Ort zahlbar). Wir können eine Teilnahmebestätigung ausgeben.
Ort:  Franckesche Stiftungen, Halle
Link: Programm
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