Landesfrauenrat
Sachsen-Anhalt e.V.
Der schlimmste Fehler von Frauen ist ihr Mangel an Größenwahn.
* Irmtraud Morgner

Termine

05.09.2016 Ausstellung "Frauen kämpfen um ihr Recht - in der DDR geschieden, durch den Einigungsvertrag diskriminiert" in Halle
Ort:  Bürgerhaus "alternativE", Gustav-Bachmann-Str. 33 in Halle
05.09.2016 Workshop Spezial: Strategisches Netzwerken für Frauen
Netzwerken ist quasi eine Erfindung von Frauen. Sich mit Freundinnen und Bekannten über Privates auszutauschen, sei
es den neusten Film oder Lebenserfahrungen, stärkt Bindungen. Deshalb verstehen viele unter Netzwerken, mit einem Glas Sekt in der Hand nett beieinander zu stehen und zu plaudern. Dagegen klingt Strategie für viele Frauen nach Berechnung. Doch strategisches Netzwerken schließt Verbindlichkeit und Herzlichkeit nicht aus. Darüber hinaus ist es ein wichtiges Karrieretool.

Der erste Schritt ist, sich die eigenen Ziele bewusst zu machen, um Verbindungen zu erkennen, die weiterbringen, und Netzwerke auszuwählen, die zielführend sind.

Jutta Wepler und Uta Zech, selbst begeisterte Netzwerkerinnen, vermitteln in diesem Workshop praxistauglich, was es bedeutet, sich in einem Netzwerk zu positionieren, um sichtbar zu werden: Was bedeutet individuelle Imagebildung? Wie klingt eine ansprechende Kurzvorstellung, damit aus intelligentem Small Talk „Big Talk“ entsteht? Und welche ungeschriebenen Regeln gilt es zu befolgen? Dass der Workshop dadurch ebenfalls zur Netzwerkveranstaltung wird, versteht sich von selbst.

12-20 Teilnehmende, eintägig, 98 Euro für Seminar, Materialien und Verpflegung. Die Teilnahmegebühr ist gegen Rechnung zu bezahlen.

Trainerinnen
Jutta Wepler, Uta Zech

Datum
5. September 2016, 10:00–18:00 Uhr
in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V., Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Informationen
siehe Programmflyer oder bei
Barbara Heitkämper, heitkaemper[at]boell.de, +49 (0)30 28534-156

Anmeldeschluss
8. August 2016
06.09.2016 12. ver.di Frauen-Alterssicherungskonferenz: Rente mit Niveau für alle! Oder: Frauen leben länger, nur wovon?
Am Dienstag, dem 6. September 2016, von 10.30 bis 16.00 Uhr,
findet in der ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin die 12. ver.di Frauen-Alterssicherungskonferenz
statt.

Die zwölfte Frauen-Alterssicherungskonferenz fälltdamit in die heiße Startphase der DGB-Rentenkampagne. Wir (ver.di) freuen uns daher besonders, dass Frank Bsirske zugesagt hat, mit uns bei der Frauenalterssicherungskonferenz den Blick auf die Themen der Kampagne zu richten. „Rente mit Niveau für alle“ – das muss unser ver.di-Anliegen sein. Ein Rentenniveau, das für alle, die über viele Jahre Beiträge von ihren Löhnen in die Rentenversicherung eingezahlt haben, im Alter ein Leben in Würde gewährleistet!

Die Rente ist der Spiegel des Erwerbslebens. Immer noch werden Dienstleistungsberufe schlechter bezahlt. Immer noch führen Erwerbsverläufe unserer Mitglieder zu Versicherungsverläufen mit Lücken. Das trifft besonders viele Frauen. Die Lohnlücke zwischen dem Einkommen der Geschlechter hält sich hartnäckig bei zurzeit 21 %. Im Laufe des Lebens erhöht sich die Einkommenslücke drastisch zu einer Alterssicherungslücke von durchschnittlich 59%. Altersarmut ist überwiegend weiblich.

Wir nehmen auch gerne schon Anmeldungen entgegen. Bitte dafür eine Email an: gabriele.frieslich@verdi.de (Frauen- und Gleichstellungspolitik) oder sopo@verdi.de (Sozialpolitik). Die Tagung ist für ver.di-Mitglieder kostenlos.
07.09.2016 Begegnungsseminar schwedischer und deutscher Frauen: "Frauen überqueren Grenzen – in ihrem Leben, in ihrer Welt"
Begegnungsseminar schwedischer und deutscher Frauen: "Frauen überqueren Grenzen – in ihrem Leben, in ihrer Welt"

Mittwoch 07.09.2016 - Sonntag 11.09.2016 Schweden, Åhus, Glansabovägen 50, Åhus Missionsgård
Herzliche Einladung zu diesem Frauen-Begegnungs-Seminar. Zwischen den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und "Frauen in der schwedischen Kirche der Diözese Lund" gibt es eine langjährige Partnerschaft. Regelmäßig veranstalten wir wechselseitig gemeinsame Seminare in Schweden oder Deutschland.

Frauen, die an internationaler Frauenarbeit interessiert sind, sind eingeladen, an dieser Begegnungsreise teilzunehmen
Leitung: Kristina Kootz und Team "Frauen in der Schwedischen Kirche", Lund
Kosten: 370 € inkl. Fahrtkosten, Vollverpflegung und Übernachtung im DZ Information zum Tagungsort: www.ahusmissionsgard.se Anmeldung bis 30.06.2016| Büro EFiM: frauenarbeit-ekm@ekmd.de


09.09.2016 Organspende.entscheide ich. Podiumsdiskussion
18.00 Uhr Einführung ins Thema und Vorstellung der Kampagne
Margot Papenheim,
Theologin und Kampagnenleiterin,
Fachbereich Evangelische Frauen
in Deutschland im Ev. Zentrum Frauen
und Männer gGmbH

18.30 Uhr Podiumsdiskussion mit:
Landesbischöfin Ilse Junkermann,
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Prof. Dr. med. Paolo Fornara,
Direktor der halleschen Universitätsklinik
und Poliklinik für Urologie
Prof. Dr. Gundula Hübner,
Institut für Psychologie Universität Halle/
MSH Hamburg
Heinz Bächer,
Klinikseelsorger am Uni-Klinikum Jena
Moderation Heike Witzel,
eeb Sachsen-Anhalt

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des 20.
Sachsen-Anhalt-Tages „Sachsen-Anhalt trifft Rose“
vom 9. – 11. September 2016 in Sangerhausen.
Ort:  Evangelisches Gemeindehaus Riestedter Straße 24, Sangerhausen
Zeit: 18:00 Uhr
Link: Flyer
20.09.2016 Fachtagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen"
Wie bereits angekündigt, richten das Projekt "Respekt für Religion" und das KgKJH am Weltkindertag in Magdeburg eine Fachtagung mit dem Titel "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" aus. Ziele sind, neben der Sensibilisierung für die Belange von Mädchen* und Jungen*, die Stärkung der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie das Aufzeigen sozialarbeiterischer Handlungsbedarfe und -ansätze. Das Programm ist hier einlesbar, Anmeldungen bitte über das Anmeldeformular auf der Webseite der KEB. Wir freuen uns auf einen regen Fachaustausch mit Ihnen!
22.09.2016 3. Gender Studies Tagung von DIW und FES: Arbeit 4.0 - Blind Spot Gender
Die Diskussion um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt ist in vollem Gange. Die Geschlechterperspektive bleibt allerdings meist noch ausgeklammert, ein "Blind Spot". Dabei ist es immens wichtig, die Auswirkungen der Digitalisierung auch in Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter zu analysieren. Ein Beispiel: Bereits heute verdienen Frauen - bezogen auf den durchschnittlichen Bruttostundenlohn - gut ein Fünftel weniger als Männer. Dass diese Lohnungerechtigkeit durch die Digitalisierung abnimmt, ist keinesfalls selbstverständlich. Studien belegen, dass die Lohnlücke bspw. in der Berliner Startup-Szene noch höher ausfällt.

Durch die Digitalisierung sind nicht nur (männlich geprägte) Industriezweige betroffen - Stichwort: Industrie 4.0 -, sondern auch weiblich dominierte Branchen. Plattformen wie Helpling und andere verändern beispielsweise die Arbeitsverhältnisse im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen. Gleichzeitig wandeln sich Unternehmensstrukturen und -kulturen, wodurch Geschlechterklischees in der Arbeitswelt aufgebrochen werden könnten.

Wir wollen im Rahmen der 3. Gender Studies Tagung von DIW Berlin und Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) die Diskussionen über die geschlechterpolitischen Herausforderungen der Digitalisierung anstoßen und Impulse für die weitere Debatte setzen. Wir gehen unter anderem den Fragen nach: Inwiefern reproduzieren neue Wirtschaftsformen die Geschlechterverhältnisse? Wie wirken sie sich auf die gesellschaftliche Ungleichheit aus? Und: Unter welchen Bedingungen eröffnen sich Chancen, Stereotype zu durchbrechen und mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen?
Ort:  Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
Zeit: 09:30 bis 17:30 Uhr
05.11.2016 „Herkunft – Ankunft – Zukunft – neue Herausforderungen für Frauen und Gesundheit“ in Essen
Am ersten Novemberwochenende dieses Jahres veranstaltet der Arbeitskreis Frauengesundheit die Tagung „Herkunft – Ankunft – Zukunft – neue Herausforderungen für Frauen und Gesundheit“ in Essen. Wir würden uns freuen, Sie unter den Teilnehmenden begrüßen zu dürfen.

Im Anhang erhalten Sie das Programm. Wir bitten Sie, das Tagungsprogramm in Ihren Netzwerken weiterzuleiten und, soweit vorhanden, den Tagungstermin in Ihrem Online-Veranstaltungskalender und/oder in Ihren Printmedien anzukündigen.

Fortbildungspunkte für Hebammen, ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen werden beantragt.

Ihre Anmeldung können Sie hier vornehmen:
http://www.akf-info.de/portal/2016/05/25/anmeldung-zur-akf-jahrestagung-2016/

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung und interessante Diskussionen!
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